Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Luftfilter-Experten, Impfquoten, Konzerne for Future, Nudelkrise, Zugfahren und Sitzfleisch

| 30 Kommentare

Mit Sham Jaff zu den Unruhen in Beirut und einem neuen Ticker

Mit Besonnenheit, Luftfilter-Debatten, Impfquoten-Debatten, Sweetspots von Gesundheit und Wirtschaft, Konzerne fürs Klima, Nudel- und Kaffeekrisen, Europareisen, dem Nordirland-Protokoll, Sham Jaff zum Libanon, deutschem Sitzfleisch, einer guten Nachricht, dem Börsen- und einem brandneuen anderen Ticker, einem Faktencheck von Katharina Alexander und jeder Menge Medienkritik.

Links und Hintergründe

Der Faktencheck von Katharina Alexander

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30 thoughts on “Luftfilter-Experten, Impfquoten, Konzerne for Future, Nudelkrise, Zugfahren und Sitzfleisch

  1. Christine sagt:

    Liebe Katrin,
    mich würde es sehr interessieren, welches Gerät Du in Deinem Wohnzimmer stehen hast. Bislang habe ich mich noch nicht rangetraut, aber das hat mir doch einen Anstoß gegeben.
    Danke für eine Antwort und danke für Eure Arbeit!
    Christine

    1. Katrin sagt:

      Liebe Christine,
      ich habe den Luftfilter von Philips, der wurde auch von Stiftung Warentest als gut befunden:

      https://www.test.de/Luftreiniger-im-Test-5579439-0/

      Bin sehr zufrieden und hat letzten Winter manchmal zusammen mit den Tests auch vieles entspannt.

      LG
      Katrin

      1. Christine sagt:

        Vielen Dank Dir!

  2. Tobias sagt:

    Britische Inseln und der ganze Scheiß™: Da ist immer ein CGP Grey Video: https://youtu.be/rNu8XDBSn10

    1. hilti sagt:

      Ey, das geht so nicht. Genau das Video ist mir auch eingefallen und ich wollte es verlinken. 😀

      1. Katrin sagt:

        Great minds think alike 😀

  3. schmittlauch sagt:

    Klar, Klimaschutz ist kein linkes Projekt. Emanzipatorische Bewegungen wie FFF und Ende Gelände haben sich aber mittlerweile der „Klimagerechtigkeit“ verschrieben, dieses Wort findet sich zumindest bei Linken umd Grünen auch im Wahlprogramm wieder.
    Dadurch kommen noch die unterschiedlichen Betroffenheiten durch Klimafolgen zwischen Ländern, eine historische Verantwortungsperspektive zwischen Industireländern und globalem Süden sowie die Verteilung der Finanzierung innerhalb der Landesbevölkerung dazu.
    Eine nicht-linke Klimaschutzpolitik lässt diese Aspekte dann eher außen vor, verringert aber trotzdem die Treibhausgasemissionen. Ob sowas natürlich langfristig funktionieren kann und eine Gesellschaft oder Welt daran nicht zerbricht, ist eine andere Fragem

  4. Cedara sagt:

    Habe gerade mehrfach genickt zu dem was Holger komisch im Journalismus vorkam:

    Ich hatte via Netz eine Meldung (englische Presse) zu einem getöteten Mädchen via discord gelesen, dann kam was auf NDR, in dem es so klang als wäre sie selbst Schuld. Hatte mich beschwert, und als Antwort kam: „Das haben wir so vom Ticker übernommen, da wäre wohl ein Check sinnvoll gewesen.“

  5. Biggi sagt:

    Hey, danke für die informative Folge.
    Bei der Aussage (sorry, ich gebe sie nur aus dem Gedächtnis wieder): ‚Jede:r die/der noch nicht geimpft ist, ist entweder doof oder asozial‘ hätte ich mir ECHT ein bisschen mehr Differenzierung und auch einen Faktencheck gewünscht. Ihr habt doch auch den Ausschnitt aus dem Coronavirus Update vorgespielt, in dem Drosten sagt, dass z.B. in nicht deutschsprachigen oder anderweitig benachteiligten Teilen der Bevölkerung die Impfquote noch nicht so hoch ist weil dort der niederschwellige Zugang zur Impfung nicht ermöglicht wird. Diesem Teil der ungeimpften Menschen wird dann diese Aussage halt gar nicht gerecht. Ich kann den Frust über all die Impfverweigerungsidioten wirklich nachvollziehen, aber solange noch nicht ganz klar ist, welcher Anteil der Ungeimpften aus welchen Gründen (noch) nicht geimpft ist, schimpft doch einfach ein bisschen spezifischer 🙂

    1. Titus von Unhold sagt:

      Holgi wählte das Wort niederträchtig, nicht asozial.

  6. Florian R. sagt:

    Das mit dem komischen Journalismus kann ich auch bestätigen. Die Gleichschaltung der Medien ist das eine Phänomen. Das andere ist aber, dass die ganzen Schalgzeilen nicht eingeordnet werden. Die 8 Minuten Drosten Erklärung kommt im genau gleichen Format daher wie zuvor die Meldung in der die viel mitgeteilt wird, dass tatsächlich viel mehr Menschen geimpft sind. Wenn man keinen Hintergrund zu den Meldungen hat und sich nicht hinsetzt und selber recherchiert, dann sind beide Meldungen gleichwertig. Heißt also pauschalisiert, was während der Pandemie vielen Leuten passiert ist, ist, dass sie gleichgeschaltet Pro und Contra Meldungen zu verschiedensten Coronathemen präsentiert bekommen haben. Die Folge ist, dass man nicht weiß, was man glauben soll. Man sucht sich alternative Informationsquellen, die sich wenigstens nicht widersprechen und die zumindest Dinge präsentieren, die einleuchtend klingen. Und schon ist man bei den uninformierten Impfverweigern.

    Aus eigener Erfahrung möchte ich betonen, dass das ein echtes Loch ist, in dem man das sitzt. Vor über 5 Jahren habe ich täglich ca. 30 min Nachrichten gelesen auf verschiedensten Internetseiten und öfter Tagesschau oder Heute geguckt. Ich wusste, was gerade los ist, aber trotz dieses Aufwandes war ich nicht wirklich informiert. Und ich war zu der Zeit bereits promoviert und ich hatte viel Zeit. Was ich nicht hatte war dagegen Hintergrundwissen, etwas, was gerne übersehen wird. Denn damit kann man Nachrichten oft sofort in wichtig und Müll einsortieren. Wenn man sich jede Hintergrundinfo durch langwierige Recherche erarbeiten muss, hat man keine Chance. So viel Zeit hat man nicht.
    Aus dem Loch bin ich erst durch andere, unabhängige Medien gekommen. Diese übernehmen an vielen Stellen für mich die Einordnung und haben bereits viel Hintergrundwissen zu den ganzen Nachrichten. Von daher auch der Hinweis an Euch beide Katrin und Holger: Die Wochendämmerung leistet da eine ganz wichtige Arbeit. Sollte man vielleicht verpflichtend für alle Schwurbler machen ;).

    Zu Prof. Kähler und den Luftfiltern. Da hatte ich letztes Jahr man in seine erste Studie reingeschaut.
    https://de.trotec.com/fileadmin/downloads/Luftreinigung/TAC_Vplus/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf
    Das was er da publiziert ist aus meiner Sicht nicht falsch, doch hatte ich den Eindruck, dass er die Studien etwas zu gunsten der Luftfilter auslegt. Beim Verlgeich Luftfilter und Lüften wurde z. B. die Tür geöffnet, aber die Öffnung von Fenstern wird nicht erwähnt und aus dem Kontext entnehme ich, dass das nicht erfolgt ist. Nachfolgende, neuere Studien habe ich mir allerdings nicht mehr angeguckt.

  7. Janis sagt:

    Hallo,

    Mal wieder eine sehr informative Folge!
    Ich glaube Kathrin hat gesagt das ihr Impfzertifikat ordentlich geprüft wurde.
    Mich würde mal so aus Neugier interessieren, ob das Zertifikat wirklich gescannt (und danach der Perso gecheckt wurde) oder ob nur ein bisschen im Zertifikat „gescrollt“ wurde.
    Ich habe es persönlich leider noch nie erlebt, dass das Zertifikat wirklich geprüft=gescannt wurde.

    Viele Grüße
    Janis

  8. Vesuvio sagt:

    Zum Thema ins Ausland mit der Bahn:

    Seit Corona bin ich auch auf die Bahn umgestiegen und habe es nicht bereut. Alleine die Fahrten sind von der Aussicht her unschlagbar. Da wird mir immer wieder bewusst, wie schön auch Deutschland ist.

    Zuletzt bin ich im Juli von Hannover nach Mailand (1 Stop) und ab dort weiter durch Italien mit dem Zug gefahren. Gebucht alles mit Trainline.
    Die Fahrt an sich erst 1 1/2 Monate vor dem Urlaub erst gebucht. Hin und Zurück kam ich auf 78 Euro! Den Rest in Italien aber auch immer über Trainline, weil die eine super Webseite haben.
    Zug ist eine Alternative. Auch bin ich mir sicher, dass die Zeitersparnis mit dem Flugzeug nicht wesentlich geringer gewesen wäre. Immerhin landet man direkt in der Stadt.
    Die Verbindungen über die Schweiz Richtung Süden kann ich nur ans Herz legen. Mehrmals getestet, nie bereut. Weder zeitlich, noch preislich.

    Kadda, falls Du mal in Italien unterwegs sein solltest, nicht Interrail buchen. Ich habe mehrere kennengelernt, die sich sehr geärgert hatten. Die Fahrten sind in Italien vom Preis her top. Super Züge und alles pünktlich. Es war günstiger als Interrail. Und das Problem was die Interrail-Reisenden hatten: sie mussten Plätze buchen. Dies war nach Verfügbarkeit nicht immer möglich.

    1. Katrin sagt:

      danke für den Tipp!
      Ich vergleiche immer mit Trainline. InterRail war nun oft nach Irland günstiger, aber kann mir gut vorstellen, dass es in den Süden anders aussieht.

  9. Manuel sagt:

    Für die (zukünftigen) Bahnfahrer: Mark Smith sammelt auf https://www.seat61.com/ in einer fast schon absurden Detailverliebtheit Informationen über das Zugfahren in Europa mit vielen Infos zu Verbindungen zwischen europäischen Großstädten.

    1. Katrin sagt:

      uuuhh – danke für den Tipp!

  10. Sebastian sagt:

    Was vielleicht auch ein Problem bei Bahnreisen ist, ist diese komplizierte Buchung. Allein der Aufwand da das beste Angebot zu finden. Berlin München kostet einmal 150€ und dann plötzlich nur noch 29 wenn man die richtigen Tricks nutzt. Selbst wenn der Spritpreis sich verdoppelt hat man es mit dem KFZ leichter zu kalkulieren. Dann steht man am Kartenautomat irgendwo und tippt 10 mal hin und her ob jetzt das Gruppenticket besser passt oder 3 Einzeltickets. Tageskarte oder welche Zone. Das ist alles eine Wissenschaft für sich. Ich komme mir dabei jedes mal Verarscht vor. Dazu kommt dann noch dass man fahrpläne und liniennetzt verstehen muss. Ich bin froh, dass ich den Großteil einfach per Rad erledigen kann. Würde mir einfach wünschen, dass wir alle Semestertickets bekommen und zumindest in unserem Heimatnetz einfach mal fahren können ohne nachzudenken. Bahnkart 100 ist da keine alternative. Die kauft man nur wenn man sie braucht. Den Einstieg erleichtert uns nur der Fahrschein für alle. Vor allem würde dass auch direkt den hebel vergrößern wenn einfach jeder interesse an einem guten ÖPNV hätte weil jeder dafür zahlt. Aktuell interessiert sich ein großer Teil der Bürger kaum für den ÖPNV weil sie ihn kaum oder garnicht nutzen. Wenn die jetzt alle ein Ticket in der Tasche haben und dafür auch steuerlich belastet werden hätte plötzlich jeder Interesse daran, dass das Netzt gut ausgebaut wird und funktioniert. Keine ahnung warum keiner die CO2 steuer direkt in sowas umsetzen will.

    1. Sebastian sagt:

      Geht ja noch weiter. Tempolimit auf Autobahnen einführen und das direkt verknüpfen mit 2 Kostenlosesn ICE Fahrten Pro Jahr für Jeden Bundesbürger. Du willst 200 Fahren? Da hast du! Zuckerbrot und Peitsche. Hab ich irgendwie noch nie erlebt dass etwas genau so eingeführt wurde. Deshalb hat jeder auch einfach nur angst vor den Verboten. Verbote werden laut verkündet Verbessrungen gehen unter. Wenn die direkt gegenübergestellt würden wäre das vielleicht besser. Beziehungsweise man könnte es sogar umgekehrt komunizieren. Ich bekommt folgendes dafür nehmen wir auch was anderes. Klar git es dann kritik weil das ja nicht genau aufeinander passt aber die gibt es ja so auch.

    2. Katrin sagt:

      „Allein der Aufwand da das beste Angebot zu finden. Berlin München kostet einmal 150€ und dann plötzlich nur noch 29 wenn man die richtigen Tricks nutzt.“
      naja, also ganz ehrlich: so viele Tricks muss man da nicht kennen. Allein die DB-App schlägt einem ja alle möglichen Preise vor – auch den Supersparpreis, der München-Berlin für 29€ ermöglicht. Und geht es über Deutschland hinaus, ist Trainline die beste Adresse. Auch da wird immer gleich der günstigste Tarif ausgespuckt.
      Wohingegen ich bei Flügen die Erfahrung gemacht habe, dass ein Flug von A nach B schon in zwei verschiedenen Browsern gesucht (Safari oder Firefox) komplett unterschiedlich kostet. Weil Safari/Apple-Nutzer*innen als wohlhabender gelten, ist es günstiger mit dem Firefox und je nachdem ohne günstiger direkt der bei der Airline, als mit Opodo – aber manchmal gibt es einen Drittanbieter, der doch günstiger ist – aber den findet man in der Regel nicht, wenn man nicht total gewitzt ist…

      1. Katrin sagt:

        aber ansonsten bin ich übrigens ganz bei dir. man muss den ÖPNV wieder mehr zu einem „ey Bürger, das gehört euch! nutzt es so viel ihr wollt“-Ding machen, bisschen wie in der Schweiz. Das würde mir sehr gefallen, nur leider haben wir die Bahn privatisiert, wir Deppen, das wird alles schwierig so. Wieder verstaatlichen fände ich sehr super

        1. hilti sagt:

          Die Bahn wurde privatisiert? Ne, da wurde nur die Rechtsform gewechselt. Aus einem Sondervermögen des Bundes wurde eine Aktiengesellschaft im alleinigen Besitz des Bundes. Vorgaben wie beispielswesie, dass die Bahn Gewinn machen soll, kommen immer noch aus Berlin. Die Privatisierung sollte in Form des Börsengangs kommen, der aber abgesagt wurde.

        2. Sebastian sagt:

          Und heute geht das Klimaticket in Östereich live. Rund 1000€ für das ganze Jahr ist wirklich ein realistisches Angebot was einen Zum umsteigen bringen könnte. In der Größenordnung ist auch eine Monatskarte im ÖPNV unterwegs. Ist zwar noch kein Fahrscheinloser ÖPNV für alle, aber zumindest ermöglicht man den Willigen einen erleichterten Umstieg. 4000€ Bahncard rechnet sich halt nicht für den normalen Bahnpendler.

      2. Melanie sagt:

        Im Grunde richtig, allerdings stelle ich als Pendlerin fest, dass man sich schon so weit mit der Materie beschäftigt haben muss, dass man ggf. auch Alternativrouten kennt. In meiner App wird z.B. ein anderer Anbieter der gleichen Strecke regelmässig erst gar nicht angezeigt. Erst wenn ich genau weiß was ich suche, sehe ich den Zug auch ?!
        Oder die Verbindungen sind hanebüchen. Muss als Betriebsrätin ab und zu nach Hannover (Heimatort Gewerkschaft) und wenn mir Umsteigezeiten von 2-4 min an Großbaustellen-Bahnhöfen (Mannheim/Ulm/Stuttgart) angezeigt werden, ist das mehr als lächerlich. Ich muss also wissen, dass diese Umstiege gefühlt die letzten 10 Jahre noch nie geklappt haben um eine andere Verbindung zu suchen.
        Oftmals stelle ich dann fest, dass die Pendler*innen oftmals besser mit der App umgehen können, als die Mitarbeiter*in der Bahn – das meine ich wertfrei 🙂

      3. Florian R. sagt:

        Ich habe dazu zwei Erlebnisse:
        1. Fahrt in die Schweiz, 3 Erwachsene + 1 Kind. Am besten in einem Abteil. 4 Abteilplätze kann man aber nicht buchen, da wegen Corona immer 1 Platz frei sein muss(te). Zweites Problem: Der eine Erwachsene steigt später zu. Haben wir gelöst indem wie per Skype verbunden möglichst gleichzeitig mit Reservierung gebucht haben.
        2. Wir wollten unseren Sommerurlaub Autofrei gestalten. Heißt per Bahn hin und dann vor Ort mit dem Fahrrad. Und das ist echt nicht so einfach, weil 2 Erwachsene + 1 Kleinkind + 2 Fahrräder + 1 Fahrradanhänger. Und bitte keine Verbindung mit 5 min Umsteigezeit. Fazit, geht nicht per App. Man kann da nur 2 Erwachsene + 2 Fahrräder und dann gibt es auch noch das Problem, dass man erst beim Klick auf „Buchung bestätigten“ erfährt, ob da überhaupt noch Fahrradstellplätze frei sind. Ja wir waren wegen Corona etwas spät dran, haben aber nach ein paar Stunden Onlinesuche und 2 erfolglosen Besuchen im Reisezentrum dann aufgegeben und sind mit dem Auto gefahren. War frustrierend, denn mit dem Auto ist das so viel einfacher zu organisieren.

  11. Melanie sagt:

    Eine kleine Randbemerkung zum Thema Impfen: Ich stelle mittlerweile fest, dass Menschen, die sich jetzt impfen lassen wollen (Beispiel: Schwangere, die mittlerweile nicht mehr schwanger sind :)), ziemliche Probleme bekommen.
    Viele Hausärzte impfen nur noch gegen Grippe und/oder impfen den Booster. Impfzentren sind geschlossen. Ich lebe im Schwäbischen und meine Nichte hat erst durch Intervention ihres Frauenarztes und dessen Anruf beim Gesundheitsamt eine Praxis genannt bekommen, wo sie sich impfen lassen kann. Sie fährt jetzt 2 h zum Termin.
    Ich bin ein großer Befürworter von indirektem Impfdruck – aber in diesen Fällen kann ich echt nachvollziehen, wenn einer sagt: och…. dann eben nicht….

    1. Katrin sagt:

      dass die Impfzentren alle geschlossen wurden, ist wirklich so falsch… das tut schon weh. andererseits verstehe ich die Ärzte da auch nicht – warum haben die keinen Impfstoff mehr da? Als ich letzte Woche beim Arzt war, haben die noch immer 1500 Dosen in der Praxis verimpft. Natürlich ist da noch eine Nachfrage. Und wenn man grade keinen Stoff mehr da hat, bestellt man ihn halt, oder?
      I don‘t get it

      1. Melanie sagt:

        Ganz meine Meinung. Einfach unverantwortlich. Mir hat man gesagt, die Abrechnung Grippeschutz wäre für die Ärzte günstiger….

        1. Katrin sagt:

          waaaas?
          krass. ne Freundin von mir ist Ärztin und hat dieses Jahr tausende Corona-Dosen verimpft, weil es für sie ein so geiler Geldregen war – also irgendwas ist da wohl faul. Ist das Ländersache oder ist das einfach „ausgelaufen“ wie die Impfzentren?
          Muss ich mir mal anschauen.

  12. Franziska sagt:

    Hallo Katrin, hallo Holger,

    Ich stimme euch voll zu, dass in den Klassenzimmern ein Luftfilter gebraucht werden, da die Kinder ungefährdet zur Schule gehen können. Ich möchte nur zu Bedenken geben, dass auch das elektrische Geräte sind und diese auch Strom verbrauchen. Wenn also alle Klassenzimmer, Wohnzimmer, Büros in Unternehmen usw. damit ausgestattet sind, dürfte das einen enormen Energieverbrauch bedeuten. Ich finde, dass sollte man zumindest bei der Diskussion nicht außer acht lassen. Wir müssen eigentlich weniger Strom verbrauchen, wenn die Klimaziele erreicht werden sollen.
    Hinzu kommt, dass die Pandemie (hoffentlich) irgendwann vorbei ist. Werden die Geräte dann weiter genutzt oder haben wir dann jede Menge „Schrott“ herumstehen?
    Es muss, wie immer, ein Kompromiss zwischen Gesundheit und Klimaschutz gefunden werden. Ich kenne die Lösung auch nicht. Diese Aspekte sollten einfach nur nicht vergessen werden.

  13. Malte sagt:

    Ich bin schwer, dass bei den Nudelpreisen kein Einspieler aus dieser großartigen Loriot-Rede kam. :/

    https://www.youtube.com/watch?v=8G0BnFaGKwI

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