Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

„Wir müssen uns vor allem mehr dafür interessieren“ – Gemma Pörzgen zu Russland, Ukraine und dem Krieg

| 3 Kommentare

Gemma Pörzgen ist Chefredakteurin von „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ – die erfahrene Journalistin beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Osteuropa und Russland. Im Gespräch mit Katrin gibt sie ihre Einschätzungen zur aktuellen Situation.

Gemma Pörzgen studierte Politikwissenschaft, Slawistik und Osteuropäische Geschichte in München und hat schon seit Anfang der 1990er Jahre in ihrer Journalistischen Arbeit einen Schwerpunkt auf Osteuropa gelegt. 1994 war sie Gründungsmitglied von Reporter ohne Grenzen Deutschland und sie gehört zum Netzwerk n-ost.

Das Gespräch haben wir am Abend des 23. Februar aufgenommen – einen Tag bevor die Angriffe Russlands auf diverse Ziele in der Ukraine, darunter auch die Hauptstadt Kiew und weitere Städte wie Kharkiv, Odessa, Mariupol und viele andere Ziele die Welt erschüttert. Heute sieht also alles schon komplett anders aus – und das werdet ihr in diesem Gespräch naturgemäß nicht hören.

Auch kann Gemma Pörzgen ganz sicher nicht die Ratlosigkeit und Ohnmacht nehmen, die wir heute vermutlich alle spüren. Aber sie kann einordnen.

Links und Hintergründe:

3 thoughts on “„Wir müssen uns vor allem mehr dafür interessieren“ – Gemma Pörzgen zu Russland, Ukraine und dem Krieg

  1. Affableclaws sagt:

    Zur heutigen Invasion der Ukraine durch Russland möchte ich hiermit nur sagen (bezogen auf meinem Kommentar zur letzten Sendung):

    Ich hatte mich geirrt! Immer in der Hoffnung es würde auf diplomatischen Wege geregelt werden können und dass Putin ’nur‘ ein wenig Druck ausüben wolle damit Russland auf gleicher Augenhöhe wahrgenommen wird. Das ist heute hiermit Geschichte! Danke Putin dass du mir die Augen geöffnet und gezeigt hast, was für ein asoziales A****loch du bist!

    Danke für die interessante Sendung ❤️

  2. Steve sagt:

    Festzuhalten bleibt, dass sich leider alle Experten geirrt haben. Die einzige Möglichkeit den Krieg zu verhindern, wäre eine militärische Aufrüstung der ukrainischen Armee gewesen. Auch zukünftig sehe ich keine andere Möglichkeit gegen Putin zu bestehen.

    1. Katrin sagt:

      Das stimmt so nicht. Es haben viele schon sehr lange exakt das gesagt. Allein der Shitstorm, den Habeck letztes Jahr bekam, weil er der Ukraine Waffen geben wollte. Alle die ich kenne, die sich ernsthaft für den Osten interessiert haben in den letzten Jahren, sind NICHT überrascht. Ich höre gerade Garry Kasparys Buch, es ist alt und sagt genau das. Es haben sich nicht ALLE Experten geirrt – das ist wie zu sagen: Wir ALLE haben das Virus unterschätzt.
      Es haben nur leider alle, die Verantwortung trugen und etwas hätten tun können, in Wunschdenken festgehangen.

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