Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Söder entkanzlert, Genitalien, US Post-Debakel und BGE

| 14 Kommentare


Anzeige

Der Podcast „Pandemia“ geht auf Reisen in verschiedene Länder und versucht zu ergründen, welche Lehren wir aus vorhergegangenen Seuchen und Krisen für unsere jetzige Lage ziehen können. Weitere Infos findet ihr auf pandemia.viertausendhertz.de.

Links und Hintergründe

14 thoughts on “Söder entkanzlert, Genitalien, US Post-Debakel und BGE

  1. Dirk sagt:

    Hallo Katrin, hallo Holger,

    zum Thema ökologische Landwirtschaft. Habt ihr schon die WildMics Episode mit dem Titel Genfrei – Bio & Co gesehen oder gehört (Ist bei Hoaxilla als Podcast veröffentlicht)? Könnte mir vorstellen das es einige interessante Denkanstöße für euch enthält. Extrem empfehlenswert!

    https://www.twitch.tv/videos/707158397 bzw. https://www.hoaxilla.com/wildmics-special-19-genfrei/

  2. Andreas sagt:

    Interessant ist doch dass die Verschwörungstheorien der angeblichen Vergiftung bereits wenige Stunden nach dem Vorfall um Nawalny in diversen Nachrichtenkanälen kursierten. Es gab zu diesem Zeitpunkt noch keinerlei medizinischer Belege, die diese These unterstützten. Ein Arzt des Krankenhauses ist gestern vor die Presse getreten und meinte, dass es sich bei dem medizinischen Vorfall um Nawalny angeblich um eine Unterzuckerung handelte.

    Interessant ist auch, dass Nawalny immer als Heilsbringer und die demokratische Stimme Russlands in den westlichen Medien angesehen wird, ohne seinen Hang zum Nationalismus anzusprechen. Siehe z.B. den Wikipedia Artikel unter dem Punkt „Konstatierte Nähe zum Nationalismus 2011„

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Anatoljewitsch_Nawalny?wprov=sfti1

    1. Paul sagt:

      Hier noch ein interessantes Interview vom MDR mit dem ukrainisch-stämmige Journalisten Nikolai Klimeniouk wo Nawalny im politischen Spektrum einzuordnen ist.

      https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/politik/nawalny-kritisch-klimeniouk-100.html

  3. Norbert Paßgang sagt:

    Hallo Katrin und Holger,
    zum Thema ‘Pille für den Mann’:
    Im Netz finden sich zahlreiche Seiten, die Papaya-Kernen eine entsprechende Wirkung zuschreiben; angeblich ohne Nebenwirkungen. Keine Ahnung, ob es wirklich funktioniert. Auch wenn sie nicht diese Wirkung haben, soll ihre Einnahme zumindest gesund sein.
    Vielleicht kann sich die Hörerschaft ja mal an einem Test beeiligen 😁.
    Gruß
    Norbert

    1. Katrin sagt:

      Im Netz finden sich zahlreiche Seiten zu allen möglichen Quatsch-Therapien, ich denke nicht, dass wir die Hörerschaft zu Testkaninchen für unbewiesene Pseudo-Medizin machen wollen.
      Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Papaya-Kerne schmecken. Oder sollte man die dann irgendwo reinstecken? Als Stöpsel quasi?
      Ach vergiss – ich will gar keine Antwort! 😀

      1. Ingmar sagt:

        Trotzdem Antwort, auf die Gefahr hin, nicht veröffentlicht zu werden: Papaya-Kerne schecken gut, jedenfalls wenn man auf Scharfes steht. Leider bringen sie z.B. mich gleich danach zum Niesen, weshalb ich sie nur selten und in kleinen Mengen mitesse.

        Und spermizide Wirkung wurde wohl schon an verschiedenen Säugetieren erforscht (Kaninchen, Affen, Hunde, Ratten…), aber über Menschen hab ich da noch nix gesehen: https://scholar.google.com/scholar?hl=en&as_sdt=0%2C5&q=%22papaya+seeds%22+fertility

  4. Marcus sagt:

    Hallo Ihr beiden,

    ich habe noch eine Ergänzung zum Thema Landwirtschaft, Ihr sagtet ab min17:35 dass die Politik überlegt Umwltschutzflächen zur Nutzung freizugeben. Diese Entscheidung ist schon vor längerer Zeit gefallen, die Landwirtschafts-Ministerien der Länder haben schon Anfang Juli Bracheflächen zur Nutzung freigegeben. In manchen Bundesländern für das ganze Land in anderen nur bestimmte Regionen.
    https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/futter-bracheflaechen-vorrangflaechen-duerfen-maehen-570257

    Bei diesen Flächen handelt es sich um Brachen als Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) als Vorraussetzung für die Greeningprämie, einem Teil der Direktzahlungen. Diese Flächen dürfen normalerweise nicht als Futter genutzt werden sondern müssen nur einmal jährlich gemäht werden und das Mahdgut bleibt zekleinert auf der Fläche liegen.
    Ab einer Betriebsfläche von 15 ha muss ein Landwirt 5% seiner Fläche als ÖVF u.a. Brache vorhalten
    Nachzulesen ist das in der Broschüre “Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland ” ab Abschnitt 4.3. speziell 4.3.4 ÖVF und 4.3.4.1 Brachliegende Flächen
    https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/UmsetzungGAPinDeutschland2015.pdf

  5. Madeleine sagt:

    Hallo zusammen,
    zum Thema Verhütung beim Mann gibt es einen interessanten Beitrag vom ykollektiv und funk.
    https://youtu.be/4GtZd4wCX8k

  6. Herbert sagt:

    Zum Thema überfüllte Züge, bzw. öffentliche Verkehrsmittel.
    Staat und Kommunen denken da auch wirtschaftlich. Da gibt es z.b. Berichte über überfüllte Schulbusse, d.h. in der Schule spielt AHA eine Rolle auf dem Weg dort hin scheinbar nicht. “Es ist versäumt worden weitere Busse zu ordern.”
    Neulich musste ich bei der U-Bahn wegen einer Baustelle auf den SEV ausweichen, die dabei eingesetzten Busse wurden voll ausgelastet.
    Ich kann mir vorstellen, dass diese Doppelmoral auch zur Förderung der Zweifler beiträgt.

  7. Alter Bolschewik sagt:

    Zur Frage, warum das Grundeinkommen als neoliberal verschrien ist: Einer der Vordenker schon in den 70er Jahren war Milton Friedman mit seiner Idee einer negativen Einkommensteuer. Bei den Friedman und Konsorten war das ideologisch immer verbunden mit der Abschaffung aller sozialen Sicherungssysteme: Das Grundeinkommen ist dann der einzige Anspruch, den Du gegenüber dem Staat hast, mal abgesehen von den für das Funktionieren des Kapitalismus notwendigen Ansprüchen wie Schutz des Eigentums, Vertragsfreiheit etc.

  8. Martino sagt:

    Monitor entkanzlert Söder:
    So eine Überraschung, da fallen die Bayern schon wieder dadurch auf, dass sie knappe Ressourcen für Populismus verschwenden. xD (scnr)

    1. Herbert sagt:

      Ich halte die Tests, so wie sie derzeit durchgeführt werden für Verschwendung. Die Rückkehrer sollten sich für die Mindestlatenzzeit in Quarantäne begeben, dann den Test machen und ein negatives Testergebnis beendet die Quarantäne. Das hat Prof. Drosten in einer seiner Podcastfolgen auch mal angedeutet. Und die Gesundheitsminister diskutieren das gerade ja auch so.

      1. Martino sagt:

        Wie reduziert diese Strategie die Anzahl der benötigten Tests?
        Die Strategie muss doch beinhalten, dass nach Ablauf der Mindestlatenzzeit nach einem Kriterium die Anzahl der getesteten Personen eingeschränkt wird.

        1. Herbert sagt:

          In erster Linie wird die Aussagekraft der Tests gesteigert. Denn wer sich z.B. am letzten Tag seines Urlaube angesteckt hat, passiert den Test auf der Rückreise ohne Probleme mit negativen Ergebnis. Die Person wiegt sich dann in falscher Sicherheit und kann bei Ausbruch andere anstecken. Ein weiterer Test wird ggf. notwendig. In diesem Fall war der erste Test reine Verschwendung.
          Z.z. sind Tests scheinbar das einzige Mittel um Zeit einzusparen, sofern die Logistik dahinter funktioniert, darum sind sie ja so begehrt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.