Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Krim-Verhandlungen, Christian Lindner, Putsch in Gabun, Wopke Hoekstra und Grundeinkommen

| 14 Kommentare

Mit: Nachträgen, Eroberungen in der Ukraine, Chinas Karten-Trick, Kindergrundsicherung, Urbanistik in Kommunen, Wopke Hoekstra, Autofrachter-Brand, Putsch in Gabun, Sham Jaff zu Protesten in Syrien, DeuschlandTrend, Urteilen und Grundeinkommen.
Mit einem Limerick von Jens Ohrenblicker.

Links und Hintergründe

Nachtrag Prigoschin

Ukraine

Chinesische Karte

Kindergrundsicherung

Verkehrsinfrastruktur

Klimakommissar

Brennende eAutos

Gabun

Sham zu Syrien

DeutschlandTrend und Buchtipp
DTrend

Gute Nachricht

Grundeinkommen

Mediennarrative

14 thoughts on “Krim-Verhandlungen, Christian Lindner, Putsch in Gabun, Wopke Hoekstra und Grundeinkommen

  1. Devid sagt:

    Bezüglich dieser russischen Insel auf der chinesischen Karte… das hab ich heute auch schon gelesen – und kann ein Bild beisteuern, denn ich bin vor Jahren mal drüber geflogen. 😉

    https://www.flickr.com/photos/davidcl0nel/26515810378/
    Das Bild ist von Nord Blickrichtung Süd entstanden, links ist Chabarowsk (oder K, die Schreibweisen unterscheiden sich je nach Sprache) und die Khabarovsk-Brücke. Das Bild entstand Anfang Dezember, also eingefrorenes Sibirien – hübsch, deswegen fotografiert. 😉

    Die besagte Insel ist im hinteren Mittel wie eine liegende Acht, hinter der Sonnenspiegelung, am Horizont ist China. Also Wasser/Sumpfland. China könnte auch Anspruch auf viel mehr erheben, wenn sie sich genauso an die Historie erinnern, wie Russland das gern tut. Dann geht Wladivostok und die Mandschurei auch an China und die Stadt heißt dann (wieder Haishen)
    Wenn ich den Kartenausschnitt bei Google suche, steht da schon „Heixiazi Dao“, das ist doch (schon) ein chinesischer Name…. 😛
    https://www.google.de/maps/place/Heixiazi+Dao/@48.4332568,134.8212751,11.21z/data=!4m6!3m5!1s0x5efaf3c325213b8f:0x2e497e37c129594f!8m2!3d48.361389!4d134.8138891!16zL20vMGZiNzRu?entry=ttu

    Japan will sicher auch die Kurilen zurück, Finnland vielleicht Karelien? Das ist alles keine Basis, aber wenn Russlands Nachbarn alle so auftreten würden, wie Russland es gerade macht, wär das wohl die Antwort?
    Königsberg/Kaliningrad… wieso eigentlich alles K? 😉
    Und nein, ich fordere das nicht.

    Ansonsten ist China und Karten immer mit der 9 Striche Linie das Thema.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Nine-dash_line
    Mit dem 9. Strich ist außerdem der rechte/obere gemeint, und es damit so aussieht, daß eben auch Taiwan zu China gehört.

    1. Katrin sagt:

      Genau – und diese neun-Striche-Linie ist auf einer Karte im Barbie-Film: https://www.zeit.de/kultur/film/2023-07/barbie-film-vietnam-verbot-china-kino
      ha!

    2. a. sagt:

      „Finnland vielleicht Karelien?“

      Absurd ist ja auch: Russland beschwert sich darüber, dass es durch den Natobeitritt Finnlands jetzt eine ewig lange, direkte Natogrenze hätte. Nur hat Russland (/die UdSSR) sich diese Grenze selbst geschaffen, indem es sich als Folge des Winterkriegs Karelien 1939/1940 gewaltsam einverleibt hat (nachdem ganz Finnland nicht geklappt hat). Vorher war die Grenze nämlich deutlich, deutlich kürzer. https://de.wikipedia.org/wiki/Winterkrieg

  2. Tobi sagt:

    Hallo liebe Wochendämmerung,
    Anbei mein erster Beitrag zum Limerick der Woche

    Ich habe ’nen Hof an der Themse,
    Muss achten beim Fahren auf Gänse.
    Bin auch behutsam bei meinen Finanzen,
    Denn ohne sie kann ich nicht mehr so viel tanzen,
    Weshalb ich auch für Schulden bremse.

    Vielen Dank für euren Podcast!

  3. Sören sagt:

    Bei Schulen (samt Örtchen zum Scheißen),
    bei Radwegen, Brücken und Gleisen:
    Viel reinstecken müsst‘ man,
    doch leider steigt Chrüstian
    bei Schulden stets voll in die Eisen.

    1. Rebeleptic sagt:

      Alter, ich mag deine Limericks ja eigentlich Immer.
      Aber den finde ich noch besser als sonst. 😀
      Wenn ich mich mal an dein (sehr unterhaltsames) Werk ranwanzen darf:

      Ich erkläre nochmal: Den Sören
      tut Sanierungsstau ziemlich stören.
      Und deshalb find’er
      dass auf den Herrn Lindner
      zu viele Politiker hören.

  4. jan sagt:

    Über das Interview von Holgi mit Höfgen habe ich mich sehr gefreut.
    Tolle Gesprächsführung mit wichtigen Fragen. Hut ab.

  5. Rebeleptic sagt:

    Sehr schöne Sendung wieder, vielen Dank.

    Zu dem Vorgehen mit den alten Karten von China fällt mir die ganze Zeit nur ein:
    „Neapel bleibt unser!
    Für ein Deutschland in den Grenzen von 1228.“
    (z. B. hier https://nord.dgb.de/++co++57ec0bac-6cf6-11e0-6b54-00188b4dc422/scaled/size/300)

    Zu der Schuldenbremse habe ich auch noch einen Limerick verfasst:

    In meinem Schuppen im Garten
    wollte ich mein Mofa warten
    ich hab’s wohl versaut,
    ‘ne Schuldenbremse verbaut.
    Und jetzt will das Teil nicht mehr starten.

  6. Friederike Anna sagt:

    Ich möchte so gerne neue Sachen,
    drum lasse beim Shopping ich’s krachen!
    Ich kauf wie verrückt
    Die Schuldenlast drückt
    Keiner bremst mich, was soll ich denn machen?

  7. David sagt:

    https://www.ews-schoenau.de/energiewende-magazin/zur-sache/Die-rueckkehr-des-westafrikanischen-monsuns/?mtm_source=newsletter&mtm_medium=email&mtm_content=button+ewm+monsun&mtm_campaign=nl-2023-07

    Durch den Klimawandel wird wohl der Monsun in die Sahelzone zurückkommen. Auch wenn das neue Probleme mit sich bringen wird würde ich es gerne als „Gute Nachricht“ einordnen.

  8. Krala sagt:

    Wenn man so die Entwicklung Indiens und der afrikanischen Länder ansieht – und gleichzeitig die (Alters-)Starrheit des Westens anschaut, frage ich mich oft, welche Zukunft meine Kinder in Europa noch haben werden, selbst wenn wir den Klimawandel irgendwie aufhalten können. Indien trudelt in eine Nationalautokratie hinein und in Afrika gibt es kaum demokratische Staaten. In beiden Regionen haben viele Menschen noch ein Hühnchen mit den alten Kolonialmächten zu rupfen.

    Ich kann mir leider nur schwer vorstellen, dass große Teile Afrikas und auch Indien sich binnen der nächsten 30 Jahre so stabilisieren werden, dass von dort keine Bedrohung für Europa ausgeht. Der Trend ist eher umgekehrt. Indien wird nationalautoritärer und Südafrika versinkt in Korruption. Und umgekehrt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Europa nicht das nötige Entgegenkommen schaffen kann, durch Migration und Aufgabe kolonialrassistischem Denkens. Für beides braucht es sicher deutlich mehr Generationen auf beiden Seite .

    Am Ende des Jahrhunderts werden wir auf eine sehr unruhige und möglicherweise autoritäre Welt blicken. Mit einem sterbenden, senilen Westen – und dramatischen Unruheherden in Asien und Afrika.

    Es wird sehr hässlich. Und vllt ist es schon zu spät.

  9. Karlotta sagt:

    Ich dachte mir neulich beim Biere,
    Holgi mag kein Gedicht über Tiere,
    Doch ein Tier verheißt,
    Dass es uns ständig beißt,
    Die Schulden-Bremse ist keine Satire!

  10. Hans-Joachim sagt:

    Die Schulden, man kann sie nicht bremsen,
    nicht schneiden und auch nicht absensen.
    Das Defizit wird steigen,
    uns obliegt nur schweigen –
    unsere Enkel werden uns noch „verwemsen“.

    Verwemsen: umgangssprachlich für jemanden zusammenschlagen.
    In diesem Kontext aber als „jemanden etwas um die Ohren hauen“ zu verstehen.

  11. Doris D sagt:

    Es lebte ne Bremse in Vieren
    Die wollt in ein Pferd investieren
    Da schimpft Bauer Mulden
    „Du machst ja bloß Schulden“
    Jetzt tut sie halt hungern und frieren

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