Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Klimarassismus: Warum rechte Netzwerke den Klimaschutz verhindern wollen – mit Matthias Quent

| 3 Kommentare

Matthias Quent ist Professor für Soziologie und forscht zu Rechtsextremismus, Demokratisierung und hat das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena gegründet. Er erklärt, was Klimarassismus ist und wie wir damit umgehen müssen.

„Klimarassismus. Der Kampf der Rechten gegen die ökologische Wende“ heißt das neue Buch von Matthias Quent, Axel Salheiser und Christoph Richter. Anlässlich des Klimastreiks von Fridays for Future sprechen Holger und Katrin mit ihm über die großen Themen Gerechtigkeit und Klimaschutz und warum libertäre und faschistische Netzwerke so dagegen hetzen.

Links und Hintergründe

Der Faktencheck von Nándor Hulverscheidt

3 thoughts on “Klimarassismus: Warum rechte Netzwerke den Klimaschutz verhindern wollen – mit Matthias Quent

  1. Julian sagt:

    Mit der Tonspur von Matthias Quent stemmt etwas nicht. Ist seine Spur dupliziert?

    1. Katrin sagt:

      eigentlich nicht. sie ist nur Anfangs etwas anders, weil seine Verbindung abgebrochen war, da läuft sozusagen das Backup und das ist etwas schlechter.
      Aber nach ein paar Minuten sollte es besser werden.

  2. jan sagt:

    Die Klimawandelleugnung im Neoliberalismus hat auch noch eine weitere mögliche Erklärung.

    In Marktfundamentalen Denkschulen wie dem laissez faire Liberalismus oder dem Ordoliberalismus heißt es ja, das es dem Menschen nicht möglich ist „den Markt“ intellektuell umfassend zu durchdringen,weil seine Komplexität den individuellen Geist überfordert.

    Deshalb,so wird gesagt, sind Planwirtschaftliche Eingriffe zum Scheitern verurteilt.
    (Der Ordoliberalismus will den Markt ja angeblich auch nur mit einer Grenze umhüllen, um ihn schützen. [Eine klare Abgrenzung von Markt und Nichtmarkt
    ist allerdings tatsächlich überhaupnicht möglich].)

    Jetzt wird behauptet, dass die Natur genauso komplex und nicht analysierbar ist wie der Markt,
    woraus sich ergibt, das man auch hier nicht planend eingreifen soll.
    In der bipolaren Sichtweise der Marktfundamentalisten wird der Umweltschutz so Teil des zu bekämfenden planwirtschaftlichen Nichtmarktes.Tolle Wurst!

    Mehr dazu und viel besser erklärt bei Walter Otto Ötsch.

    lG

    Jan

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