Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Energieversorgung, Intelligenz, Documenta, Wahlen in Frankreich und Kolumbien, Menschenrechte und 219a

| 25 Kommentare

Die Alarmstufe, KI mit Bewusstsein?, die nora-App, Antisemitismus auf der Documenta, Lebenswerte Städte, Frankreichs Parlament, Ukraine-Krieg, GB vs. Menschenrechte, Kolumbien, Covid 19, 219a und ein Limerick zum Vaterland.

Mit einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt und dem Wochendämmerungspoet Jens Ohrenblicker.

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Der Faktencheck von Nándor Hulverscheidt

25 thoughts on “Energieversorgung, Intelligenz, Documenta, Wahlen in Frankreich und Kolumbien, Menschenrechte und 219a

  1. Devid sagt:

    Patrick Stewart hatte sich auch schon mal um das Thema ECHR/Human Rights gekümmert:
    https://www.youtube.com/watch?v=ptfmAY6M6aA

    😉

  2. Bernd Bandekow sagt:

    Da Holgi schon den Graslutscher erwähnt hat, hier seine Ausarbeitung zur Energiewende, die wirklich alle Punkte behandelt und Fakten für jedes möglich Argument in Diskussionen liefert.
    Das Ganze hat insgesamt 6 Teile die jeweils auch sehr lang sind, liest sich aber sehr flüssig weil mit humorvollen Beispielen angereichert.
    Also, um es mit Mai-Thi zu sagen, nehmt euch eine Tasse Tee und ein paar Stunden Zeit, Freunde der Sonne, hier gehts lang:
    https://graslutscher.de/how-to-energiewende-in-10-jahren-teil-1-wo-soll-denn-die-ganze-energie-herkommen/

  3. Dirk sagt:

    Kleine Klugscheißerei zum Faktencheck. Nando sagt das die PzH 2000 Panzergranaten verschießt. Aus dem Kontext gehe ich davon aus das er damit einfach eine beliebige Granate meint und nicht speziell eine Panzergranate. Eine Panzergranate ist wäre ein veraltetes (so bis 2. Weltkrieg und kurz danach) Geschoss zur Bekämpfung von Panzer oder anderen gut Geschützen Zielen. Gibt es so nicht mehr. Standardgeschoss für Artillerie ist HE-Frag also Hochexplosiv+Splitter.

    Jetzt noch was anders. Die Situation in der Ukranine ist jetzt genau das wo für man die ach so Böse Bomblettmunition geschaffen hat. Leider verwendet die Ukraine die meines Wissens nicht. Wenn ein Soldat in einem Schützenloch ist oder es um einen Panzer geht dann muß man selbst mit einer 155mm HE-Frag Granate praktisch direkt treffen um Wirkung zu haben. Mit Bomblettmunition steigt die Chance auf einen direkten Treffer da man eben viele kleine Wirkladungen hat. Man benötigt also deutlich weniger Munition. Bei Bomblettmunition ist zusätzlich der Schaden an der Infrastruktur und Co geringer da zwar mehr explosionen aber die einzelen große einer klassischen Granate hinterlässt einen großen Krater. Nachteil bei Bomblett ist natürlich das man mit mehr Blindgängern zu rechnen hat.

    1. Klirrtext sagt:

      Haben die Franzosen nicht ein Artelliegranate entwickelt und wollen diese auch liefern, die in einer gewissen Höhe (einige Meter) und dann nach unten eine Art Feuerkegel abgibt? Hab ich in einem subreddit gelesen (bzw. gesehen) – soll auch speziell für die Bekämpfung eingegrabener Einheiten dienen

  4. Kilian sagt:

    Wer muss bei PANZERHAUBITZE 2000 auch immer an die Wunderharke 5000 denken? https://www.youtube.com/watch?v=esAJuVTuuF8

  5. Bernd Bandekow sagt:

    Hier noch ein Limerick.
    Ich hatte bei diesem Thema echt Schwierigkeiten, weil mir ständig ein Zeichentrickhase im Kopf rumgespukt ist.

    Es ist manchmal schwierig mit Heiterkeit
    in Kriegs- und Pandemie-gebeutelter Zeit.
    Doch auch in solchen Tagen
    sollten wir nicht verzagen.
    Fragt Holgi und Katrin, die wissen Bescheid.

  6. Nándor sagt:

    @Dirk – Ja völlig richtig, „Panzergranate“ war einfach flapsige Wortwahl, ich meinte natürlich Artilleriemunition. Welche wir da mit der PZH 2000 mitliefern schien mir nachrangig, sollte aber in der öffentlichten Liste der Bundesregierung nachzulesen sein 🙂

  7. Michael sagt:

    Hier ein Limerick mit Hitze-Kick:

    Der Sommer, so sagt man, bringt Lebensfreude.
    Und doch brennt beim Nachbarn die alte Scheune?
    Es brennt das Getier.
    Es brennt nicht nur hier.
    Die Hitze versengt auch die ältesten Bäume.

  8. Horst sagt:

    So, ich trau mich jetzt auch mal einen Limerick zum besten zu geben, damit das Format nicht ausstirbt. Ich find das nämlich jedes Mal super 🙂

    Titel: Der deutsche Kanzler der Heiterkeit

    Weil der Ruf der Partei steil nach unten zeigt,
    sucht Scholz sich ein Image, das Likes verleiht.
    macht im Bundestag Witze,
    trägt dort Narrenmütze,
    nennt sich selbst „deutscher Kanzler der Heiterkeit“.
    („Dädää dädää dädää!“)

    Für meinen ersten eigenen Limerick bich ich eigentlich ganz zufrieden. Verbesserungsvorschläge sind aber gern gesehen! ^^

    1. Katrin sagt:

      prima Versmaß auf jeden Fall!

  9. Franko sagt:

    Pilze? Pilze!

    Es lebte ein Mann in Siegen,
    der wollte mit Pilzen „fliegen“.
    Vor Heiterkeit musste er lachen,
    das erschreckte natürlich die Bachen,
    Die ihn dann aus dem Wald vertrieben.

    Pilze? – Nein Pickel!

    Ein pickliges Mädchen aus Essen,
    die wollte sich Pickel auspressen.
    Da spritzte der Eiter weit
    und es gab keine Heiterkeit
    bei dem Freund der im Sessel gesessen.

  10. Johanna sagt:

    Mein 1.#Limerick #Heiterkeit

    Der Pickel Putin im Kreml verweilt
    Die 7. Haubitze zur Ukraine eilt
    Es schlottern die russischen Knie
    So’n schnellen Sieg gab’s noch nie

    das Motto: Heiterkeit ist, wenn Eiter heilt

  11. Klirrtext sagt:

    Erstmal vielen Dank an eure beiden Faktenchecker*innen, das ist tatsächlich eine meiner Lieblingsstellen in Podcast. Nachfrage an Nandor bzgl. E-Fuels: wie wurde der Bestand der Verbrenner beim Berechnen des prozentualen Anteils von E-Fuels an der Gesamteneergie berücksichtigt? Du sagtest es wären ca. 3% E-Fuels in 2035
    Bsp: wenn es 2035 nur noch 10 Autos mit Verbrenner geben würde, würde man ja wahrscheinlich 99,9% der Energie, die die umsetzen durch E-Fuels abdecken können.

  12. Stefanie sagt:

    Die Wolken ziehen schnell weiter,
    die Sonne soll machen sich breiter.
    Kachelmann sagt voraus:
    Der Regen bleibt aus,
    im Ooosten und Westen bleibt’s heiter.

  13. Christian sagt:

    Ich frage mich echt, wieso Lindner unsere Automobilindustrie so arg hasst und sie mit sinnlosen Auflagen quält: er verlangt, dass sie noch Verbrennungsmotoren unterstützen, obwohl sie sich allesamt dagegen aussprechen und es sonnenklar ist, dass es sich nicht um eine Zukunftstechnologie handelt. Und er hilft dabei mit, den Planeten von potentiellen Käufern zu befreien. Was hat also Christian „Porsche“ Lindner gegen die Automobilindustrie?
    Scherz beiseite, ist das Gebaren im EU Umweltrat denn für irgendjemanden hilfreich?

    1. Martino sagt:

      > ist das Gebaren im EU Umweltrat denn für irgendjemanden hilfreich?
      Natürlich ist es das.
      Es ermöglicht dir, Verbrenner länger zu verkaufen und verbessert so deine Rendite auf die (bereits vorhandenen) Produktionsanlagen. Besonders interessant in der aktuellen Phase, in der nichts mehr investiert wird und es nur noch darum geht, aus der bestehenden Substanz möglichst viel Einnahmen rauszuziehen.

      > er verlangt, dass sie noch Verbrennungsmotoren unterstützen, obwohl sie sich allesamt dagegen aussprechen
      Es gibt keine Pflicht, überhaupt irgendein Auto zu produzieren. Die machen das schon, weil es sich lohnt.

      > Was hat also Christian „Porsche“ Lindner gegen die Automobilindustrie?
      Du glaubst doch nicht, dass die Autoindustrie ernsthaft ein Problem mit Linders Position hat? Sonst hätte der sich doch schon längst einmal gedreht und würde denen Erleichterungen für Verbrenner-Entwicklung und -Produktion zuschanzen.

      1. Christian sagt:

        Ich denke, dass es sich um ein vergiftetes Geschenk handelt. Ich vermute, dass die Autoindustrie das gewohnte Geschäftsmodell reflexhaft weiter laufen lassen wird. Auch, weil manche Kunden einen Verbrenner nachfragen werden (und wenn er verkauft werden soll, dann muss er vorher produziert worden sein). So wird meiner Meinung nach die Autoindustrie dazu angehalten, zwei völlig verschiedene Technologien zu unterstützen, wobei bei einer der beiden schon absehbar ist, dass sie überhaupt keine Zukunft hat. Ich denke, dass Elektromobilität noch ausreichend unbeackert ist, dass sie nicht so zu Ende entwickelt ist wie der Verbrennungsmotor. Wenn diese Technologie forciert würde, wäre es einerseits ein riesiger Innovationschub für die Elektromobilität und wäre somit sinnvoll für uns alle, andererseits wäre es ein finanzieller Booster für die Autoindustrie.
        Hoffentlich wird dieses vergiftete Geschenk nicht angenommen. Es verspricht nämlich lediglich und ausschließlich kurzfristigen Gewinn, und es wäre lediglich ein Kniesehnenreflex unter Umgehung des Gehirns.

        1. Martino sagt:

          Warum glaubst du, dass du das verstanden hast, aber die Autoindustrie selbst nicht?

          Wenn die Autoindustrie dieses Geschenk annimmt, haben die sich das gut überlegt, und es wird für sie vorteilhaft sein. Ggf. plant man schon mal die nächsten Lobbyaktionen.
          Wenn man sich für den kurzfristigen Gewinn statt der Zukunftstechnologie entscheidet, ist das ebenfalls wohl überlegt und durchgerechnet.

          1. Christian sagt:

            Genau das frage ich mich bei den meisten Investitionen: Der kurzfristige Gewinn ist zwar verlockend, aber es wird damit aktiv mittel- und langfristig verhindert, dass man Gewinn macht, und sogar dass Käufer existieren.
            Ebenso wenn gesagt wird „Klimaschutz können wir uns nicht leisten“. Wenn man die 30 Milliarden Euro für das Ahrtal bedenkt, müsste es eigentlich heißen „Unterlassenen Klimaschutz können wir uns nicht leisten“. Und so oder so ähnlich erlebt man es bei sehr vielen Entscheidungen. Dies ist lediglich das jüngste Beispiel.
            Und jedes Mal frage ich mich: Warum??? Ist unser Gehirn nicht zu langfristigen Überlegungen fähig, nur zu kurzfristigen? Sind wir gar nicht so sapiens, wie es der Artname Homo sapiens nahelegt?

  14. Iron Chris sagt:

    So, ich versuche mich mal an meinem ersten Limmerick.

    Es ist Freitag, 2 Uhr, im Deutschunterricht.
    Als plötzlich ein fröhliches Lachen ausbricht.
    „Ich freute mich sehr dran,
    Heiterkeit auf den Lehrplan!“
    Wie der Lehrer später zur Schulleitung spricht.

  15. Christian sagt:

    Eine Frage zur Kommentarfunktion: Ist es möglich, dass man per Mail benachrichtigt wird, sobald jemand auf den eigenen Kommentar antwortet? Immerhin gibt man ja seine Mailadresse an, und Antworten versanden so nicht.

    1. Katrin sagt:

      hallo,
      das ist schon möglich, dazu muss ich ein Plugin installieren. Schaue ich mir an. Hatte bisher niemand nach gefragt, aber ist ja schon praktisch.

      1. Katrin sagt:

        Update: Sollte jetzt gehen.

  16. Norbert sagt:

    Es war mal ein Dichter und Denker aus Trier,
    ihm entriss eine Böhe das Schreibpapier,
    es landete auf einer Kuh,
    hinterher sprang er im nu,
    zur Heiterkeit der anderen war es jedoch ein Stier.

    VG aus Trier, Ausrichterstadt der gerade gestarteten Landesausstellung „Der Untergang des römischen Reiches“

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