Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Die uninformierteste Sendung aller Zeiten

| 34 Kommentare

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Diese Woche ist alles anders. Daher auch keine Shownotes, bis auf die Buchempfehlung, die Katrin mitgebracht hat:

34 thoughts on “Die uninformierteste Sendung aller Zeiten

  1. SR sagt:

    Alter.. den Dünnschiss den die BILD zu Papier bringt..halt die fr.. ..geht das noch mit GG konform, das doch schon weit über volhksverhetzung..das hat auch nichts mehr mir Meinungsäußerung zu tun..das ist (national)faschistische Gegenaufklärung.
    Das dass hierzulande als Tageszeitung durch geht..alter*2.. ihr seit ja mal so am arsch…

  2. Katrin X sagt:

    Feedback zu Campingplätzen: ich war letzte Woche auf einem Campingplatz an der Ostsee in Schleswig-Holstein (Hohenfelde). Dort wurde sehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht in den Waschhäusern geachtet! Die Reinigungskräfte haben jeden angeraunt und rausgeschickt, der ohne Maske rein wollte. Es gab große Angst der BetreiberInnen, dass anonyme Tester vorbeikommen und bei Nichteinhaltung der Regeln der ganze Platz geschlossen wird. Von solchen Testern hatten andere Gewerbetreibende aus der Gegend wohl berichtet…

    Ansonsten bin ich sehr froh, wenn ihr wieder Zugang zu vernünftigen Medien habt…die BILD-Folge war nur eingeschränkt amüsant, eher zum Verzweifeln…traurig, dass sie immer noch eine so hohe Reichweite und Bedeutung für viele Menschen hat.

    Schönen Urlaub noch und viel Erfolg und Freude in den nächsten fünf Jahren 🙂

    1. Torsten sagt:

      Ich war vom 23.07. – 26.07. in den Vogesen (Bei Mittlach) auf einem Campingplatz vom und da kam eigentlich jeder ohne Maske in den Waschbereich. Auch beim Geschirrspühlen war alles unkontrolliert, allerdings was das auch drausen.

      Nur in der Rezeption wurde peinlichst auf Abstand und Maske geachtet.

      Wie’s aussieht habe ich mich aber nicht angesteckt… Gott sei Dank!

  3. Felix sagt:

    Zum Thema Campingplätze und Covid19…

    Das ist leider meiner Erfahrung nach aktuell Realität.
    Auf einem Campingplatz nahe Leipzig gibt es zwar Hinweisschilder, aber 99% aller Menschen halten sich nicht an die AHA Regeln.

    Ein weiteres Beispiel: Zoo Leipzig. Es gibt auch hier zahlreiche Schilder und aller 15 Minuten Durchsagen über Lautsprecher, aber auch hier geht es zu als gäbe es kein Covid.
    99% ohne Masken, wirklich dichtes Gedränge an fast jedem Tiergehege (ähnlich einem Punkkonzert vor Covid) und Massen von Menschen im gesamten Zoo.

    Das war mir (und meiner Familie) so unangenehm, dass wir tatsächlich nach ca. einer Stunde wieder gegangen sind.

    Grüße
    Felix

  4. Marc sagt:

    Eigentlich kein Wunder. So wie bei öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei Geschwindigkeitsbegrenzung, Parkregelungen etc. Wo Regelmissachtung nicht sanktioniert wird, halten sich immer weniger Leute dran. Ich war kürzlich erstmals wieder draußen zum Essen. Der Wirt und seine Mitarbeiter nahmen die Hygiene-Vorgaben sehr ernst. Einlass nur mit vorausgefüllten Daten. Von der Bedienung zum Tisch gebracht. Einmal stand jemand auf, um ohne Maske Richtung Toilette zu laufen. Das laute deutliche Rufen der Bedienung hat ihn instantan zu seinem Platz zurück katapultiert. Würde so etwas nicht überwacht, wäre der Nachlässigkeit schnell Tür und Tor geöffnet.

  5. gom sagt:

    Offtopic, entschuldigt bitte!

    @holgi, wie jetzt Resonatorpodcast war nur bis zum Jahr 2019? Das ist mit die schlimmste Meldung, nachdem der persönlichen Tragödie des Lesens der Bild.

    1. Das war auch mein persönlicher Showstopper. Holgi, bitte sag, dass das ein ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz schlechter Scherz war, weil Du die verdrängten Aggressionen vom BLÖD-Lesen umsetzen musstest!

      1. Holger Klein sagt:

        Das war leider kein Scherz. Der Vertrag ist nicht verlängert worden und ich weiß auch nicht, ob er jemals verlängert werden wird.

  6. Christian sagt:

    Ihr Lieben,
    wir kennen in den letzten drei Wochen 3 Campingplätze in Rheinland-Pfalz und haben erlebt, dass die Standard Corona Hygiene-Richtlinien recht gut eingehalten werden. Das gilt sowohl für die Verwaltungen als auch für die Gäste. Eure Beobachtungen kann ich für Rh.-Pf. so nicht bestätigen. Im Detail gäbe es sicher noch Optimierungen, z.B. offen halten von Türen im Waschhaus, ist doch im Sommer über 24 h eigentlich kein Problem.
    Weiter gute Erholung
    Christian

  7. Mattn sagt:

    Moin.
    Ich suche jetzt seit 5 Minutenhier das kläglich schreiende Kind.
    Jetzt hab ich gemerkt, es ist bei Euch in der Tonspur…

    Schönen Urlaub noch. 🙂

  8. KK sagt:

    Zwar nicht Camingplatz, aber Ausflugslokal. Nach einer Kutschwagentour durchs Watt nach Neuwerk Pause auf Neuwerk in einem Lokal.
    Tische standen dicht an dicht. Draußen, aber überdacht. Schlange ohne Abstand zwischen den Tischen. Keine Hinweisschilder.
    Das bittere dabei: es wäre reichlich Platz gewesen. Das Wetter war super und der Platz riesig, auch wenn man den Platz, den die Pferde brauchten, abzieht. Dass drinnen nicht offen war wurde dann mit “wir haben Corona” kommentiert . . .

  9. Daniel sagt:

    Rügen ist tiefbraun.
    Einzig die Kandidatur von Angela Merkel im Wahlkreis hat Direktmandate der AfD verhindert.
    Dass dort die Coronamaßnahmenverweigerung groß ist, wundert mich nicht.

  10. Philipp sagt:

    Liebe Kathrin, lieber Holger,

    ich wünschte, ihr hättet euch eine Woche Urlaub gegönnt, anstatt ihn Bildzeitungslesend zu verbringen … Lieber keine Wochendämmerung, als Bildzeitungswochendämmerung (abgeleitet von einem alten Ferengi-Sprichwort).

    Zu den Campingplätzen: Ich bin in den Ferien mit dem Rad aus Rheinland-Pfalz über Hessen und Bayern nach Konstanz gefahren und habe meistens auf Campingplätzen übernachtet. Ich war überrascht, dass sich meistens gut an die Hygieneregeln gehalten wurde. Häufig war z. B. jedes zweite Waschbecken abgeklebt, teilweise auch die Toiletten. Fast immer gab es Desinfektionsmittel am Eingang der Sanitärhäuser. Nicht alle, aber ein Großteil der Leute trug Masken. Ein bisschen gab es die Tendenz, dass es mehr waren, je teurer der Platz war.
    Auf der Rückfahrt im Zug trugen alle eine Maske und nur zwei ließen ihre Nase heraushängen. Auch das fand ich überraschend, weil ich es aufgrund der Berichterstattung so ganz anders erwartet hatte.

    Vielleicht ist es in Berlin ja ganz anders, als in allen Orten, in denen ich auf dem Tour war. Aber etwas merkwürdig finde ich es schon.
    Generell würde ich die Berichterstattung vieler Medien über die Einhaltung der Hygieneregeln kritisieren. Zu Aussagen wie „nur wenige Menschen halten sich an die Hygieneregeln“ werden extreme Bilder gezeigt (Party am Strand, alle ohne Maske). Für die Menschen auf den Campingplätzen und in den Orten, an denen ich war, wo sich ca. 75 % an die Regeln gehalten haben, muss sich ihr eigener Zustand und ihr eigenes Verhalten im Vergleich dazu nahezu perfekt angefühlt haben. Mir fehlen Bilder, wo sich 100 % der Menschen an die Regeln halten im Vergleich zu Bildern, wo es mit 75 % deutlich weniger sind. Denn dann fühlen sich die 75 % auf den Campingplätzen auch anders an und es motiviert vielleicht noch mehr Personen, sich noch besser an die Regeln zu halten.

    Ähnlich war es schon mit den Berichten über Hamsterkäufe. Gezeigt wurden Personen mit 5 oder mehr Packungen Klopapier im Einkaufswagen. Zu diesen Bildern wurden Politiker*innen über Hamsterkäufe befragt. Häufige Antwort: „Bitte keine Hamsterkäufe sondern umsichtige Vorratshaltung.“ Wenn ich normalerweise eine Packung Klopapier kaufe und mich die Politik zu umsichtiger Vorratshaltung auffordert, kaufe ich anschließend mindestens zwei. Wenn eine Packung normal ist, fängt der Vorrat ja erst bei zwei an. Tatsächlich war die Nachfrage in den Kalenderwochen 9 – 11 für Toilettenpapier 56, 99 und dann 131 %. Das ist im Mittel deutlich weniger als zwei Packungen, wenn man sonst eine gekauft hätte. Eine kaum verdoppelte Nachfrage führte aber schon genau zu den leeren Regalen, die in den Medien ab Anfang KW 10 dann als Hamsterkäufe bezeichnet wurden. Am Ende von Kalenderwoche 11 gab es z. B. den Aufruf von Klöckner sich umsichtig zu bevorraten. In der folgenden Woche verdoppelte sich nochmals der Umsatz auf 211 %. Und die meisten mit zwei oder drei Packungen haben sich dabei vermutlich gut gefühlt und auf die Hamsterkäufer*innen, die sie in den Medien gesehen haben, geschimpft.
    (Quellen: Umsätze von Toilettenpapier in KW 9 – 12 des statistischen Bundesamtes: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/03/PD20_112_61.html; Bericht über Hamsterkäufe KW 10: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/coronavirus-reaktionen-hamsterkaeufe-103.html; Aufruf von Klöckner KW 11: https://www.tagesschau.de/inland/corona-lebensmittel-hamsterkauefe-101.html)

    Problematisches Verhalten fängt häufig nicht erst dann an, wenn es extrem ist. Ich denke, zur richtigen Einordnung sollte man daher auch keine (oder nicht nur) extremen Bilder zeigen, sondern eben die, die die Anfänge des problematischen Verhaltens zeigen.

    Liebe Grüße und ich hoffe, dass ihr trotzdem einen schönen Urlaub hattet, auch wenn euch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Informationen bestimmt sehr gefrustet hat.

    1. Björn Böthner sagt:

      Also, ich wundere mich seit Wochen über das, was (nicht nur von Holgi und Kadda) aus Berlin berichtet wird: Ich treffe hier ganz selten auf Leute, die ohne Maske in Läden oder dem ÖPNV unterwegs sind. Ja sicher, Berlin ist groß und es hängt bestimmt auch von Uhrzeit und Wochentag ab. Es ist aber schon interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen ausfallen.
      Die wenigen, die hier ohne Maske unterwegs sind, sind übrigens durchweg ältere Männer. Eben die, die sich auch sonst rücksichtslos verhalten…

  11. Christian sagt:

    Zum Thema Bildzeitung: Zuerst habe ich mir gedacht, dass das ja komplett uninteressant sei, was die von der Bild-Zeitung so für interessant erachten. Aber dann habe ich mir gedacht, dass ich ja mit meinem Medienkonsum in einer kleinen Filterblase lebe, in der es für mich glasklar ist, dass z.B. der Klimawandel real und sehr bedrohlich ist. Aber die viel größere Mainstream-Blase informiert sich über Medien wie die Bild-Zeitung (teilweise wie schon befürchtet ausschließlich), und das erklärt verschiedene WTF-Momente von mir ganz gut. Ab und zu wäre also eine kritische Bild-Analyse, wenn ihr wieder Internet habt und bei der noch andere Recherche-Werkzeuge als das Hirn zur Verfügung stehen, in der Wochendämmerung wichtig! Also nicht nur so etwas wie Zeit und SZ als kritisch zu betrachtende Quellen, sondern nochmal extra kritisch und mit spitzen Fingern die Bild.

  12. der Ralf sagt:

    Danke das irgendjemand sehr weit gelaufen ist um diese Folge hochzuladen! 🙂

  13. Oliver sagt:

    Zum Thema Camping. Wir waren für 3 Wochen auf einem kleinen Campingplatz in Pfronten im Allgäu. Hier haben alle sehr auf die Einhaltung des Infektionsschutzes geachtet. Es hat niemand ( wirklich niemand ) das Sanitärgebäude ohne Maske betreten. Jeder zweiter Wasch- als auch Spültisch war gesperrt, sodass die Abstände zu jederzeit eingehalten werden konnten. Alle waren sehr diszipliniert, entspannt und es hat auch keiner gemeckert. Es war ein wirklich schöner Urlaub. Bei allem was man gegen die Bayern sagen könnte, das hat wirklich gut geklappt (übrigens auch in Läden, Biergärten, Berghütten etc.) .
    Grüße

  14. Michael sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich fand die Folge doch recht amüsant und entlarvend für die Bildzeitung. Erschreckend ist nur die Vorstellung, dass viele Menschen diese Zeitung unreflektiert lesen und sich von den Grundtendenzen beeinflussen lassen.

    Wir haben dieses Jahr versucht, viel Abstand zu Leuten zu haben, was leider nicht immer funktioniert. Überall dort, wo es naturgemäß voller ist (Supermarkt, Sehenswürdigkeit, etc.), herrscht eine deutliche und zunehmende Distanzlosigkeit. Es sind vielleicht 10% der Menschen, die Rücksicht nehmen. Das zeigt sich auch auf recht engen Wald- oder Spazierwegen. Wir halten die Kinder dann an, in einer Reihe zu gehen, um zumindest den maximalen Abstand zu haben. Das freut wiederum den Großteil der Entgegenkommenden, da für sie dann genügend Platz bleibt, um weiterhin nebeneinander zu gehen…

    Ein mündiger Umgang mit der Situation scheint leider nicht möglich.

    VG, Michael

  15. der Holger sagt:

    Hallo zusammen,

    Thema BILD
    das war unterhaltsam. macht aus meiner Sicht bedenkenlos häufiger Urlaub ohne Medienzugang und bewertet aus eurer Sicht kritische Medien. Muss nicht nur BILD sein. Es gibt viele Alternativen egal ob bezogen auf politische Ausrichtung wie rechts- oder linksextrem oder auch bezogen auf Schwurbel in jeder Ausprägung.

    Thema Nuhr.
    dazu hat sich sogar MailAb geäussert
    https://youtu.be/_R0ywINFaOo
    In der Tat war das eher ein Eigentor der DFG.
    die äusser sich nun so:
    https://www.dfg.de/download/pdf/presse/download/200806_erklaerung_wiederonlinestellen_nuhr_dfg2020.pdf

    Erheblich krasser ist die #cancelculture bezogen auf Lisa Eckhardt
    Nein: die ist NICHT antisemitisch und nicht rassistsch. Wer das denkt , denkt fehlerhaft.

    Wegen “Sicherheitsbedenken” wurde sie beim Nochtspeicher ausgeladen.
    kritisch: denn dort gabs es wohl keine Drohungen, es war (aus meiner Sicht) wohl so, das andere Künstler nicht gemeinsam mit ihr auf der Bühne stehen wollten. Das ist dann ja noch schlimmer als nur wegen Drohungen von radikalen Spinnern alles abzusagen.
    Zeit kommentiert das ganz gut,
    https://www.zeit.de/kultur/literatur/2020-08/lisa-eckhart-comedian-cancel-culture-hamburg

    Und ja: ich persönlich finde Dieter Nuhr erst seitdem dieser gegen alle Seiten austeilt in seinen Produktionen genial. Zuvor war mir der zu unauffällig angepasst. Trifft leider auf viele Künstler zu.
    Ähnliches gilt auch für Lisa Eckhardt. Genial anzuschauen in der Mediatheke bei Nuhr im Ersten.

    Thema Camping und AHA (Abstand Hygiene Alltagsmaske)
    Gerade wil ihr beide sehr, dass sehr viele dieses Missachten und trotzdem keine starken Infektionen auftreten zeigt doch, dass viele Vorschläge bezogen auf SARS-COV2 übertrieben sind.
    Übertragung ist vorwiegend über Aerosole. Diese sind im Freien in kurzer Zeit verschwunden und weggeblasen und es besteht keine Infektionsgefahr mehr.
    Hinweis dazu sind ja auch die EXTREMEN Freilandversuche. Für Berlin fällt mir da etwa die Badebootdemo, die Schwarze Leben Demo oder jetzt erst die Gegen Corona Demo ein. Auch da kein Anstieg.

    Hierzu gibt es grade auch beim heise-verlag (jaja, eher informativ bezogen auf Technik) eine Veröffentlichung inkl. Korrektur. Die Korrektur betrifft den Verdacht wegen der Verschwörung. Ist der Text nur noch im Archiv oder nur gekennzeichnet?
    https://www.heise.de/tp/features/20-50-der-Bevoelkerung-haben-eine-Teilimmunitaet-gegenueber-Covid-19-4866047.html

    1. Katrin sagt:

      Zum Thema AHA auf Camping-Plätzen und “Übertreibung”:
      Wir sprechen ja hier nicht von Draußen. Wir sprechen von Leuten, die gemeinsam Innenräume benutzen, Toiletten, Sanitäre Anlagen generell. Und dass dort eine größere Ansteckungsgefahr gegeben ist, das sehen wir doch spätestens seit zwei Schulen in McPomm direkt nach einer Woche Schule wieder schließen mussten. Wir wissen es aus dem Winter… Es geht nicht um Draußen. Es geht um das Verhalten der Leute in ungelüfteten Innenräumen.

      Einen Heise-Artikel zu verlinken, der am Ende schließt mit “Eines lässt sich aber mit Sicherheit sagen: Coronaviren sind (wie auch viele andere Viren und Bakterien) stete Begleiter der Menschheit und nicht darauf ausgerichtet, diese auszulöschen.” kann ich nur als Versuch der Verharmlosung werten. Und da steht ja auch: “Die Redaktion hat diesen Artikel zurückgezogen, weil er unter Zugrundelegung falscher Annahmen zu nicht begründbaren Schlussfolgerungen kam.” – warum verlinkst du so etwas hier? Was willst du denn sagen? Dass alles nicht so schlimm ist, übertrieben wird und wir uns mal locker machen sollen?

    2. Marc sagt:

      “Hinweis dazu sind ja auch die EXTREMEN Freilandversuche. Für Berlin fällt mir da etwa die Badebootdemo, die Schwarze Leben Demo oder jetzt erst die Gegen Corona Demo ein. Auch da kein Anstieg.”

      Hier wäre trotz der recht guten Situation in Deutschland zu relativieren. Seit den BLM Demos sind die Rückgänge der Fallzahlen gestoppt. Wir waren mal auf ca. 250/Tag. Nun sind wir im Positiv-Trend, inzwischen auf 1000/Tag. Wer sagt uns denn, dass wir heute nicht vielleicht weiterhin auf einem niedrigeren Niveau liegen würden? Und das Reise-Event in Berlin kann in den heutigen Fallzahlen noch gar nicht sichtbar sein.
      Irgendetwas scheint momentan für mehr Fälle zu sorgen. Das sind bestimmt nicht nur Treffen in Innenräumen. Was also sonst als Ansteckungen außen? Wenn im Herbst das alles nach Innen geht kämen wir c.p. auf 20fache Werte.

  16. Leila sagt:

    Liebe Katrin, lieber Holger,

    auch ich bin der Meinung, dass ihr euch die Bildfolge hättet klemmen können. Lieber in den Urlaub rauschen und mal garnichts berichten als garnichts zu berichten.

    Ich lobe mir euren Podcast und finde eure umfangreiche Recherche ausgezeichnet. Danke für eure tolle Arbeit und macht bitte weiter so!

  17. diedaniiiii sagt:

    Hallo Ihr beiden,
    Vielen Dank für die unterhaltsame BILDungsfolge. 😂 Es war eine Interessante Zusammenfassung der Berichte in dieser „Zeitung“.

    Thema Campingplatz: wir waren gerade ein paar Tage in Otterndorf an der Elbmündung (Niedersachsen). Dort gab es (fast) ausschließlich Maskenträger, auch waren bei den Wasch- und Spülbecken jedes 2. abgeklebt um den Abstand einzuhalten. Die Reinigungskräfte waren unermüdlich am Putzen und auch an der Rezeption und im Laden wurde jederzeit auf Einhaltung der AHA Regeln geachtet. Also auch hierher positive Erfahrungen.

  18. Marcus sagt:

    Hallo ihr beiden
    Zum Thema Campingplatz:
    Ich war vor kurzem auch in der Nähe von Rostock auf einem Campingplatz. Dort habe ich gesehen, dass nicht an allen Sanitärgebäuden Schilder an den Eingängen bzgl Maskenfplicht waren. Dort wo ein Schild war, wurde sich dran gehalten, da wo keins war, wurden kaum Masken getragen. Aber z.B. an Bäckerwagen oder vor der Rezeption wurde versucht Abstand einzuhalten. Aber ich war insgesamt sehr überrascht wie voll der Campingplatz war, ich hätte mit weniger Auslastung gerechnet. Auch auf der Homepage des Platzes steht nicht viel zu Corona, nur dass man vorher reservieren soll.

  19. Christian sagt:

    Hallo,

    Ich kann zwar nichts zu Campingplätzen in Deutschland, aber ein bisschen zu Idaho und Montana berichten. Idaho hat keine bundeslandweite Maskenpflicht (nur einige Landkreise) . Auf dem Campingplatz hat keiner außer uns Masken getragen. In den Restaurants (wir haben nur take-out geholt) war es gemischt. In einigen trug niemand Maske, in anderen wenigstens das Personal. Insgesamt hatte ich nicht dass Gefühl, das Idaho Covid ernst nimmt, mit Ausnahme vom Walmart, die Masken von allen verlangen.

    Anders sah es in Montana aus. Hier herscht algemeien Maskenpflicht und auf den Campingplätzen wurde das auch kommuniziert und ernst genommen.

    Wir wohnen in Washington (Nähe von Seattle) wo ebenfalls Maskenpflicht besteht, aber auch schon bevor das eingeführt wurde, haben viele Masken beim Einkaufen getragen. Costco hat recht früh schon auf Masken bestanden.

    LG,
    Christian

  20. Adora Belle sagt:

    Ich war lustigerweise letzte Woche ebenfalls auf einem Campingplatz und hab ähnliche Erfahrungen gemacht. Ein damenklo mit 2 Kabinen für mindestens 10o Frauen. Teilweise wurden die aber auch von Männern benutzt da es nur 1 Männerklo gab. duschen waren gesperrt, nur kaltes Wasser, Seife leer, Desinfektionsmittel haben wir selbst mitgebracht. Reinigung bestand aus ein paar Eimern Wasser die in die Toiletten gekippt wurden und dann abliefen.
    Wir hatten uns den kleinen Platz ausgesucht da wir ein wenig als Kleingruppe LARP spielen wollten. Wir erhielten dann nachts von unseren Nachbarn Besuch, die um halb 3 Uhr nachts “Mal gucken” wollten. Daraufhin sind wir abgereist…
    Auf dem Platz war Mallorca-stimmungda achtete niemand auf die Abstandsregeln. Ich muss dazu sagen, dass wir innerhalb der Gruppe auch etwas laxer waren aber halt nur untereinander und wir hier auch viele Vorkehrungen getroffen haben (App, Home Office etc)

  21. Oliver sagt:

    Meine Rückmeldung zu den Campingplätzen: Vor zwei Wochen war ich auf einem sehr großen Campingplatz an der Hamburger Peripherie. Dort gab es eine Maskenpflicht in den Waschhäusern, im Laden und an der Rezeption. An diesen Orten habe ich auch keinen Maskenlosen angetroffen. Positive Gruppendynamik oder strenges Regiment, das konnte ich während meines kurzen Aufenthaltes nicht klären. Und da ich morgens etwas auf der Leitung stehe und es eine mittlere Wanderung zum Laden war, habe ich dann mit einem Handtuch um den Kopf geknotet die Brötchen gekauft.

    Vielen Dank für die letzten Jahre eurer unterhaltsamen und informativen Wochendämmerung.

  22. Patrick sagt:

    Zum Camping:
    Bericht vom Camping am Bostalsee (Saarland), letztes Wochenende:
    Quasi jeder trägt Maske im Sanitärgebäude. Zu den Stoßzeiten steht Sicherheitspersonal am Eingang der Gebäude und achtet auf Einhaltung der Maskenpflicht.
    Wer die Rezeption ohne Maske betritt, wird sofort harsch rauskomplementiert.

  23. Tobias sagt:

    Auch zum Camping:
    – Ammersee
    – Auch fast jeder traegt eine Maske im Sanitaergebaeude
    – kein Sicherheitspersonal an den Gebaueden
    – problematischer war der Strand, da war es unmoeglich abstand zu halten

  24. ABC aus D sagt:

    Liebe Kathrin lieber Holger,

    zum Thema „Tragen eines Mund-Nasenschutzes auf Campingplätzen“ kann ich berichten, dass auf jedem Campingplatz, auf dem wir während unserer Radtour gezeltet haben, die Maskenpflicht befolgt wurde. Ausserdem waren diverse Toiletten, Duschen sowie Abwaschplötze gesperrt, damit die Abstände eingehalten werden konnten. Wir waren in der Lüneburger Heide und an der Elbe unterwegs und überall haben sich die Leute dran gehalten.

    Im übrigen hält man sich hier bei uns in Schleswig-Holstein vor den Toren Hamburgs, beim Einkaufen ebenfalls an die Maskenpflicht, da sie ansonsten des Marktes verwiesen werden. Das ist meine Beobachtung.

    Ansonsten herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag, danke für Eure Einordnungen der jeweiligen „Wetterlagen“ und weiter so!

  25. Robert sagt:

    Komme gerade von einem Campingplatz im Harz. Dort war es ebenfalls so, wie ihr es beschreibt.

  26. Sabrina sagt:

    Hallo zusammen! Ich habe den Schwachsinn durchgehört und wollte einen kurzen Erfahrungsbericht da lassen. Ich bin gerade auf einem Campingplatz auf Fehmarn und hier werden die Regeln recht gut eingehalten. Es gehen eigentlich alle mit Maske in die Gemeinschaftsräume – selbst wenn die Situation es mal nicht erlaubt, die Maske zu holen (Kind muss JETZT aufs Klo) nehmen alle ein Tuch oder Shirt zur Hilfe. In den Gemeinschaftsräumen ist jeder zweite Platz abgesperrt bzw. man darf sie nur einzeln betreten. Im Supermarkt ist auch Personenbegrenzung, die wird über die Korbmethode umgesetzt, also reinkommen nur mit Korb, wenn keine mehr da sind – warten. Also insgesamt macht das hier nen echt guten Eindruck und hat mir ein bisschen den Glauben an die Menschheit zurückgegeben.

  27. Claas Heinrich sagt:

    Camp Langholz, Waabs, SH

    Masken wurden überall vorbildlich von 99% getragen, Abstände eingehalten, Räume meist nur einzeln betreten

    Naturcamp Sarbsk, Polen

    Masken nur vereinzelt zu sehen, aber durchaus Abstände eingehalten

    Supermarkt in Polen, Leba

    Alle mit Maske, aber überfüllt und ohne Abstände

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