Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Die Moskwa, die OSZE und der Strafgerichtshof, das Azov-Regiment, Terror, Ostermärsche, Polizeigewalt und Anne Spiegel

| 52 Kommentare

Tatort Ukraine, Untergang der Moskwa, schwere Menschenrechtsverletzungen, Rosatom in der EU, das Azov-Regiment erklärt, Terror in Deutschland, Ostermärsche für Putin, Covid19 / BA.4, Lebensmittelpreise, Sham zu Polizeigewalt, Anne Spiegel und Asien-News.

Mit einem Limerick von Jens Ohrenblicker und einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt.

Links und Hintergründe

Belarus

Ukraine:

Kein Sturm

Azov

Russland:

Terror in D

Ostermärsche:

Apple

Corona:

Lebensmittelpreise

Anne Spiegel und Boris Johnson:

Pakistan

Sri Lanka

Indien

Indonesien

Flachliegen

Shanghai

Sham zu Polizeigewalt

Klima:

Der Faktencheck von Nándor Hulverscheidt

52 thoughts on “Die Moskwa, die OSZE und der Strafgerichtshof, das Azov-Regiment, Terror, Ostermärsche, Polizeigewalt und Anne Spiegel

  1. Cathleen sagt:

    Mit eurer regelrechten Weißwaschung des Asow-Bataillons war es das jetzt für mich. 🙁

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Regiment_Asow

    1. Katrin sagt:

      Welches Weißwaschen denn? Das war doch kein Weißwaschen. Zugegeben war es sehr gerafft und Holgi-typisch zugespitzt – in erster Linie war es aber vor allem eine Aufforderung, es ausführlicher selbst nachzulesen und du findest die beiden Threads oben in den Shownotes.

      1. Robert sagt:

        Wie rechtsradikal ist Asow? Ich würde sagen es sind ganz klar Nazis.

        -> Am 13. Februar erschien auf Euronews ein unkommentierter Clip, wo Zivilisten kurz vor dem Überfall Russlands an der Waffe ausgebildet wurden. In diesem Video konnte ganz klar das Logo dieses Bataillons erkennen: die Wolfsangel. Die anderen in Deutschland verfassungsfeindlichen Symbole, wie die Schwarze Sonne, wurden mittlerweile aus dem Logo entfernt.

        https://www.euronews.com/2022/02/13/ukraine-far-right-group-offers-training-to-civilians

        Euronews bezeichnet die Organisation als ultrarechte Gruppe…

        -> Zum Weltfrauentag veröffentliche der Twitter-Kanal der NATO ein Foto einer Soldatin, die ganz klar die Schwarze Sonne auf der Uniform hatte. Der Tweet wurde von der Nato nach einem Shitstorm auf Twitter wieder gelöscht.

        https://twitter.com/analyse_report/status/1501288441669197834?s=20&t=-yEIUF8mZslmJQ1jkrjEIg

        Weitere Hinweise, dass es sich immer noch um eine rechtsnationale Organistaion handelt, die bis vor kurzem (vor dem 24.2.22) von der UNO sogar als terroristische Organisation geführt wurde, in den verlinkten Videos.

        -> Youtube Video von BBC Newsnight: The far-right group threatening to overthrow Ukraine’s government – Newsnight

        https://youtu.be/sEKQsnRGv7s

        -> Youtube Video von VICE International: Out of Control: Ukraine’s Rogue Militias

        https://youtu.be/wMMXuKB0BoY

        -> Youtube Video vom Time Magazine: Inside A White Supremacist Militia in Ukraine

        https://youtu.be/fy910FG46C4

        -> Youtube Video vom The Guardian: Ukraine’s far-right children’s camp: ‚I want to bring up a warrior

        https://youtu.be/jiBXmbkwiSw

        Dann hoffe, dass ihr meinen Kommentar auch veröffentlicht. Schließlich habe ich hier keine Russenpropaganda verbreitet, sondern es sind Quellen von seriösen Medien.

        Außerdem empfehle ich euch, sich mal über den Bandera-Kult in der Ukraine zu informieren.

        https://www.deutschlandfunkkultur.de/bandera-kult-ukraine-100.html

        1. Katrin sagt:

          deine Spitze / dass du hoffst, der Kommentar wird veröffentlicht, hättest du dir allerdings sparen können. Sie verringert nur die Chance.
          ich veröffentliche prinzipiell Kommentare, die für alle lehrreich sind.
          Zu Bandera hatte wir übrigens letzte Woche was gesagt (oder vorletzte).
          Schönen Tag noch.

      2. Norbert sagt:

        Ich bin auch raus. Ich habe Euch nicht gehört, um mich zu informieren, sondern um meine Interpretation der Nachrichten mit anderen Meinungen abzugleichen. Eure Darstellung des Asow-Regiments kollidiert zu sehr mit meiner Wahrnehmung.

        1. Holger Klein sagt:

          Wenn ich mich recht erinnere, habe ich sinngemäß gesagt, dass eine solche, sehr kleine, politisch unbedeutende Teileinheit der Ukrainischen Armee nichtmal ansatzweise eine hinreichende Rechtfertigung für einen Angriffskrieg ist. Gegeteilige Wahrnehmung my arse!

    2. alexander sagt:

      das empfand ich nicht als weißwaschen. diese debatte um das vermeintlich rechtsradikale ukrainische militär ist doch nur ein popanz putins, den alle gerne nachplappern. die beiden threads dazu, die hier in den shownotes angegeben wurden, sagen eigentlich alles.

      in der ukraine gibts weniger neonazis im parlament als bei uns …

      1. Peter sagt:

        Holgers zurückrudern macht es nicht besser. Und bevor ich euren Podcast aus meinem Podcatcher lösche, wollte ich euch wenigstens noch folgendes mitteilen.

        Offenbar redet Frau Bota, bezüglich des Asow-Bataillons, in ihrem Twitter-Thread Unsinn. Euer zweite Link ist besonders unseriös, weil dieser Screenshots einer Person verölffentlicht, wo Fakten über das Asow-Bataillon aufgezählt werden, die nachweislich nicht stimmen bzw. Fakten auch komplett verdreht werden. Die Vereinten Nationen haben u.a. zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Folter dieser Gruppe dokumentiert. Einige von diesen sind u.a. bei der Bundeszentrale für Politische Bildung ausfgeführt.

        https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine/276575/dokumentation-menschenrechtsverletzungen-der-freiwilligenbataillone/

        Linke US-Demokraten wollten Asow für ihre Verbrechen 2019 sogar auf die Terrorliste setzen.

        Kurze Frage: Haben diese Leute eigentlich immer noch die Wolfsangel in ihrem Chevron?

        Man sollte sich wirklich die weiter oben verlinkten Videos anschauen, um einen Einblick in diese Gruppe zu bekommen. Die Organisation würde in Deutschland zu recht verboten werden.

        https://www.fluter.de/asow-jugendcamps-in-der-ukraine
        https://www.belltower.news/interview-zur-ukraine-asow-verdankt-seine-existenz-dem-krieg-128347/

  2. till sagt:

    Anne Spiegels Rücktritt muß man im Zusammenhang mit https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_Heinen-Esser Rücktritt 2 Tage vorher und der baldigen NRW-Wahlen betrachten.

  3. hilti sagt:

    Interessant ist, dass sowohl in NRW als auch in Reinland-Pfalz die Umweltministerinnen zurückgetreten sind. Letztlich, weil sie kurz nach der Katastrophe Urlaub gemacht haben. Man sollte ja meinen, dass das ganze „Management“ der Katastrophe in die Verantwortung der Innenministerien fiele.

    1. hilti sagt:

      Wo ich nochmal drüber nachdenke ist auch die Frage interessant, ob die Angriffe auf Spiegel so stark gewesen wären, wenn Heinen-Esser nicht zurückgetreten wäre. So nach dem Prinzip ihr habt uns unsere weggeschossen und jetzt schießen wir euch eure weg. Waren ja beide im Urlaub (zu unterschiedlichen Zeitpunkten, aber wen kümmern schon Details?).

      1. Titus von Unhold sagt:

        In RLP gehört der behördliche Hochwasserschutz zum Landesamt für Umwelt und damit zum Umweltministerium. Dass Spiegel die Kampagne trifft wundert mich nicht wenn mann die Berichterstattung in den RLPen Zeitungen der letzten Jahre ansieht in der sie durchgehen als Underperformer dargestellt wurde. Meine Meinungsbildung ist sicher dadurch gefärbt, aber ehrlich gesagt fällt mir auch nix ein was ihr mal gelungen wäre.

        1. hilti sagt:

          Ah, danke für die Aufklärung meines Irrtums! Das erklärts.

  4. Marc sagt:

    Was mich bzgl. Azow beunruhigt und die beiden Thread greifen dies meiner Ansicht nach auch nicht auf, dass die ukrainische Regierung und ihre Vertreter:innen keinen offenen Umgang damit finden. Ich kann mich auf Tweets von Melnyk erinnern, bei denen er sehr von oben herab alles abwiegelt. Es beunruhigt mich deshalb, weil das halt als Futter für die russiche Propaganda dient, es stellt das Fünkchen Wahrheit dar, um der Darstellung der russischen Seite Gewicht zu geben. So nach dem Motto, schaut mal das sind Neo-Nazis und die werden nicht bekämpft sondern auch noch in die Armee integiert. Ein offener Umgang der ukrainischen Seite, der auch klar macht, dass das ein Problem ist, könnte da meiner Ansicht nach helfen.

    Denn über zwei Ecken, haben wir in der Familie Beziehungen zu Deutsch-Russen (eigentlich aus Kasachstan) in der die Spaltung auch durch die Familie geht, der Mann ist auf der Seite von Putin die Frau und der Rest nicht. Es ist sehr schwierig.

    Achja, an einer Stelle schreibt Matviychuk: „Any propaganda works only when people are ready to believe in it.“ Da würde sehr widersprechen. Das Wesen von Propaganda ist gerade, dass sie funktioniert, weil man nicht daran glauben muss. Um Propaganda zu begegnen muss man sich klar werden, dass gerade Propaganda abläuft. Es ist eine dauernde Anstrengung. Vor allem in Kriegszeiten betreiben alle Propaganda für ihre Seite und Ziele. Propaganda sagt erst einmal nichts über Wahrheit oder Lügen aus.

  5. Andreas Freund sagt:

    Mit eurer Einschätzung des Spiegel-Rücktritts stimme ich nicht überein. Wenn man die niedrige Messlatte der Merkelregierung zu Grunde legt, kann man natürlich zu dem Ergebnis kommen, der Rücktritt sei unnötig und auf die Springer-Kampagne zurückzuführen. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass Spiegel zumindest die Unwahrheit gesagt, wenn nicht gelogen hat, was die Teilnahme an den Kabinettssitzungen während ihres Urlaubs angeht. In Summe mit dem völlig missglückten Krisenmanagement scheint mir das schon Grund genug für einen Rücktritt zu sein.

    1. Katrin sagt:

      ich habe nicht gesagt, dass sie nicht hätte zurücktreten müssen. Mir war einfach wichtig, dass die Darstellung, sie habe 134 Menschenleben auf dem Gewissen, so nicht stimmt.
      Es fehlten auch hier noch viele Details. Dass sie selbst erst ein halbes Jahr im Amt war, dass ihr Staatssekretär, Erwin Manz, grade mal zwei Monate im Amt war, dass sie die eigene Überlastung zu spät erkannt hat (Urlaub als Priorität) und noch viel später erst verbalisiert. Dass sie Long Covid hat.
      Das alles führt dazu, dass es auch für mich nicht nachvollziehbar gewesen wäre, wenn sie nicht zurückgetreten wäre. Es kam zu viel zusammen.
      Aber sie ist nicht die Person, der man diese 134 Menschen anhängen kann oder muss. Und auch der Artikel von Lars Wienand liefert für mich nichts, was diesen Schluss zuließe.
      Das ist alles, worum es mir geht und was in meinen Augen auch in den seriösen Medien zuletzt nicht gerade klar dargestellt wurde – im Gegenteil.

      1. Mithrandir sagt:

        Ich muss gestehen, das Thema Anne Spiegel hatte ich bisher nur am Rande verfolgt.
        Aber ich habe zufällig live in die Pressekonferenz reingezappt.
        Und als ich das gesehen habe, habe ich mich schon gefragt, wie es so jemand in ein solches AMt schafft.
        Spontan eine PK einzuberufen um sich zu rechtfertigen ist eines, aber dann muss das Ganze doch Hand und Fuß haben. Da darf man doch nicht am Ende hilflos dastehen und zur Seite fragen, was man zum Abschluss noch sagen soll.
        In dem Job bedarf es doch Selbstbewusstsein und Überzeugung.
        Darüber hinaus verstehe ich nicht, dass die Dame mit dem Erfahrenen aus der Vergangenheit sich dann für ein Amt bereit erklärt, in dem sie vermutlich noch mehr im Fokus steht, noch mehr Arbeit hat und der Familie noch mehr Rücksicht abverlangt.
        Mein Job ist mitunter auch sehr stressig und verlangt manchmal auch von meiner Familie ab zurückzustecken. Dafür habe ich an anderer stelle Freiheiten und einen entsprechenden Verdienst, was meiner Familie eben dann auch zugute kommt.
        Ich hätte schon des öfteren die Möglichkeit gehabt noch weiter aufzusteigen, aber das habe ich dann eben abgelehnt, weil es mir die Belastung meines engsten Umfelds nicht wert ist.
        Da verstehe ich nicht, dass sie sich für ihren Urlaub mir der enormen familiären Belastung entschuldigt und kurz darauf ein Bundesministerium übernimmt.
        Nicht falsch verstehen. Ich hätte für den Urlaub keine Rechtfertigung erwartet. Ich kann diese Schuldzuweisungen in einer solchen Ausnahmesituation auch nicht nachvollziehen (auch nicht an den Landrat). Selbst die Falschaussagen zur Teilnahme an den Sitzungen kann ich in ihrer Situation nachvollziehen.
        Aber spätestens wenn man unter solchem Druck fast zusammenbricht und eine solche PK abliefert, sollte man doch vorher die Reißleine ziehen und sagen „Nee Danke, den Stress will und kann ich mir nicht geben“?
        Davon abgesehen, dass ich hier in meinem Umfeld Menschen hätte, die mir so etwas nahelegen.
        Aber vielleicht war dann doch die Machtgier größer als die Vernunft?
        Egal wie, ich hoffe Frau Spiegel hat sich mit dem Rücktritt von einem Rucksack befreit und kann das Leben mit Ihrer Familie genießen. Die haben es alle verdient. Wenn Ihre Parteikollegen was wert sind, fangen sie die Dame auf und sorgen dafür, dass sie ihre Kompetenz weiterhin einbringen kann.

        1. Katrin sagt:

          ich habe danach erst gelesen, dass sie Long Covid hat und als selbst lange Betroffene hat das für mich viel von dem erklärt, was wir da gesehen haben.
          Die Frage bleibt nur, wer sie dazu ermuntert hat, diese PK zu geben – die Person sollte entlassen werden.

  6. thomas sagt:

    Bin hier grade über einen adac Bericht zu Verkehrstoten gestolpert, daraus ist zu entnehmen, dass tödliche Verkehrsunfälle auf der Autobahn nur 8% der gesamt toten aus macht, die meisten sterben innerorts oder auf Landstraßen. Irgendwie führt das das Sicherheitsargument bei autobahn Tempolimits ziemlich ad absurdum.
    Vllt könnte man ein tempolimit für verbrenner Einführen 😅😅

    1. Devid sagt:

      Wer redet denn nur von Autobahnen?

      Sehr sehr oft habe ich die Kurzform 30/70/100 oder 30/70/130 gelesen – und damit ist halt nicht nur Autobahn gemeint. 😉
      Insbesondere Stadt 30 – abseits von mehrspurigen (Kfz)-Straßen – dürfte sehr viel bringen, denn der Energieunterschied ist zwischen 30 und 50 schon erheblich, wenn man davon ausgeht, daß man nicht völlig ungebremst auf jemanden (Fahradfahrer) trifft, sondern vielleicht nochmal 10-15km/h abbremsen konnte.

  7. adabsurda sagt:

    Es kam per Zug der Herr Präsident
    Die Haltung zu Putin nicht so stringent
    Vergaß uns zu fragen
    Hat auch nichts zu sagen
    Such an unfortunate incident!

  8. Sean sagt:

    Sagt mal, kann es sein, dass Holgi im Abspann bei Isolde Baden den Christian Steiffen (http://www.christiansteiffen.de/) meint, nicht Ständer? Und dass der euch sogar unterstützt, aber im Abspann immer als Christian Steffen vorgelesen wird?

    1. Katrin sagt:

      nein.

  9. Sean sagt:

    Bei Sham’s Bericht über Patrick Lyoya wird nicht erwähnt, dass dieser zum Zeitpunkt seiner Tötung in Besitz des Tasers war, den er dem Cop abegenommen hat.

    Gedanken dazu, welche Auswirkungen das wohl auf die Verurteilung des Polizisten haben könnte, hier: https://www.youtube.com/watch?v=2ZOK1xJeSmw (Beau of the Fifth Column)

  10. Tobias sagt:

    Unerträgliche Nazi-Apologetik.
    Das Azov-Batallion sind durch und durch Nazis der härtesten Sorte.
    Das ist übrigens die Art von Propaganda die auf Telegram-Kanälen von Azov geteilt werden:

    https://i.redd.it/mfi96d4dsln81.jpg

    Eindeutiger geht es nimmer.
    Nur weil Putin dumm dreiste Lügen über den Nazi-Staat Ukraine verbreitet hört der harte Kern tatsächlich existierender Faschisten innerhalb der Ukraine nicht einfach auf Faschisten zu sein.

    Right sector und azov sind nicht repräsentativ für die Ukraine, haben sie doch 2019 in den Wahlen nicht mal die 5%-Hürde genommen.
    Sie sind aber repräsentiv für sich selbst.
    Wir sollten ihnen also glauben schenken wenn sie uns klar und deutlich sagen wer sie sind.

    Das Reinwaschen von schwer bewaffneten Nazis, nur weil sie auch gegen Putin kämpfen, kann und darf nicht toleriert werden.
    Auch wenn ich euch sonst sehr schätze.

    1. Katrin sagt:

      ich sage es nochmal:
      Welches Reinwaschen denn? Das war doch kein Reinwaschen. Zugegeben war es sehr gerafft und Holgi-typisch zugespitzt – in erster Linie war es aber vor allem eine Aufforderung, es ausführlicher selbst nachzulesen und du findest die beiden Threads oben in den Shownotes.

  11. Dominic sagt:

    Mich überfordert unsere Bevölkerung bei der Umsetzung von Maßnahmen gegen den Klimawandel zusehends. Ich gehe ja schon bereits seit locker 20 Jahren davon aus, dass fossile Energieträger irgendwann einfach zu teuer werden, als dass man Sie einfach verbrennt. Das ist für mich schon sehr lange eine unausweichlich Konsequenz. Deshalb frage ich locker seit 10 Jahren immer wieder beim Autohändler nach, ob es den Kombi auch in elektrisch gibt. Zuerst hieß es: „Ist technisch nicht machbar!“, dann hieß es: „Ja Tesla hat ähnlich große Autos, aber die Spaltmaße!“, heute heißt es: „So einen Kombi fährt doch keiner mehr, es gibt jetzt SUV!“ (brauche aber einen Kombi). Zuweilen hört man tolle Sachen von seinen Mitmenschen, z.B. das man E-Autos nicht in die Garage stellen darf, weil die ALLE (!) abfackeln, oder dass das Stromnetz das ja nicht aushalten würde, usw. und sofort …

    Ich gehe deswegen immer mehr andere Wege. Im Januar habe ich ein Lastenrad angeschafft. Die Reaktionen der Mitmenschen gingen von „Auslachen“ bis das so ein „Rad ja keine Auto ersetzen würde“. Weiter wird man auch schon mal als Sonderling dargestellt, oder angenommen „das man sich den AMG Mer(z)edes ja nicht leisten könnte“.

    Dann kam der Krieg.

    Der Benzinpreis stieg in astronomische Höhen, die Leute hamstern wieder. Niemand, der mich vorher zu dem Thema Lastenrad „beraten“ hatte, hat sich mal bei mir gemeldet und mir rückwirkend Recht gegeben. Stattdessen hat jemand in die Einfahrt der Tankstelle (zwei Straßen weiter) „Danke Olaf!“ gesprüht. Vielleicht könnte man Herrn Scholz noch eine Teilverantwortung für das Gas-Desaster zuschreiben, aber es scheint als ob die 16 Jahre CDU Energie-, Verkehrs-, und Wirtschaftpolitik, die letztlich dafür gesorgt haben das die Autos immer noch mit Benzin fahren, an vielen vorbei gegangen ist. Schlimmer noch, ich würde vermuten das exakt die Leute, die immer schon wussten das Elektroautos in der Garage abfackeln, heute diejenigen sind, die sich über die von Olaf Scholz „verursachten“ Spritpreise aufregen. Hierbei spielt es offensichtlich keine Rolle, dass der Spritpreis eh steigen muss und dass diese Leute (jeder Einzelne) selbst dafür gesorgt haben, dass wir heute Energiepolitisch in der Sch…. sitzen.

    Ich könnte das hier noch ewig weiterführen. Z.B. wie viele Leute ich kenne, die letztes Jahr ihre Heizung erneuert haben und wieder Gas verbaut haben, einfach weil Sie sich nicht informiert haben. Der krasseste Fall, den ich kenne, hat sogar eine Solaranlage auf dem Dach und beschwert sich, dass die sich ja nicht mehr lohnt seit dem die EEG-Umlage gestrichen wurde.

    Was ich damit sagen wollte, ja wir haben ein Problem mit der Umsetzung der Klimamaßnahmen und der liegt zu hohen Anteilen in unserer Bevölkerung.

    1. Katrin sagt:

      ja, das sehe ich genauso. und geht
      ir genauso (mit den 20 Jahren), wobei immerhin meine Generation sich seitdem enorm bewegt hat. Nur die meiner Eltern scheint mir unbeweglich. Und auch – muss ich leider so sagen – oftmals nicht fähig, einen Schritt weiter zu denken.

    2. Mithrandir sagt:

      Naja, das sind so die zwei Enden einer GEschichte.
      Am einen Ende die Konservativen, die denken, jede Änderung bringt sie um. AM anderen ende die radikalen Veränderer so wie du (bitte nicht falsch verstehen, ist positiv gemeint).
      Letzten Endes gilt es, wie immer den goldenen Mittelweg zu finden.
      Wenn du ein großes Schiff immer geradeaus fährst, weil du Angst hast bei einer Kurve fällt was um, läufst du irgendwann auf Grund. Wenn du das Ruder von jetzt auf nachher rumreißt, bricht womöglich das Ruder oder, so viele Menschen fühlen sich unwohl, dass sie dich vom Ruder wegreißen und dann erst recht und zum Trotz geradeaus weiterfahren.
      Der Krieg in der Ukraine war in diesem Bild quasi ein unbekanntes Riff, dass unser Schiff erst mal gezwungen hat zu drehen. leider ging und geht dabei einiges zu Bruch.
      Aber auch hier darf man nicht alles auf eine Karte setzen und das Ruder voll einschlagen, denn dann dreht man womöglich das Heck ins Riff und zerstört den Propeller.
      Ich glaube wir haben aktuell Glück mit der Regierung.

      1. Dominic sagt:

        Ich sage dazu nur, wenn man bei einem Schiffskurs den Crash 20 Jahre vorher absehen kann, dann ist man nur gezwungen das Ruder rumzureißen, wenn man 19 Jahre + 11 Monate + 30 Tage + 23 Stunden + 59 Minuten + 30 Sekunden gepennt hat. Das hat nicht mit radikaler Veränderung zu tun, sondern mit Weitsicht.

  12. mr.kurtz sagt:

    Krieg ist immer übel, aber bitte hört Euren Podcast nochmal selbst an, bspw
    „Betrachtet die ganze Ukraine als Untersuchungsgebiet“
    Und trotzdem berichtet ihr einseitig
    Ein Fascho, der eingegliedert wurde 🙂
    5% die saufen und lieder singen, sind harmlos aber 5% die kaempfen sind ne deutsche bundeswehr

  13. Bernd Bandekow sagt:

    Verschwörungslimerick 😉

    Es war mal ein Kanzler aus Deutschland,
    dem bei Russland immer der Mut schwand.
    Die Frage beschleicht,
    hält Putin vielleicht
    noch Marsalek in der Hinterhand.

  14. Mithrandir sagt:

    Noch ein Wort zum Thema Asow.
    Ich habe mich damit wirklich nicht eingehend befasst. Und Krieg ist Krieg, da muss man sehr viele Vorsätze einfach fahren lassen.
    Aber ich finde es einfach schade, wenn Holger so was sagt wie (sinngemäß): „Da sind halt ein paar Nazis dabei, wie bei uns in der Bundeswehr auch, da kann man eh nix machen“.
    Vor ein paar Monaten klang das aber in meiner Erinnerung noch so: „Die Bundeswehr und die KSK ist doch ein Haufen voller Nazis, am besten direkt auflösen“.
    Wie gesagt, aktuell ziehen die Nazis in der ukrainischen Armee am gleichen Strang wie die (hoffentlich) „Guten“. Aber das Thema deswegen zu verharmlosen halte ich für falsch. Wir sollten das im Auge behalten und darauf achten, dass die „Guten“ am Ende die Oberhand behalten.
    Wenn die Situation in der Ukraine kippt, in welche Richtung auch immer, kann jemand wie Zelensky ganz schnell unter die Räder kommen, wenn eine solche Truppe sich gut verkauft.

  15. der Ralf sagt:

    Zum Thema: Zeig den Kriegstreibern den Krieg dann werden die schon vernünftig: Nein.

    Mag ja sein das sowas bei naiven „Stammtischplauderern“ funktioniert, aber es gibt durchaus, gerade in der rechten Ecke, Menschen die sehr wohl wissen was „Krieg“ bedeutet und die genau deswegen den Krieg „herbeisehnen“. Auch im Sinne von einem gewissen Heroismus, Stärke und Macht, Männlichkeit und fürs Vaterland sterben.

    Ganz so einfach, das reale Kriegserlebnisse abschreckend sind, ist es leider nicht. Ansonsten hätten wir nach dem ersten Krieg der alle Kriege beendet (der vermutlich um ca. viertel nach Menschwerdung begann) nie wieder Krieg gehabt.

  16. Ulrich sagt:

    Limerick, der hoffentlich noch als Sicht von ausßen durchgeht 🙂

    Deutschland, das Land der Dichter und Denker.
    Was ist passiert? Es wird immer kränker.
    Deppen Spazier’n
    ganz ohne Hirn.
    Deutschland, das Land der dichten Querdenker.

  17. Milan sagt:

    Mein Limerick:

    Es war mal ein Land Names Deutschland
    In dem man alles mögliche neu fand
    Internet und Militär
    Das möchte Willi mehr
    Doch statt Digitalisierung gibts dort nur Streusand

  18. Kwink sagt:

    In einem Land, das sich deutsch fand,
    Für die Beziehung zu Putin ein Kreuz stand.
    Wir fanden das scheiße,
    Dass man dem noch lobpreise,
    Doch das Land baute weiter auf Scholz-Sand.

    Das aus einem unbestimmten Land. Nun noch einer aus einem kleinen gallischen Dorf:

    Putinus der wollte uns täuschen
    Und lachte sich heimlich ins Fäustchen.
    Doch während wir kämpften,
    Andere den Kampf dämpften,
    Ganz ehrlich, die spinnen, die Deutschen.

  19. Alter verwaister Mann sagt:

    Ein Aspekt der mich am Fall Anne Spiegel besonders nervt: Da haben wir mal eine Familienministerin mit kleinen Kindern und kranken Ehemann – also jemand, der wirklich die Grenzen des Familiendaseins kennt. Klar, mit hohem Ministergehalt und so. Aber halt auch mit den Anstrengungen eines Ministers. Und genau die wird rausgekantet, weil sie an dem gescheitert ist, was eine familienfreundliche Gesellschaft eigentlich ausmacht. Ja, sie hat gelogen und diese ungeschickte Pressekonferenz abgehalten. Mag am Long Covid liegen – mag daran liegen, dass ihr Pressekonferenzen und Öffentlichkeitsarbeit nicht liegen.

    Und da kommen wir zum Punkt: Es ist ein verdammtes Problem, dass unsere Politik nur für Menschen zugänglich ist, die 80-Stunden-Wochen arbeiten können und ihre Familie allenfalls zu Weihnachten sehen. Und nein – ich möchte hier nicht von toxischer Männlichkeit reden (das sehe ich hier gar nicht so sehr als das Problem, auch wenn Friedrich Merz sie natürlich hat heraushängen lassen). Das ist nämlich gar nicht das Problem: Das Problem ist, dass unser politisches System für Berufspolitiker designed ist. Und dementsprechend bekommen wir eben auch eine Politik, die nur solche vorlässt, die gut blenden und ihre Fehler verheimlichen können. Deswegen kriegen wir Andi Scheuer, Alexander Dobrindt, Ursula von der Leyen oder Franziska Giffey.

    Und deswegen brauchen wir Bürgerräte. Damit jemand wie Anne Spiegel eben auch Politik machen kann, ohne unter die Räder der Medien und Egopolitiker zu kommen.

    1. Devid sagt:

      Das ist symptomatisch.
      Die frühere Familienministerin Schröder verabschiedete sich auch vor ein paar Jahren, als sie ein Baby bekommen hat. Auch das war mit der Politik so nicht vereinbar.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kristina_Schr%C3%B6der#Familienministerin

    2. Tarifkenner sagt:

      Dass Frau Spiegel schon deshalb KEINE Blenderin und Fehlervertuscherin ist, weil sie eine katastrophale Pressekonferenz gegeben hat, halte ich für einen gewagten Schluss. Ich fand den SMS-Wechsel am frühen Morgen nach der Flut-Nacht entlarvend, in dem es sofort um eine „glaubhafte Rolle für Anne“ ging und um eine vorbeugende Strategie gegen Vorwürfe, nicht richtig gehandelt zu haben,
      Dass Anne Spiegel zurücktreten musste, liegt nicht an den Forderungen der Opposition und dem Framing der Bildzeitung, sondern daran, dass die Spitzen der eigenen Partei sie nicht mehr für tragbar halten. Dass die GRÜNEN ihren MinisterInnen eben nicht so viel durchgehen lassen, wie es die CSU tut, empfinde ich als wohltuend.

      1. Katrin sagt:

        Hallo,
        ich sagte es schon vor ein paar Wochen: So ein SMS-Wechsel (glaubhafte Rolle für Anne – etc – woraus auch erkennbar wird, dass sie das ja nicht geschrieben hat) ist total üblich. Das ist einfach so in einer Medien-Demokratie. So läuft das tagtäglich in Chats und internen Gesprächen ab – wir sehen es nur nie. Wirklich. Es ist eher naiv, sowas seltsam zu finden.

        1. andreas sagt:

          gut gesagt. solche dialoge gibt es jeden tag millionenfach. in behörden, in unternehmen.

          wer das als entlarvend oder skandalös betrachtet denkt vermutlich auch, er wäre wirklich könig als kunde beim internationalen unternehmen.

          die richtige kommunikation ist eben auch wichtig, weil sonst geschäftliche oder politische gegner das als futter für kampagnen nutzen.

      2. Eule sagt:

        Ich bin jetzt vielleicht mal ein wenig pingelig unterwegs, aber bei der Gelegenheit: Ein Warnsignal bei diesen veröffentlichten SMS-Nachrichten ist für mich der Umstand, dass die Ministerin im engeren Führungskreis des Ministeriums offensichtlich gewohnheitsmäßig geduzt wurde („Am 15. Juli schrieb ihr Sprecher an die Ministerin und andere Mitarbeiter: „Anne braucht eine glaubwürdige Rolle.“ – tagesspiegel.de). Aufgabe eines Ministeriums ist es, die Amtsgeschäfte zu erledigen, dabei ist die Ministerin keine Privatperson sondern Amtsträgerin, und um dieses Amt hat es zu gehen. Für die persönlichen (Karriere-)Belange der Person, die dieses Amt inne hat, ist wenn überhaupt die Partei zuständig. Das ist eine wichtige Arbeitsteilung (zum Schutz des Amtes und der Person!), die hier augenscheinlich nicht stattgefunden hat. Ein Anzeichen dafür, dass sie und auch ihr Umfeld in der Tat überfordert waren damit, dieses Amt ernstzunehmen und auszufüllen.

        1. Holger Klein sagt:

          Nee, das Duzen scheint bei den Grünen quer durch alle Hierarchien normale zu sein. Ich bin auch immer komplett irritiert, wenn Grüne voneinander immer nur im Vornamen reden 😀

          1. Eule sagt:

            Stimmt, in einer Partei ist das denke ich auch ziemlich unproblematisch. In einem Ministerium sieht das aber anders aus, hier geht es ganz konkret um eine Aufgabe für die Bevölkerung bzw. den Staat, nicht um parteipolitische Meinungshoheit oder persönliche Karriere. (Das spielt natürlich weiterhin auch eine Rolle, sollte aber besser getrennt werden, z.B. eben über die Partei erfolgen oder bei Minister:innen die gleichzeitig Abgeordnete sind über das dortige Büro.)

            Solche formalen Trennungen zwischen Amt und Person sind ja auch nicht ungewöhnlich. In den USA ist z.B. rechtlich geregelt, dass öffentliche Ressourcen nicht für Wahlwerbung oder sonstige persönliche Zwecke benutzt werden dürfen (entsprechend der Skandal, als Trump eine Wahlveranstaltung im Weißen Haus abgehalten hat – andere Präsidenten hätten allein dafür schon zurücktreten müssen). Im Britischen Parlament wird das Konzept auch schön vorgelebt, indem die Abgeordneten dort ja nie miteinander sprechen, sondern immer nur mit dem Speaker. (Die sagen nicht „Mr. Taylor, you are wrong“, sondern „Mr. Speaker, my colleague, the honourable Member for North Cothelstone, is mistaken in his belief …“) Das rückt immer die öffentliche Aufgabe in den Fokus, die ausgefüllt wird. Im Parlament soll das allzu direkten persönlichen Angriffen vorbeugen und damit die Debattenkultur fördern, bei Ämtern aber eben auch die Aufgabe schützen.

            Ich kenne eine kleine Zahl deutscher Ministerien von innen (unter Führung von Union und SPD), und dort wird eigentlich genau darauf geachtet, von den Minister:innen in aller Regel, insbesondere im Schriftverkehr, mit der Amtsbezeichnung zu sprechen („Die Ministerin besucht …“). Manchmal auch mit Namen („Ministerin Schneidereit besucht …“), aber nie ein Name ohne Amtsbezeichnung („Frau Schneidereit besucht …“). Ich habe das sogar in Gesprächen erlebt, bei denen die Person dabei war („wie der Minister gerade sagte …“). Das mag nun übertrieben sein, aber der reine Vorname ist glaube ich das andere Extrem.

      3. Alter wasser Mann sagt:

        Sicherlich ist Anne Spiegel auch eine Blenderin. Welcher Mensch auf diesem Planeten ist das nicht?

        Wenn die Grünen tatsächlich ihren Ministern da weniger durchgehen lassen, als die CSU, fände ich eher problematisch. Das Problem ist nämlich nicht, ob jemand Fehler macht – sondern ob jemand Fehler irgendwann eingesteht und daraus lernt. Wenn man jeden gleich rauswirft, der einen Fehler begeht, haben wir bald nur noch drei Arten Politiker: Leute, die Fehler ignorieren. Leute, die aus Angst vor Fehlern nicht handeln. Unerfahrene Leute, die ständig wechseln.

        Tatsächlich ist es eher ein Skandal, dass Anne Spiegel nicht bleiben durfte. (Wobei es durchaus sein kann, dass sie selbst das Amt nicht mehr wollte – das kann ich nicht beurteilen)

        Und tatsächlich braucht es dringend eine Diskussion über politische Verantwortung. Man konnte Anne Spiegel zu keinem Zeitpunkt nachweisen, dass sie ihrer Verantwortung nicht gerecht wurde. Es war für die Bewältigung der Katastrophe auch total egal, ob sie als Umweltministerin nun im Urlaub war oder nicht (der Katastrophenschutz ist ohnehin Aufgabe des Innenministeriums…). Alle Fehler fanden nachweislich auf anderen Ebene statt (Landräte etc.).

  20. Alexander sagt:

    First try:

    In Deutschland gibt es viele Fabriken für Waffen
    doch ausliefern tun die Politiker sie nicht, die Affen,
    dem Putin, den freut’s
    den Linken die sträubt’s
    da bleibt’s einem im Halse stecken, das Lachen.

    1. EL Mercy sagt:

      Uh, Knittelverse.

  21. Anton Hilter sagt:

    Man kann Herrn Klein einiges vorwerfen, aber dass er eine faschistische Soldateska persilieren soll, ist absurd.

    Und wenn wir schon dabei sind: eine slawische Miliz als Nazis zu diffamieren, ist schon a weng schräg.
    Erstens wollte der Arier den Slawen ethnisch säubern, bis der Deutsche Lebensraum ohne Ende abgreifen konnte und erschwerend kommt hinzu, dass es kackfrech ist, wenn wir Nazinachfahren und Tätervolkerben andere Leute als Nazis einordnen.
    Checkt mal eure Stammbäume!

  22. hilti sagt:

    Wieder ein schön Überblicksartikel von Gregor Honsel zum Thema russisches Gas:
    Energiekrise: Wo kommt die Energie in Zukunft her?
    https://www.heise.de/hintergrund/Energiekrise-Wo-kommt-die-Energie-in-Zukunft-her-6660041.html?seite=all

    Fasst die Problematik, in die uns die Politik der letzten 10 Jahre gebracht hat wunderbar zusammen und stellt Lösungsansätze vor. Auch wenn ein TL;DR lauten könnte „Geht alles, aber braucht alles seine Zeit und nix geht schnell“.

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