Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Die Campingdämmerung: Eine Woche mit der BILD

| 23 Kommentare

Wie BILD-Leser die Welt sehen und was das Problem dabei ist

In dieser Woche waren Holger und Katrin wieder auf einem deutschen Camping-Platz und haben sich ihre Nachrichten aus der BILD-Zeitung geholt. Was sie dabei gelernt haben und was dabei auf der Strecke blieb. Außerdem: Sham Jaff über die Proteste im Iran.

(Aus Gründen werden wir hier keine Artikel aus der BILD-Zeitung verlinken)

Weitere Hintergründe zur Sendung:

Hintergründe zu Shams Beitrag:

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23 thoughts on “Die Campingdämmerung: Eine Woche mit der BILD

  1. hilti sagt:

    Bei Metadiskussionen über die Verwendung bestimmter Wörter sollte man die jeweiligen Wörter durchaus aussprechen können ohne um Entschuldigung bitten zu müssen. Aber eben nur da…

    Mist, den zweiten Punkt, den ich kommentieren wollte hab ich vergessen. 😀

    1. Katrin sagt:

      das N-Wort ist rechtspopulistisch magisch, insofern es alle sofort vergessen lässt, was sie sonst noch sagen wollten, weil *Blutdruck*

      1. Katrin sagt:

        ich habe auch einen schönen taz-Artikel in den wenigen Shownotes verlinkt, der dieses Phänomen mal an die Pinnwand nagelt

    2. Tetraden sagt:

      Da kann ich zustimmen.
      Ich habe mich mal gewundert, warum ein Betroffener in der Schilderung eines schlimmen Erlebnisses in einem Zitat von damals das N-Wort selbst zensiert hat. (Tupoka Ogette bei Germania)
      Ich empfand es als passender, das Erlebnis so schlimm zu lassen, wie es ist.
      Daraufhin wurde ich von Weißen belehrt, dass das N-Wort in den Schwarzen doch die vielen Traumata alle aufreißen würde.
      ¯\_(ツ)_/¯

  2. FröhlicheHummel sagt:

    Hallo Ihr Beiden 🙂

    Betreffend zum Bild Artikel über die Vergewaltigung in Ostfriesland . Ja, das ist einfach nur ne Hexenjagd und ein gefundenes Fressen für all die Xenophoben. Im Zuge dessen wurde ich aber neugierig, habe mich auf die Suche gemacht und in Kürze ein paar Statistiken studiert um es mal für mich einordnen zu können. Dazu muss ich noch sagen dass ich vor nicht allzu langer Zeit für ein paar Jahre in Jordanien gelebt habe und während dieser Zeit durch Gespräche und Selbsterlebnis die Einstellung einer nicht so kleinen Gruppe männlicher Jordanier und Syrer ggü. der Frau (vor allem westlichen liberalen Frauen, die Sie als „Freiwild“ sehen) kennen gelernt habe und im Zuge dessen Ihre Vorstellung von einem Leben in einem der westlichen Länder. Ich nehme mir jetzt mal einfach so heraus zu sagen, dass es zwischen Syrischer und Jordanischer Mentalität keine grossen Unterschiede gibt. (Durch den Krieg in Syrien sind ja eh (von mir geschätzte) 1/3 der Bevölkerung Syrer die zur Zeit in Jordanien leben) Entscheided also selber was Ihr aus den Zahlen herausnehmt und ob Sie für Euch zu hoch oder noch im Rahmen sind. Sehe mich da selber leider etwas gebrandmarkt. Allgemein muss man aber leider auch sagen dass die Zahlen der Vergewaltigungen/sexuelle Nötigungn in Deutschland zur Zeit eher hochgehen, unabhängig der Herkunft. (Bin kein Statistiker, sollten Denkfehler auffallen bitte weist mich drauf hin) Und auch noch ein Lob allgemein an die Sendung 🙂

    TV = Tatverdächtige

    Anstieg ausländische Bevölkerung 2014-2020 ca. 3,4%
    Anstieg ausländische TV Vergewaltigung/sexuelle Nötigung 2014-2020 ca. 6-8%

    Anteil ausländischer TV 2012-2020

    ca. 29% 2012
    ca. 28% 2013
    ca. 31% 2014
    ca. 33% 2015
    ca. 39% 2016
    ca. 37% 2017
    ca. 39% 2018
    ca. 37% 2019
    ca. 37% 2020

    Man könnte also sagen: die prozentuale Steigerung der Vergewaltigungen/sexuelle Nötigung durch ausländische Mitbürger zwischen 2014 und 2020 ist um das Doppelte gestiegen in Relation zum Anstieg der ausländischen Bevölkerung selbst. Da ich mich als Linksliberal sehe gefallen mir die Zahlen selber nicht (auf die eine oder andere Weise) 🙁

    Quellen: https://imgur.com/a/4G1sEE8

    1. Katrin sagt:

      Hi,

      dazu möchte ich anmerken, was auch Herr Pfeiffer im Podcast erklärt:
      Tatverdächtige sind nicht gleich Täter ☝️
      Und nicht-weiße Menschen bekommen aufgrund eines rassistisch geprägten Biases in der Bevölkerung häufiger und schneller eine Anzeige, als weiße Menschen.
      Insofern: obacht.

      1. FröhlicheHummel sagt:

        Ich weis, das ist ein heisses Feld. Da ist Vorsicht angebracht. Ich spreche nur aus „meiner“ Erfahrung heraus und aus unzähligen Gesprächen und einigen Erlebnissen direkt an der „Quelle“. Weis auch nicht ob es besser gewesen wäre das nicht so mitzubekommen zu haben. Wie gesagt, bin da jetzt leider etwas gebrandmarkt. Danke für die Antwort.

  3. David sagt:

    Dienstags RKI Berichte von Sept 2020
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Sept_2020/Archiv_September.html

    Hier der vom 9.8., Oder andere Dienstags-Berichte für den Trend…
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Sept_2020/2020-09-08-de.pdf?__blob=publicationFile

    Seite 12
    Tabelle angucken.
    Die typischen Reiseländer für den Strandurlaub (und eben nicht Familienbesuche) sind wirklich weniger betroffen gewesen. Bzw anfangs weniger, im Laufe der Wochen nehmen die alle zu. Im Balkan ging es halt heiß her schon im Sommer, da kommen dann halt anteilig auch mehr mit Infektion zurück, geht ja auch anders nicht. Aus einem nicht betroffenen Land kommt halt keiner mit einer Infektion zurück…
    Es bringt nichts, das zu verschweigen oder in den Reich der FakeNews zu schieben.
    Aktuell 2021 geht die Diskussion ja wieder ähnlich vom Wortlaut, diesmal mit Spanien und den bösen bösen Feiernden Leuten. Da wird halt eine andere Gruppe schlecht gemacht, diesmal nicht der „dreckige Osteuropäer“. Der eigentliche Mechanismus der Segregation ist der gleiche.

    Es ist immer lustig, daß alle Horoskope für Bullshit halten, aber trotzdem das Sternzeichen kennen. 😉
    Ohne Börsenticker – ich prange das an! Die Schlagzeilen sind immer super.
    Freitag: Amazon enttäuscht die Analysten… 😉

    1. Katrin sagt:

      danke für die Nachfrage, die mich dazu motiviert hat, doch noch einmal den Faktenfuchs dazu rauszusuchen – ist ja sicher für alle interessant:

      https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/beeinflussten-verwandtenbesuche-im-ausland-die-corona-infektionszahlen,SYbv8u4

      1. David sagt:

        Dieser Artikel ist ziemlich schlecht, findest du nicht auch?
        – „Handfeste Beweise gibt es dafür nicht.“ im Teaser, findet im Fließtext dann aber doch Beweise. Gibt es aber irgendwie nicht zu.
        – Die scheinen nur einen Wochenbericht angesehen zu haben.
        – Sie versuchen mit „Kroatien ist auch ein Urlaubsland“ etwas ungefragtes zu widerlegen. Der Kosovo ist jedenfalls kein typisches Urlaubsland, passt also zur Startaussage. Im Übrigen gibt es Direktflüge Berlin Pristina, was dann aber einen größeren Bedarf für solche Reisen belegt, sonst würde es dieses Ziel doch nicht geben, und Tourismus ist es nicht.
        – „Laut Ulrichs gibt es aber keinen Zusammenhang zwischen den leicht erhöhten Corona-Fallzahlen im August und dem Beginn der zweiten Welle im Oktober.“ – wer hat das auch behauptet? Es ging auch um Sommerzahlen und nicht den Oktober. Die Aussage kam auch im Sommer, jedenfalls vor Oktober – eben weil das RKI die Zahlen ja entsprechend erfasst hat, und Herr Spahn das gelesen hat. Ihm dann mit eigener Unkenntnis der Fakten einen Shitstorm einzubringen (ihr nicht, aber es gab ihn ja) ist einfach nicht fair. Und ich will Herrn Spahn eigentlich ungern verteidigen, weil er echt viel Mist gemacht hat. Hier aber nicht.
        – „Studienergebnisse dazu, ob es bei Verwandtenbesuchen anteilig zu mehr Infektionen kommt als bei touristischen Reisen, gibt es nicht.“ – Wieder so eine Zuschreibung. Sie versuchen immer mit Touristen zu kontern, damit sie die Familienbesuche entkräften können, haben aber dafür keine Belege.
        – Die Zahlen im Sommer 2021 sind etzt auch wieder so, daß 80% der Infektionen ungefähr im Inland stattfinden, und 20% von „außen“ kommen – und es wird wieder so getan, daß das Böse alles von den Fremden kommt. Nur mal ein anderes „außen“.

        Mir reicht eigentlich allein aus, daß der kleine Kosovo eine so hohe Position in der Liste (mein Link) einnahm und eben kein typisches Reiseland ist. Und ich selber bin ein Antibeispiel, ich war touristisch schon überall im Balkan, auch in Pristina. Aber es ist überaus selten – fragt doch mal im Bekanntenkreis rum, wie viele schon mal im Kosovo oder Albanien waren? Kroatien bzw die ganze Küste natürlich, aber die Länder sind auch nicht gemeint gewesen…

        Der Faktenfuchs macht hier irgendwie genau das, was ihr den Rechten immer anlastet. Ungefragte Sachen richtig stellen und sich an Dingen abarbeiten, um die es gar nicht ging….

      2. hilti sagt:

        Ok, erst Kaddas Links lesen, dann was schreiben. 🙂

        Die haben das Spahnzitat im Text:
        „Damals haben die Auslandsreisen, häufig Verwandtschaftsbesuche in der Türkei und auf dem Balkan, phasenweise rund 50 Prozent der Neuinfektionen bei uns ausgelöst. Das müssen wir in diesem Jahr verhindern.“

        Kann man so oder so verstehen. Ich habs auf jeden Fall nicht so verstanden wie die beim Faktenfuchs direkt unter der Überschrift schreiben
        „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn behauptet, die Hälfte der Corona-Infektionen im Sommer 2020 sei auf Verwandtenbesuche in Herkunftsländern von Migranten zurückzuführen. “
        Das empfinde ich schon als böswillige Interpreation. „häufig“ ist nicht das selbe wie „alle“.

    2. hilti sagt:

      Ah ja, das war der zweite Punkt zu dem ich kommentieren wollte. Als eifriger Leser der täglichen Statusberichte des RKI erinnere ich mich noch gut (ausnahmsweise, mein Gedächtnis ist leider nicht das beste) an die Statistiken über die Ansteckung im Ausland. Und meine Verwunderung damals, dass das so selten medial thematisiert wurde. Und dass Spahn einen Shitstorm bekam als er es doch mal ansprach. Wobei ich da die Details (vor allem wie genau er es formuliert hat, das ist ja wichtig) wieder vergessen habe.

      Allerdings sollte man jetzt nicht gleich anhand der Länder denken „da warens Deutsche und da warens Einwanderer beim Heimatbesuch“. Da denkt man (also wenn ich von mir auf alle schließe) nämlich schon beim Spitzenreiter Kroatien intuitv falsch, weils da wohl zu einem sehr großen Teil Abiturienten auf Partyurlaub waren und eben weniger die gebürtigen Kroaten auf Heimaturlaub.

  4. Karolin sagt:

    Moin Katrin,

    der Grund warum wir keine Slurs benutzen ist nicht „das ist beleidigend“ oder sonst irgendeine Begründung die wir herbeikonstruieren, sondern es handelt sich hier um eine sehr basale Bekundung von Respekt.

    BPoC liegen uns seit Jahren in den Ohren diese Begriffe nicht zu benutzen, also benutze ich sie nicht.

    Wenn mir Mitbewohner sagen „ich mag kein Wirsing“ mache ich keinen Wirsing. Es ist egal was ich von Wirsing halte; es ist egal ob ich selbst Wirsing mag oder was meine Haltung im Bezug auf die Wirsingpräferenzen meiner Mitbewohner ist.

    Consent culture: Person/Gruppe sagt ich will das nicht, also tue ich das nicht.

    Das ist wenn es um Rassismus oder andere Marginalisierungen geht besonders wichtig, weil diese Begriffe nicht nur Worte sind sondern mit dem Trauma vieler Generationen aufgeladen sind und dem damit Verbundenen Gasligting. Es handelt sich um Epistemische Gewalt[1], also um Gewalt die sich darin ausdrückt wer sagen darf wie die Realität aussieht (weiße) und wer nicht (BIPoC).

    Daher ist es IMHO ein Problem wenn wir als weiße anfangen uns logisch herzuleiten was jetzt OK ist und was nicht; diese Einteilungen sind eh arbitär und individuell unterschiedlich. Ich als queere Person bezeichne mich selbst als Queer und lade andere ein mich als Queer zu bezeichnen; das ist nicht die korrekte Art damit umzugehen sondern nur eine Art und selbst das ist eine bis zu einem gewissen Grad problematische Position.

    Ich selbst mache es Tupoka Ogette nach und nutze nur den Anfangsbuchstaben; IMHO ist es aber eigentlich fast nie wirklich notwendig den Begriff überhaupt zu nennen…es wissen alle eh wovon die Rede ist und können es im Zweifelsfall Googlen…

    Das ist doch auch eh ne Scheisssituation für Schwarze gerade; auf Twitter trendet Tagelang der Hashtag; die ganzen linken Medien reproduzieren das jetzt wieder und demonstrieren ihr Anspruch auf Deutungshoheit im Bezug auf Antirassismus…BPoC sind hin und hergerissen zwischen „Linke Bubble unterstützen“ weil sie die Rechten Medien darauf stürtzen und Trauma und vermutlich dem Impuls allen die jetzt zu Slurs gegriffen haben vor den Latz zu Scheissen…

    Nicht dass ich davon Ahnung hätte weil ich habe sie ja nicht gefragt; ich hoffe meine Approximation ist gut genug. Ich hoffe auch, dass der Anspruch den ich hier an mich selbst Formuliere nicht meine Eigene Deutungshoheit zu konstruieren sondern die Bedürfnisse von BPoC zu verstehen und zu achten dafür sorgt dass sich selbige in meiner Anwesenheit etwas wohler fühlen…

    [1] https://www.youtube.com/watch?v=m81q-ZkfBm0 – Ich hoffe die Referenz ist korrekt; ich bräuchte jetzt ein Transkript um schnell zu recherchieren welches der Videos Epistemic Injustice erklärt.

  5. Karolin sagt:

    Verzeihung…hab einen Nachtrag hab ich noch.

    Ich habt das ganze als „Der Bild fällt nichts ein“ interpretiert, ich würde das anders interpretieren. Ich glaube die Bild und viele andere lauern nur darauf mal wieder was Menschenfeindliches sagen zu können. Offen Rassismus zu verbreiten ist derzeit in Deutschland nicht Salongfähig; dieses Ding aufzublasen aber schon.

    Ich glaube, für die Bild und viele andere Normaldeutsche war dieses Ding ein gefundenes Fressen um mal wieder Rassismus verbreiten zu können; dazu müssen sie auch gar nichts offen schreiben; haben ja trotzdem eine Woche lang die Nachricht an die Bäckereisbesucher senden können „Guck mal! Rassismus lebt!“

    Und wir linken machen ihnen dann auch noch die Drecksarbeit, denn wir fühlen uns jetzt angegriffen und erklären allen – auch unseren BIPoC Zuhörer*innen, Follower*innen und Freund*innen dass uns die Partei der Grünen letztlich wichtiger ist als sie. Anstatt unsere BIPoC Freund*innen zu schützen, tragen wir ihnen den Rassismus der da draußen tobt direkt ins Wohnzimmer.

    Und die Bild stärkt es, weil die Lebt und von Zwietracht und misst sich nicht an unseren Moralischen Standards…

  6. Dominik sagt:

    Zur Frage, ob Long-Covid umstritten sei. Ich persönlich habe da teilweise Schwierigkeiten das Ausmass von Long-Covid zu erfassen. Ich stelle in der Berichterstattung darüber zwei Tendenzen fest, die für mich die Einschätzung des Problems erschweren. Wenn über Studien berichtet wird, kommen jeweils relativ hohe Anteile von Long-Covid Fällen raus. Diese Studien schliessen aber auch milde Symptome mit ein. Wenn über Einzelfälle berichtet wird, sind das oft die besonders krassen Fälle (z.B. Menschen, die nach Covid im Rollstuhl sind). Im persönlichen Umfeld kenne ich unterschiedlich stark betroffene Fälle. Um die gesellschaftlichen Auswirkungen von Long-Covid erfassen zu können, braucht es wohl noch mehr Forschung. Wie viele von den betroffenen Menschen können trotz Long-Covid ein normales Leben führen? Wie viele langfristig finanziell unterstützt werden? Wie viele Menschen brauchen auch Langfristig Pflege in ihrem Alltag? All diese Fragen sind noch unklar. Das bedeutet nicht, dass Long-Covid umstritten ist, aber Einschätzung, was es für die Einzelnen und die Gesellschaft für Nachwirkungen hat, sind aus meiner Sicht noch unklar.

  7. David sagt:

    Der Chipmangel bei den Autos hat eine andere Ursache – der Postillon deckt auf!

    https://www.der-postillon.com/2021/07/PamS-2131.html

    😉 Schönen Sonntag.

  8. Andre sagt:

    Zur Inflationsrate sollte man sich auch nochmal klar machen, was die Zahl sagt: Preissteigerung im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Juli 2020 gab es aber eine Senkung der Mehrwertsteuer, die als Begründung genannt wurde, warum dann bis Dezember die Inflationsrate negativ war. Nun gibt es 2021 keine vergleichbare Preissenkung, da wäre es also schon überraschend, wenn die Inflationsrate so niedrig bliebe wie davor. Warum mir dazu keine Nachrichtenmeldung begegnet ist, und selbst die Agenturmeldungen nur wiedergeben, was das statistische Bundeswamr vermeldet, ist mir unklar.

  9. Hi ihr zwei,
    ihr sprecht in diesem Podcast das Interview mit unserem geliebten Kinderkanzler Kurz an. Als gelernte Österreicher sind uns seine widersprüchlichen Aussagen leider nur zu bekannt,er will durch das Schüren von Ängsten Wähler der FPÖ an sich binden, er hat durch das Einsetzen von treuen Gefolgsleuten die ÖVP, aber auch staatliche Einrichtungen in Geiselhaft genommen und träumt davon, ähnliche Macht wie Orban in Ungarn zu erlangen.
    Solltet ihr über die Situation in Österreich sprechen wollen, stehen wir gerne zur Verfügung, wir haben auch einen Podcast zur innenpolitischen Situation in Österreich – unsösterreichts.jetzt.
    Schöne Grüße aus Österreich
    Alex und Theresa

  10. Cedara sagt:

    Was ich vor Urzeiten als Jugendliche mal gelernt habe: Bild ist keine Zeitung. 🙂

    (Wer in der Schule „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ kennenlernen mußte und Wallraff gelesen hat, weiß, was er von Bild zu halten hat.)

  11. Sean sagt:

    zum Thema wenn Bild für Impfung plädieren würde:
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-impfkampagne-stagnation-101.html

    Fox News hat diese Kehrtwende in den USA hingelegt und schon gehen die Impfquoten dort wieder hoch.
    > Es scheint tatsächlich Wirkung zu zeigen. In den besonders von der Delta-Variante gebeutelten Staaten Arkansas, Florida, Louisiana, Missouri und Nevada steigt seit kurzem die Impfquote. Vorher hatten sich dort namhafte Republikaner plötzlich fürs Impfen ausgesprochen – und Fox News hatte berichtet.

    1. Katrin sagt:

      ach krass, danke für den Artikel

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