Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Demokratie 2022, Kasachstan, Ukraine, Atomenergie, Omikron und Karneval

| 18 Kommentare

Hongkong und Belarus – keine Hoffnung auf Demokratie, Kasachstan in Aufruhr, Ukraine in Gefahr?, Atomenergie und Gas grün?, Karneval oder kein Karneval? und Neues von Omikron. Dazu ein paar gute Nachrichten und ein Faktencheck von Katharina Alexander.

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Diese Folge wird präsentiert von Singulart, eine der führenden Online-Kunstgalerien der Welt – weitere Informationen findet ihr auf www.singulart.com

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Der Faktencheck von Katharina Alexander

18 thoughts on “Demokratie 2022, Kasachstan, Ukraine, Atomenergie, Omikron und Karneval

  1. buur sagt:

    Pflanzen in den Weltraum bringen wegen der erhöhten Strahlungsleistung?
    Na so ein Schwachsinn, da nimmt man einfach eine radioaktive Quelle und pflanzt die Samen ringsherum.
    Das wird schon seit Ewigkeiten so gemacht, funktioniert und man spart sich den Treibstoff in den Weltraum 🙂
    Laut diesem Link wurde das schon in den 30igern so gemacht: https://www.transgen.de/forschung/2663.mutationszuechtung.html

    P.S. Der Börsenticker muss bleiben!

    1. Katrin sagt:

      naja, man gibt die Samen mit auf Missionen, die ohnehin stattfinden.
      aber ja: wo genau der Vorteil liegt bleibt fraglich

      1. buur sagt:

        Hört sich halt einfach nach einer Marketingaktion von irgendeinem Startup an. Ne nette Pressemitteilung aber was sie sich wirklich erwarten im Vergleich zu den „normalen“ Verfahren bleibt einfach offen.

        Aber egal, ich fand die Meldung an sich trotzdem interessant. Danke

        1. Greg sagt:

          Wahrscheinlich so ähnlich wie Linie Aquavit, den sie einmal über den Äquator schippern, damit die sich wogenden Fässer das Beste aus dem Schnaps herauskitzeln. Man muss nur daran glauben und jemanden finden, der bereit ist, das zu bezahlen.

      2. Jan sagt:

        Hallo ihr Lieben,

        ich war kurz davor, selber einen Ellen langen Kommentar dazu zu schreiben. Aber da war wohl jemand schneller.

        Das Problem in dem Economist Artikel ist das framing: Wie schon richtig angemerkt, gibt es die Mutationszüchtung schon, und gezielte Gen-Technik hat diesen stochastischen Ansatz in der Biologie bereits seit langem abgelöst. Das eigentliche Objekt der Wissenschaft in dem Bereich wird wohl eher das Kultivieren von Pflanzen im All sein (Nahrung und Sauerstoff in-space) und die Auswirkungen von Schwerelosigkeit. Wie sieht eine Art aus die nur im All überleben kann, im Vergleich zu ähnlichen Arten auf der Erde? Welche Anpassungen macht diese Art an den neuen Lebensraum?
        Was unterscheidet Biologie ohne Gravitation, zu Biologie mit Gravitation?
        (In den nummerischen Modellen von biologischen Systemen wird Gravitation immer, und zurecht, vernachlässigt.)
        Mutationen durch Strahlung sind da ein Booster, und Nebenprodukt (die Teflon-Pfanne der Astrobotanik).

        Wie man sieht hat das eigentlich nichts mit dem Klimawandel oder der Artenvielfalt zu tun. Aber Wissenschaft muss sich immer rechtfertigen, und besonders in-space, weil das verdammt viel Geld kostet und dann reist man sich ein Bein aus um in der Einleitung des eigenen Papers irgendwas weltbewegendes zu erforschen. Der Transfer der in der Presse bleibt, ist die Einleitung und Conclusion, und
        die imaginierte Antwort auf die Frage: Wozu ist das im Leben der Bevölkerung relevant?
        Ehrlichere Antwort: Wahrscheinlich gar nicht. Aber es ist ein cooles Thema.

        Die kapitalistische Verwertung des Themas (die angesprochenen Start-Ups), befriedigen wahrscheinlich den Bedarf nach Investitionsmöglichkeiten in Biotechnologie, die ohne die verbrannten Begriffe Gentechnik und Nukleartechnik auskommen, weil die Strahlung im All ist ja natürlich, und was natürlich ist, ist auch gut…

        1. Paul Hilbert sagt:

          Sehr schön zusammen gefasst – ich wollte noch ergänzen dass das „Atomic Gardening“ ( https://en.wikipedia.org/wiki/Atomic_gardening ) auch heute noch stellenweise gemacht wird und den angenehmen Nebeneffekt hat dass es (zumindest als ich mich vor Jahren mal damit befasst habe) bei Lebensmitteln/Saatgut nicht als „genetisch modifiziert“ gekennzeichnet werden muss und damit leichter zu verkaufen ist.

        2. Titus von Unhold sagt:

          Und wenn man Zufall durch Labormitarbeitende ersetzt nennt man es CRISPR-Cas9 und alle flippen aus weil „Gentechnik“. 😀

  2. hilti sagt:

    Es gab Mittwoch oder Donnerstag schon Berichte, dass in Kasachstan Polizeieinheiten zu den Demonstranten übergelaufen wären.

    Putin wird ja öfter mit einem Schachspieler verglichen, der seine Züge vorausplant und dadurch besser ist als die Konkurenz. Er scheint mir aber eher ein Poikerspieler zu sein, der sich bietende Gelegenheiten nutzt Allerdings ohne Blick auf die Langzeitfolgen. In Sachen Ukraine scheint er sich verpokert zu haben. Beim Maidan gings den Ukrainern nur um die Wirtschaft und die Korruption im Land, Russland wurde als Bruder betrachet und die Ukrainer wären nie im Leben drauf gekommen in die Nato zu wollen. Stand jetzt hat Putin jeden Einfluss und Goodwill in der Ukraine verloren und in Sachen Natomitgliedschaft hat die Ukraine die Meinung geändert. Tjo…

    Ein Grund für einen Angriff könnte die Herstellung einer Landverbindung von Russland zur Krim sein. Und die Kontrolle über den Kanal, der Wasser in die Krim leitet. Dort gibts nämlich ein Wasserproblem, weil die Ukraine alle Strom- und Wasserversorgungskanäle in die Krim gekappt hat.

    Im europäischen Verbundnetz werden die Energieflüsse gemessen. Das heißt die Übertragungsnetzbetreiber können messen wie viel Energie in welche Richtung über die Leitungen geht.

    Diskussion „wohin bauen wir die Dinger?“. Der Grund hat einen Namen: „Netzverluste“. Kraftwerke baut man klassicherweise in die Nähe der Verbraucher. Wenn Du mal auf eine Karte guckst Holgi, dann siehst, dass alle größeren Dampfkraftwerke, egal ob Kohle, Öl, Gas oder Atom im 50km Radius der Verbraucher sind. Extrembeispiel ist Norsk Hydro (Alu-Produktion, braucht richtig viel Energie), wo das 1973 in Betrieb genommene Werk in Sichtweite zum 1972 in Betrieb genommenen KKW Stadte liegt.

    Ende der Neunziger hab ich mal gehört (weiß nicht mehr obs ein Prof oder jemand von der damals noch Preußen Elektra erzählte), dass die Netzverluste des aus Frankreich über Deutschland in die Niederlande exportierten Stroms größer waren als die durch das 100.000-Dächer-Programm (das erste deutsche Förderprogramm für Solarzellen aus Kohls Zeiten) produzierte Energie. Netzverluste sind ein Problem, weswegen man zu vermeiden sucht, dass Energie über lange Strecken übertragen werden muss was man nur bei erneuerbaren Energien in Kauf nimmt, weil es nicht anders geht. Einzige Ausnahme ist die Braunkohle in Mitteldeutschland, wo man die Kraftwerke da gebaut hat wo die Kohle ist, weil der Transport der Kohle nicht lohnt.

    Stichwort „Dunkelflaute“. In dem Zusammenhang auch die Vokabel Residuallast lernen:
    https://www.heise.de/hintergrund/Kampf-gegen-den-Klimawandel-Geht-s-auch-ohne-Erdgas-6236264.html?seite=all
    Zitat:
    „Wer die Zukunft der Gaswirtschaft im deutschen Stromsektor ergründen will, muss vor allem eines tun: rechnen – und gezielt jene Stunden im Jahresverlauf suchen, in denen Wind und Photovoltaik ihre Tiefstwerte erreichen und dann schauen, was noch an Leistung fehlt. Das nennt man „Residuallast“.

    Bei der Suche stößt man zum Beispiel auf den 9. März 2021. Gegen 18 Uhr brachten Wind und Sonne zusammen in Deutschland gerade mal eine Leistung von zwei Gigawatt. Fast 70 Gigawatt mussten durch andere Quellen beigesteuert werden. Zieht man davon grob 10 Gigawatt ab, die aus Biomasse und Wasserkraft inklusive der Pumpspeicher verlässlich verfügbar sind, bleiben 60 Gigawatt, die zu diesem Zeitpunkt atomar-fossil erzeugt oder importiert werden mussten.

    Die wichtigste Erkenntnis dieser Kalkulation: Selbst ein massiver Ausbau von Wind- und Solaranlagen hätte den Bedarf an konventionellen Kraftwerken – und den damit verbundenen Treibhausgasemissionen – in der besagten Stunde kaum reduziert.“

    Ist halt schwierig. Für sowas muss halt vorgesorgt werden. Aber wirklich ein lesenswerter Text, der eigentlich um Erdgas geht. Sie haben da eine Menge auch widersprüchlicher Zahlen zusammengesucht und diskutieren das. Sowieso kann ich die Kommentare von Gregor Honsel bei Heise Technology Review zum Thema Energiewende und Verkehr wärmstens empfehlen. Beispielsweise auch den:
    https://www.heise.de/meinung/Kommentar-Das-Bullshit-Bingo-der-Verkehrswende-6316848.html

    Oh, ich dachte wie Kadda, dass milder Verlauf ist alles was grad noch nicht ins Krankenhaus muss.

    1. sternburg sagt:

      Bei der Suche stößt man zum Beispiel auf den 9. März 2021. Gegen 18 Uhr brachten Wind und Sonne zusammen in Deutschland gerade mal eine Leistung von zwei Gigawatt. Fast 70 Gigawatt mussten durch andere Quellen beigesteuert werden. Zieht man davon grob 10 Gigawatt ab, die aus Biomasse und Wasserkraft inklusive der Pumpspeicher verlässlich verfügbar sind, bleiben 60 Gigawatt, die zu diesem Zeitpunkt atomar-fossil erzeugt oder importiert werden mussten.

      Ich bin viel zu faul, um das sachlich nachzuvollziehen. Und ich bin außerdem viel zu wütend darüber, dass wir uns selber unseren Ausbau der Erneuerbaren derart dämlich selber zerschossen haben, als das man sich darüber mit mir nüchtern unterhalten kann, so ehrlich darf ich sein.

      Aber ich bin hier über das „oder importiert werden mussten“ gestolpert.

      Wir haben ein europäisches Strom-Verbundnetz. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass selbst wenn die gefürchtete ~Dunkelflaute~ mal in Deutschland zuschlägt, gleichzeitig nicht irgendwo anders in Europa Sonne und/oder Wind im Überfluss vorhanden ist?

      Ich frage für jeden Wetterbericht in der Tagesschau, den ich in den letzten Jahrzehnten gesehen habe und all die „H“s und „T“s und Kreise und Pfeile, die dort abgebildet wurden.

      1. hilti sagt:

        Die Wahrscheinlichkeit, dass eine „Dunkelflaute“ gleichzeitig ganz Europa (+evtl. Nordafrika) trifft ist verschwindend gering. Spanien dürfte schon Wind haben wenn in Deutschlad Flaute ist. Nordafrika sowieso, wenn man die mit einbinden würde. Marokko soll ein sehr guter Windstandort sein. Wobei da dann wieder die Frage auftaucht von wem man sich abhängig machen möchte.

        Das erfordert allerdings einen gigantischen Netzausbau. Derzeit gibt das Verbundnetz das nicht her. Aus dem Bauch raus würd ich sagen, dass Deutschland nicht mehr als 40 GW importieren könnte. Und da sind alle Nachbarländer inklusive Dänemark und Polen dabei, die wahrscheinlich von der selben „Dunkelflaute“ (ey, ich mag das Wort nicht) betroffen wären und über die offensichtlich kein Strom aus Spanien zu uns fließen würde. Ganz im Gegenteil würde Strom aus Südeuropa über das deutsche Netz dahin fließen müssen. Wenn nicht zumindest Dänemark mit Wasserkraft aus Skandinavien geholfen werden könnte.

        Nebenbei bemerkt gibt es in Norwegen Diskussionen ob man die eigene Wasserkraft überhaupt noch „nur“ wegen der anderen europäischen Länder ausbauen sollte. Norwegische Umweltschützer sind wie erwartet dagegen.

        das deutsche Netz müsste ebenfalls dafür ausgebaut werden. Wie ich schon schrieb, es ist halt schwierig. Und langwierig. Bin gespannt wie schnell wir das hinbekommen. Der Neubau von Leitungen ist übrigens ein Feld, das stark von einem Bürokratieabbau profitieren würde.

      2. hilti sagt:

        Jetzt war ich selber neugierig und hab mal gegoogelt. Leider erstmal unerfolgreich bis ich https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_grenzüberschreitender_Hochspannungsleitungen in der Wikipedia gefunden hab. Leider nicht vollständig, aber immerhin ein Anhaltspunkt. Ich habs mal zusammengerechnet und großzügig aufgerundet:

        Deutschland-Niederlande: 12,5 GW
        Deutschland-Frankreich: 5 GW
        Deutschland-Schweiz: 12,5 GW
        Deutschland-Österreich: 11 GW
        Deutschland-Luxemburg: 4 GW
        Deutschland-Tschechien: 7 GW
        Deutschland-Polen: 3 GW
        Deutschland-Dänemark: 1 GW
        Deutschland-Schweden: 0,6 GW

        Insgesamt sinds also 56,6 GW.

        Da wurde ich eines Besseren belehrt.

          1. hilti sagt:

            Öhm, wo da? Auch wenns interessant ist finde ich die Übertragungskapazität in die Nachbarländer dort nicht.

  3. Marc sagt:

    Weil KKW gerade so in Diskussion sind und Leute mal wieder von der Zukunft der Kernkraft schwabulieren. Man könnte mal ansehen was mit den KKW ist die gerade im Bau sind. Das sind in Europa gerade mal zwei Stück der Generation drei.
    1. Flamanville 3, Frankreich. Baubeginn 2007, geplantes Ende 2021, ca. 10 Jahre später als geplant , Kosten 3,3 Mrd. EUR. 1600 MW
    Stand heute: immer noch nicht fertig, Kostenschätzung 19,1 Mrd. EUR. Ver-sechs-fachung! 12 mio EUR pro MW!!
    Kann man das in BERs umrechnen?
    Windräder kosten in Schnitt ca. 800.000 EUR pro MW.
    Für die Atom-Kapazität kann man 15x so viel Kapazität durch Wind bauen.

    2. Olkiluoto 3, Finnland. Hier ähnliche Verzögerung der Bauzeit und Ver-vier-fachung der Kosten, mindestens. Ich habe leider auf schnelle Recherche hier keine so klaren Zahlen gefunden wie zu Flamanville.

    Würde heute also jemand anfangen neue KKW zu planen wäre man erst nach 20 Jahren am Netz zu immensen Kosten. Das gilt letztlich auch für ganz Europa, nicht nur Deutschland.

  4. Sebastian sagt:

    Wirklich eine super Zusammenfassung zu Kasachstan. Genau für sowas liebe ich euch. Bei allen anderen berichten dazu muss man sich das selbst zusammengoogeln. Da wird immer als gegeben hingenommen dass man ja schon wissen müsste was das für ein Land ist mit dem Ergebnis dass es keiner wirklich weiß.
    Mein Hirn hat während der Zusammenfassung nur die ganze Zeit gesagt: „Wann sagt er Borat?“ 😄

  5. Jörg sagt:

    Zur Klassifizierung der Verläufe: Die WHO hat im Februar 2020 in einem Papier namens „WHO R&D Blueprint novel Coronavirus COVID-19 Therapeutic Trial Synopsis“ eine Skala mit acht Stufen veröffentlicht. Das Papier gibt es unter https://www.who.int/publications/i/item/covid-19-therapeutic-trial-synopsis, und auf Seite 4 sind die Stufen.
    Aus dem November 21 stammt ein weiteres Papier der WHO: https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-clinical-2021-2 – hier gibt es noch viel Stufen.

    Sieht für mich jedenfalls nicht nach einer strikten Definition aus, sodass der „milde Verlauf“, so, wie er im allgemeinen Sprachbebrauch benutzt wird, korrekt ist.

  6. Rudi sagt:

    Moin,
    danke für den Link zu „Arte über China“. Habe mir das angeschaut und stelle fest, dass es alle meine Kriterien für Propaganda erfüllt. Daher betrachte ich das eher kritisch. In Summe hat mir dieser Dokumentarfilm leider keine neuen Erkenntnisse geliefert. Übrig bleibt nur der Beigeschmack von Xi Jinping ist böse und eine übermächtige Bedrohung für alle freiheitsliebenden Menschen im Westen. Das kann schon sein. Nur mit ebenso kann man eine Dokumentation analog mit den USA, Europa oder dem Westen als bösen Feind der Menschenrechte, der Demokratie und der Freiheit herstellen. London als Versuchslabor für Kameraüberwachung. Flüchtlinge im Mittelmeer und dem Atlantik. Kameraüberwachung in Berlin. Guantanamo, Black Sites, Militärausgaben und Forschung an Killerrobotern, Überwachung sowie Stützpunkte rund um den Globus. Politische Beeinflussung und Einflussnahme auf souveräner Staaten. Nicht zu vergessen ein wenig der Kolonialgeschichte… ich denke der Plot ist ebenso schnell klar wie traurig. Bedauerlicherweise halten wir uns eben allzu oft nicht an unsere eigenen Ideale und machen uns dadurch angreifbar. Ich bin da nicht ganz sicher, was ich besser finden soll und denke, wir liegen alle falsch, egal wer sich gerade als Guter stilisiert. Was verständlicherweise am besten an den bösen anderen funktioniert. Wer auch immer das gerade zurzeit ist.

    00:24:08 Zitat: „Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis, die greift nicht einfach so an… Wenn wir angegriffen werden, dann verteidigen wir uns.“ Selbst die Wikipedia sagt dazu unter dem Artikel NATO: „versteht sich nicht nur als Verteidigungsbündnis, sondern auch als militärisch-politische Organisation… mit dem Ziel eigener Sicherheit und weltweiter Stabilität.“ Also Thema Friedenspanzer: Ich kann immer noch nicht sehen wann, wo und wie uns Libyen und Afghanistan angegriffen haben. Auch hier sehe ich die NATO eher als Militärbündnis, was eben genau das macht, was ein Militärbündnis so macht: Um es möglichst neutral auszudrücken: Interessen mit Waffengewalt durchsetzen. Für einen Hammer sieht bekanntlich jedes Problem wie ein Nagel aus.

    Herzlichen Dank für eure Arbeit und Mühe.
    Liebe Grüße
    Rudi

  7. egmond sagt:

    Abmachung 1990: Keine Osterweiterung der NATO – Außenminister: Genscher (FDP) & James Baker (USA)

    https://www.youtube.com/watch?v=o8rarwFKjw8&t=158s

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