Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Corona-, Land- und Wasserwirtschaft

| 37 Kommentare


Links und Hintergründe

Gekillte Darlings

Wenn ihr unseren Podcast mögt, dann schmeißt uns doch ein paar Euro in den Hut.

37 thoughts on “Corona-, Land- und Wasserwirtschaft

  1. Benni sagt:

    Da ist glaub beim Schnitt was durcheinander gegangen. Ab 1:08 habt ihr nochmal einen weiteren Holgi im Hintergrund..

    1. Katrin sagt:

      boah, danke für den Hinweis! wird sofort geändert – habe den Fehler schon gefunden und tausche grade die Dateien in Auphonic aus.

    2. Sebastian sagt:

      Zumindest der Anfang war aber sehr Hörenswert. “*kopfklopfklopf* Mann!” Da wollte was nicht so wie es sollte. Sehr sympathisch wie immer.

  2. Blue sagt:

    Holgi, kann es sein, dass du alle Parteien für entweder korrumpiert und / oder extrem hälst? Was bleibt dann noch wählbar?

    1. Thies sagt:

      Ich befürchte ja ein Großteil der 63% die keine Autosubvention möchten, sich gerade kein neues Auto leisten können und deshalb sagen sie möchten das nicht. Spannend wäre gewesen wenn sie vorher gefragt hätten ob ein Neukauf in den nächsten 6 Monaten geplant ist. Und das in Kombination ausgewertet hätten.

      Wieder eine tolle Sendung! ??

      1. Malte sagt:

        > Ich befürchte ja ein Großteil der 63% die keine Autosubvention möchten, sich gerade kein neues Auto leisten können und deshalb sagen sie möchten das nicht.

        Ich kann schlecht von mir auf “einen Großteil” verallgemeinern, aber für mich stimmt das mal so überhaupt gar nicht. Dass ein Großteil der Bevölkerung einen Neuwagen kaufen wollte, ist eh unrealistisch. Ich bin gegen Autosubvention. Ich würde Autosubvention tolerieren, wenn es auf E-Autos beschränkt wäre, die machen auch Lärm (etwas weniger immerhin) und töten Radfahrer, aber machen Klima und Atemluft nicht so hart kaputt. Persönlich habe ich kein Auto, mache alles mit Fahrrad und Nahverkehr und das wird auch so bleiben.

        Die richtige Frage wäre wohl eher gewesen, habt ihr eure Planung geändert, was den Kauf eines Neuwagens angeht.

      2. Titus von Unhold sagt:

        Ich persönlich bin gegen jegliche Subvention, sofern sie nicht eine auf 10 bis 20 Jahre angelegte Anschubfinanzierung bestimmter neu entstehender Wirtschaftszweige, oder soziale Projekte wie die Sozialversicherungen sind. Die Bilanz der letzten Abwrackprämie war übrigens verheerend (via LdN):

        https://www.wiwo.de/unternehmen/abwrackpraemie-erschreckende-bilanz-der-autoverschrottung/5707118.html
        https://drive.google.com/file/d/1OQg2dxPu-x-RZzETlpV3lFa259Nrpk1J/view

  3. hilti sagt:

    Erstaunlich. Wie kanns sein, dass der berühmt, berüchtigte “failed state” Berlin (wie Bayern) in sachen Schulen im Vergleich zu NRW ein gutes Bild abgibt?

    Zu den Faxen auch was auch Japan mit dem schönen Titel “Japanese decry boomer-era tech as hospitals file coronavirus cases by fax”:
    https://www.scmp.com/week-asia/health-environment/article/3082907/japan-hospitals-still-use-fax-machines-coronavirus

    Zur Möwenpicksteuer hab ich mal gelesen, dass das hauptsächlich die CSU war, die es zusammen mit der FDP gegen die CDU durchgesetzt hatte. Wenn ich mich richtig erinnere um den bayrischen Hoteliers gegenüber den östereichischen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Nur hat die FDP dann lustigerweise den Ärger darüber abbekommen.

  4. Michel sagt:

    Moin,

    Holgi, kuck mal auf https://www.zeit.de/bundeswoerter vorbei. Das ist so ein ähliches Tool wie bei dekoder.org aber für den Bundestag.
    Wurde von maha und Kai Bierman auf dem 36c3 vorgestellt: https://media.ccc.de/v/36c3-10993-vom_ich_zum_wir

    1. Michel 2 sagt:

      Ich bin verwirrt. Bist du mein Doppelgänger? Habe den gleichen Vornamen wie du und wollte genau diesen Bericht der Zeit gerade hier kommentieren ?

  5. Izzy sagt:

    Auf Spotify ist es leider immer noch mit doppeltem Holgi.

    1. Katrin sagt:

      das liegt da leider nicht in unserer Hand.

      1. melanie sagt:

        ich kann auf spotify mit dem doppelten holgi leben. ich höre ihn auch gerne zweifach 🙂

  6. Mathias sagt:

    Zum Thema Beteiligung an Lufthansa zur Rettung.
    Würde dem Staat empfehlen sich an den Unternehmen, wie AG’s, direkt mit Aktien zu beteiligen, können das ja endlich nutzen und einen Staatsfond wie Norwegen auflegen.
    Ob der Staat direkt die Unternehmen führen soll und sich einmischen soll, ich weiß ja nicht. Der Staat soll lieber die gesetzlichen Grundlagen schaffen, als Unternehmer für nicht elementare Themen wie Fliegen, finde ich ihn ungeeignet.
    Witzig finde ich wie schnell der Holger die LH abschaffen würde, Air Berlin und Condor sind schon weg. Die LH auch noch?
    Traurig genug, dass D bei keiner Zukunftstechnologie weltspitze ist, außer SAP fällt mir da zumindest nichts ein.

    Die old economy noch schneller zu Grunde gehen lassen halte ich halt für gefährlich, radikale schnelle Umbrüche haben ihre Heilsversprechen selten erfüllen können.

    1. der Ralf sagt:

      “Traurig genug, dass D bei keiner Zukunftstechnologie weltspitze ist,”

      Mag sein. Zum Teil wird es von der Politik sogar gezielt ausgebremst (erneuerbare Energie, Solardeckel).

      Warum im Gegenzug Nicht-Zukunftstechnologien* gefördert werden (sollen) erschließt sich mir nicht ganz.

      *Braunkohle, Luftfahrt, Unternehmen aus den Bereichen

    2. gom sagt:

      Spitzentechnologie findet in Deutschland durchaus statt, in für Teilbereiche spezialisierter Halbpeiterprodukte kommt man an Infineon und Bosch nicht vorbei. Optiken für die Belichtungsmaschinen für die Halbleiterproduktion kommen von Zeiss. Um nur drei Beispiele zu nennen, die Technologien wo diese Betriebe glänzen sind nur kaum Publikumswirksam. Das Zeug ist teils einfach zu abgefahren, wenn man nicht gerade genau in dem Bereich ist. Podcast dazu:

      Omegatau bei Schott als Hersteller von Glaskeramiken. Als Spitzenleistung in eben diesem Bereich
      http://omegataupodcast.net/335-spiegelherstellung-fur-teleskope-bei-schott/

      Resonator Podcast zu Wendelstein7, wo etwas beleuchtet wird was fur abgefahrene Probleme bei Spitzenforschung durch Industriebetriebe gelöst werden mussten
      https://resonator-podcast.de/2014/res032-der-wendelstein-7-x/

    3. Malte sagt:

      Wenn du “Zukunftstechnologie” schreibst, meinst du damit Luftverkehr? Viel Spaß dabei, den anderen Branchen zu erklären, dass sie so viel CO2 sparen müssen wie die Luftfahrt rauspustet.

    4. Titus von Unhold sagt:

      “Traurig genug, dass D bei keiner Zukunftstechnologie weltspitze ist, außer SAP fällt mir da zumindest nichts ein.”

      Wenn man unter Zukunftstechnologie Flugtaxis und überhypte Software oder Plattformen versteht, sicher. Die Wahrheit ist aber: Es gibt in DE rund 3.600 Weltmarktführer die kaum einer kennt. Und auch die großen wie Bosch und Siemens besitzen Technologien die auf absehnbare Zeit unersetzbar sind.

  7. hauseins-Podcast-für-sich-Entdecker sagt:

    20 Jahre Putin – 70 Jahre Bundestag

    Holger würde sich sowas ähnliches auch mal für den Deutschen Bundestag auch wünschen. Tadaa! Sowas ähnliches hat Zeit Online mal für den Bundestag gemacht (leider nur bis Mitte 2019, also Suche nach Corona ergibt keine Treffer).

    “ZEIT ONLINE hat die vollständigen Protokolle aller Plenarsitzungen in einer Datenbank gesammelt, sie durchsuchbar und vor allem vergleichbar gemacht. Jedes Wort, das die Abgeordneten im Plenum von sich gegeben haben, wird mit unserem Tool darstellbar und kann mit anderen Begriffen in Zusammenhang gesetzt werden.”

    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-09/bundestag-jubilaeum-70-jahre-parlament-reden-woerter-sprache-wandel#s=krim

  8. der Holger sagt:

    zum Thema Lufthansa.

    Da bin ich erstaunt über das schwarz-weiss denken. “lass sie doch Pleite gehen”

    Das ist im Prinzip das Verhalten wie in den Vereinigten Staaten. Der Staat hält sich aus weitgehend allem raus (ausser mit Korruption etwa?) und die Mitarbeiter werden dann gefeuert “hire and fire”.
    Haben in der ArbeitsmarktKrise nur Chance auf geringfügige Beschäftigung – oder zu befristeter Beschäftigung oder zu geringerer Rendite (geringere Entlohnung zu höherer Einsatzzeit) usw.

    Da ist das derzeitige deutsche Modell (Kurzarbeit oder Subvention der Arbeitskräfte) sozialer.
    selbst die Diskussion über stille Beteiligung – das ist es ja bei Lufthansa – ist sozialer, denn nur wenn das unternehmen existiert kann die Möglichkeit der Kurzarbeit gemacht werden.

    In der Tat habe ich keine Idee was die beste Lösung ist, aber Menschen freizusetzen ohne sozialabgabepflichtige Arbeitseinkommen ist nicht das beste Modell.

    1. David sagt:

      Einmal pleite gehen lassen und dann in einer neuen Airline mit viel schlechteren Verträgen neu anstellen. Ryanair geht vielleicht auch pleite, gründet sich dann als Brianair neu – und weil Airline ja billig sein muß – und die Lage grad doof ist, da können wir dem Piloten doch nicht mehr als 3000€ brutto bieten, es ist doch auch nur sowas wie ein Busfahrer…. das könnte am Ende daraus werden.

      Nein, dann lieber Lufthansa (teil)verstaatlichen. Ist doch auch Infrastruktur wie die Bahn auch. Warum also nicht?

    2. der Ralf sagt:

      Zwischen fehlenden Arbeitnehmerrechten (Hire and Fire) und Unternehmen* subventionieren damit die durch eine Krise kommen ist aber schon nochmal ein Unterschied.

      Es ging ja auch darum ein wie auch immer überteuerte, evtl. sogar unnötige große Management Blase abzubauen. Mit Subventionen bleiben die nämlich wo sie sind (und zahlen sich auch direkt oder indirekt über die Dividende eine Prämie aus) und bauen trotzdem Personal ab.

      Bei einer Pleite und Neugründung kommen, hoffentlich, erst mal wieder die normalen Arbeitnehmer in Lohn und Brot.

      Davon abgesehen, eine Lösung könnte ja auch sein: Unternehmen die eindeutig auf Grund der Krise ohne Subventionen Pleite gehen sollen das halt tun. Die Arbeitnehmer bekommen, zumindest für eine bestimmte Übergangszeit, ihr Gehalt staatlicherseits weitergezahlt. Von mir aus auch nur auf Kurzarbeiter Niveau. Dann würde das Geld (die Subventionen) direkt bei den Menschen ankommen und sie wären nicht der Spielball bzw. das “Erpressungspotential” des Unternehmens.

      *Es gibt sicher zukunftsträchtigere Unternehmen und Bereiche als Luftfahrtunternehmen. Die Bahn z.b. Oder der ganze Bereich der erneuerbaren Energien.

  9. Jürgen sagt:

    Servus 🙂

    ich möchte kurz meine Sicht der Dinge zu einem Punkt in Robert Misiks Text darlegen. Es geht um die Behauptung bei Minute 25, das Finanzamt wüsste was ich in einem bestimmten Monat einnehme.

    Zum Einen glaube ich, dass der Text von Katrin falsch zitiert wird oder mittlerweile überarbeitet wurde. Ich habe nachgelesen und bei Misik steht: “Das ginge ganz einfach: Die Finanzämter kennen die Umsätze der Firmen aus dem Jahre 2019 (außer bei den wenigen, die seither erst neu gegründet wurden). Die Behörden wissen auch ziemlich genau, welche Branchen seit März praktisch überhaupt keine Umsätze gemacht haben”.

    Also Misik schreibt nicht davon, dass die Finanzämter wissen was ein bestimmtes Unternehmen in einem bestimmten Monat einnimmt.

    Anyway, find ich jetzt nicht so schlimm, wollte nur darauf hingewiesen haben. Warum ich allerdings nicht denke, dass eine automatisierte Erstattung der Gelder möglich ist will ich folgend kurz darlegen:

    Hintergrund: Ich bin eine von ca. 316.000 EPUs (Ein-Personen-Unternehmen) in Österreich und berechne meinen Gewinn per Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

    Für meine Einkommensteuererklärung habe ich daher mindestens 6 Monate nach Abschluss des Geschäftsjahres Zeit (in Sonderfällen sind die Fristen länger). Das heißt, das Finanzamt weiß von den meisten Leuten Jetzt noch nicht, was diese im Jahr 2019 verdient haben, sondern erst in ein paar Monaten. Die Einkünfte von 2020 wissen sie erst Mitte 2021.

    In der Einkommensteuererklärung gebe ich als zu versteuernde Einkünfte eine Gesamtsumme für das ganze Jahr an und übermittle auch sonst keine Dokumente. Das heißt, es ist für das Finanzamt nicht ersichtlich in welchem Monat ich welche Umsätze generiert habe. Zudem wirken sich zB Ausgaben vom Monat Dezember auch Gewinnsenkend auf die Einnahmen des Monats März aus, was die ganze Sache weiter verkompliziert.

    Da sich diese Werte sich also immer auf ein Gesamtjahr beziehen, kann das Finanzamt nicht “per Mausklick” feststellen, welchen Einkommensentgang ein Unternehmen in einem kleiner definierten Zeitraum hat.

    lg
    Jürgen

    1. Holger Klein sagt:

      Huch! Ich muss Umsatzsteuervoranmeldungen machen, so dass das Finanzamt bei mir immer sehr genau weiß, was ich umsetze.

      1. Jürgen sagt:

        Das stimmt allerdings, das wäre eine Annäherung. Ich mache die Umsatzsteuervoranmeldung quartalsweise, aufs Monat lässt sich das damit also auch nicht herunterbrechen. Ich weiß von ein paar Kollegen, die diese monatlich machen müssen, das war aber nur bei der Gewerbeanmeldung in bestimmten Jahren der Fall, oder die haben was falsches angeklickt.
        Für die USt.-Erklärung, die dann erst wirklich zählt, gelten bei uns aber die selben Fristen wie für die ESt.-Erklärung. Aus meiner Erfahrung weicht diese dann meistens noch um einiges von den Voranmeldungen ab, da ich unter dem Jahr nicht alle Dinge wie Reisekosten, Mieten, etc. genau berechne.

      2. David sagt:

        Umsatzsteuerpflicht gibt es aber erst ab 17.500€/Jahr. Da kann man als wirklich Kleiner ja auch darunter liegen. Relativ unwahrscheinlich, aber trotzdem.
        Und ich finde gerade, daß die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung erst verpflichtend ab 7.500€ USt/Jahr ist, vorher aber auch möglich.

  10. Jürgen sagt:

    Das stimmt allerdings, das wäre eine Annäherung. Ich mache die Umsatzsteuervoranmeldung quartalsweise, aufs Monat lässt sich das damit also auch nicht herunterbrechen. Ich weiß von ein paar Kollegen, die diese monatlich machen müssen, das war aber nur bei der Gewerbeanmeldung in bestimmten Jahren der Fall, oder die haben was falsches angeklickt.

    Für die USt.-Erklärung, die dann erst wirklich zählt, gelten bei uns aber die selben Fristen wie für die ESt.-Erklärung. Aus meiner Erfahrung weicht diese dann meistens noch um einiges von den Voranmeldungen ab, da ich unter dem Jahr nicht alle Dinge wie Reisekosten, Mieten, etc. genau berechne.

  11. gom sagt:

    Zum pleite gehen lassen, wie das ausschaut sehen wir in Griechenland. Da wurde das profitable Tafelsilber von Externen gekauft und unprofitable Firmen nach Möglichkeit unter Wert erworben und liquidiert. Allesamt von Firmen, deren Gewinne nicht ordentlich in Griechenland anfielen.

    Das mit Gesetzen zu verhindern sehe ich nicht. Zum einen weil ich unserer Regierung die nötige Weitsicht bei der Gesetzgebung abspreche und weil es nicht möglich wäre Regeln gegen Parteien mit Sitz in der EU zu erlassen, solang Deutschland selbst in der EU ist.

    Das notwendige pleite gehen von nicht nachhaltigen Unternehmen wird daher weiterhin stattfinden. Wir müssen damit rechnen, dass Andere den Scheiß mit uns abziehen, den wir mit anderen abgezogen haben :/

    PS: Da Kritik an der EU gern mal von den Depperten fapsch aufgegriffen wird. Die EU ist toll. Ein grenzfreier Wirtschaftsraum ohne wirklich einheitliches Steuer und Rechtssystem ist aber ein Problem..

    1. Titus von Unhold sagt:

      Das Außenwirtschaftsgesetz wurde gerade erst geändert. Die Kapitalverkehrsfreiheit ist somit zumindest teilweise eingeschränkt.

  12. zahlenundso sagt:

    Zu Konzernen, die Pleite gingen und nicht vom Steuerzahler gerettet wurden:

    – Thomas Cook (2017/2018: Umsatz 10,9 Mrd. Euro Umsatz, 21.263 Mitarbeiter)
    – Air Berlin (2016: 3,785 Mrd. Euro Umsatz, 8.481 Mitarbeiter)
    – Schlecker (2010: 6,55 Mrd. Euro Umsatz, 36.000 Mitarbeiter)
    – Lehman Brothers (2007: 19,257 Mrd. US-Dollar Umsatz, 28.556 Mitarbeiter)
    – Philipp Holzmann (43.000 Mitarbeiter)

    Zum Vergleich:

    – Lufthansa (2019: 36,4 Mrd. Euro Umsatz, über alle Gesellschaften (Airlines, Logistik, Catering, Technik): 138.353 Mitarbeiter)
    – Tui (2018/2019: 18,9 Mrd. Euro Umsatz, 71.437 Mitarbeiter)
    – Sixt (2018: 2,9 Mrd. Euro Umsatz, 7.540 Mitarbeiter)
    – Condor (2019: 1,7 Mrd. Euro Umsatz, 4.000 Mitarbeiter)

    Angemerkt: Umsatz ist nicht gleich Gewinn, aber als Vergleichsgröße geeignet.
    Quelle: Wikipedia

  13. Volki sagt:

    Ihr behauptet beide steif und fest, dass die Bundesregierung nur den Namen eines ihren Bundesbürgers eintippen muss und dann wissen die sofort wo diese Person steckt?

    Haltlose Unterstellung, ein Verschwörungsmythos und gerade in diesen Zeiten sollte man mit sowas vorsichtig sein.

    Wenn es so wäre, warum würde nicht jede Person auf den Fahndungslisten gefunden? Es sind mehrere 10 000 die aktuell gesucht werden.

    Ich lass mich aber gern eines besseren belehren.

    1. Katrin sagt:

      Von Bundesregierung war aber nicht die Rede… uns ging es um Handyortung durch die Polizei.
      Und natürlich hat das dann die natürliche Grenze dort, wo jemand sein Handy wegwirft.
      Oder keins hat.
      So oder so: Wir sprachen von uns und es ging um Handy-Ortung und dass die ein Verschwörungsmythos sein sollte, wäre mir neu.
      Schöne Grüße

    2. Katrin sagt:

      ach und “steif und fest” habe ich auch nicht in Erinnerung – ich erinnere mich an ein “hmmm – stimmt – oder?” (vom Ton her).

  14. Patrick sagt:

    Liebe Katrin, lieber Holgi,

    einen Tag nach eurer letzten Sendung, am 9.Mai war Europatag, der in Luxembourg, wo ich arbeite, gesetzlicher Feiertag ist. Zwischen den üblichen Pöbeleien habe ich auf facebook folgenden Beitrag von Oliver Thömmes gefunden, den ich sehr gelungen finde. Ich denke, den könnte man sehr gut auch auf viele andere Grenzregionen übertragen! Liebe Grüße!

    Sehr geehrter Herr Seehofer,

    sehen Sie die Wälder im Hintergrund?

    Wenn Sie genau hinschauen, dann sehen Sie Wälder der Südeifel und Wälder in Luxemburg.
    Von meinem Grundstück aus ist das ein gewohnter Anblick und was ich dort sehe, ist meine Heimat. Was ich dort sehe, das sind Wälder, keine Grenzen!

    Hier lebe und arbeite ich, hier wohne, liebe und streite ich, hier bin ich Mensch, hier bin ich Europäer.

    Und genau so wenig, wie Sie die Wälder hinter mir unterscheiden können, ob es Deutscher Wald oder Luxemburger Wald ist, genau so wenig können Sie unterscheiden, wie sehr die Menschen hier seit vielen Jahren ohne Grenzen leben und was es nun bedeutet, an den Grenzen Deutsche Polizisten zu sehen. Für uns hier im Zentrum Europas, nur wenige Kilometer von Schengen entfernt, sind diese Grenzschliessungen eine schwere Last.
    Nicht wegen der täglichen Staus durch die Grenzkontrollen, sondern weil Sie einen Zaun durch unsere gemeinsame Heimat ziehen!

    Wir haben das sicher mit vielen Grenzregionen in ganz Europa gemeinsam. In unserem Europa leben, arbeiten, handeln und feiern wir gemeinsam und die Grenzen in den Köpfen haben sich fast vollständig aufgelöst. Es ist unser gemeinsamer Alltag der für uns Europa bedeutet. Europa ist für uns keine Angelegenheit von Sonntagsreden, Europa ist unser Leben – unser gemeinsames Leben in Deutschland und Luxemburg.

    Als eine erste Reaktion in einer Krise, die zu Beginn ja vor allem eine Krise des mangelnden Wissens und der angemahnten Vorsicht war, mag es vielleicht noch angemessen gewesen sein, Kontrolle zu gewinnen.
    Nun sind einige Wochen ins Land gezogen und für uns hier vor Ort zeigt sich – die Grenzschliessungen sind eine Belastung – keine Hilfe und schon gar nicht gerechtfertigt. Jedenfalls nicht mehr.

    Luxemburg feiert heute am 09.05.2020 den Europatag und ich frage mich – wie viele Luxemburger werden den Tag heute nicht feiern, sondern mit Sorge und teilweise mit Zorn nach Deutschland schauen.
    Das was Sie mit diesen inzwischen obsoleten Grenzschliessungen hier anrichten ist nicht in Worte zu fassen. Fern in Berlin oder München können Sie das nicht nachvollziehen.
    Umso wichtiger wäre es, dass Sie sich diesen Brief und auch das Drängen der Rheinland-Pfälzischen Ministerin Malu Dreyer zu Herzen nehmen und die Grenzen öffnen. Am Besten sofort – noch heute!

    Geben Sie uns unser Europa – unsere Freiheit in unserer Region zurück.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Südeifel
    Oliver Thömmes

  15. Titus von Unhold sagt:

    Ey Kadda… du sagst auch schlaue Sachen! ?

Schreibe einen Kommentar zu hilti Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.