Die Wochendämmerung

Politik, Gesellschaft, Quatsch. Der Podcast mit Katrin Rönicke & Holger Klein

Belarus, DeutschlandTrend, Energiekrise, Getreidelieferungen, Waffenstillstand, Hitze und Taiwan

| 7 Kommentare

Zwei Jahre nach Präsidentschaftswahl in Belarus, Getreide verlässt Ukraine, Waffenstillstand im Jemen, Pelosi in Taiwan, Feuer und Hitze in Europa, Covid-Regeln, DeutschlandTrend und Klimagesetz in Australien.

Mit einem Faktencheck von Nándor Hulverscheidt und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.

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Links und Hintergründe

Belarus

DeutschlandTrend

Ukraine / Russland

Getreide-Deal

Jemen

Hitze

Taiwan

Nancy Pelosi

Covid 19

Bürgergeld

Kitas (nicht in der Sendung)
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/erzieherinnen-103.html

Good news

Der Faktencheck von Nándor Hulverscheidt

Pragmatismus und Ideologie bei der Kohleverstromung

Wie sinnvoll ist Atomkraft mit Blick auf die Klimakrise?

War Dünger und Getreide aus Russland sanktioniert?

Tawain früher Formosa, warum?

Bauindustrie kurz vor dem Bankrott in China?

7 thoughts on “Belarus, DeutschlandTrend, Energiekrise, Getreidelieferungen, Waffenstillstand, Hitze und Taiwan

  1. pommes sagt:

    In den letzten paar Folgen vermisse ich die Podcast-Kapitel.
    Ist das beabsichtigt?
    Falls das beabsichtigt ist (z.B. weil zu viel Arbeit) verstehe ich das.
    Falls nicht: Ich würde mich darüber freuen wenn es sie wieder geben würde.
    Oder gibt es die Kapitel weiterhin und es ist mein Podcast-Player der die Kapitel nicht mehr anzeigt?

    1. Katrin sagt:

      Das tut mir leid! Jetzt sollten sie da sein – evtl. die Folge neu laden.

  2. Devid sagt:

    Bezüglich Deutschlandtrend…
    https://twitter.com/energy_charts_d/status/1555566341251268608
    (verlinkt aufgrund von https://blog.fefe.de/?ts=9c139b8c)

    Hmmm….. :-/

  3. Lars sagt:

    Zum Corona-Thema:
    Ich bin in den letzten Wochen auf Twitter immer wieder auf Epidemiologen gestoßen, die inzwischen sagen, dass die nicht-pharmazeutischen Maßnahmen nur noch wenig Effekt auf das Infektionsgeschehen haben. Denn das Virus ist inzwischen hochinfektiös. Die CDC hat Omikron ja sogar Mal mit den Windpocken verglichen. Damit sprechen wir bei immunologisch naiver Bevölkerung von einem R0 von 10-15. Das Superspreading Mal mit einkalkuliert heißt es, dass wir da draußen Leute haben die so infektiös sind und es im schlimmsten Fall nicht wüssten, dass sie wahrscheinlich einige hundert Menschen infizieren wurden, hätten wir keine Immunität. Ein wirkliches Null-Covid ließe sich da nur noch mit chinesischen Methoden halbwegs durchsetzen. Selbst eine FFP2 Maske, die ja 95% aller Partikel abfängt dürfte bei so einem ansteckenden Virus nur für kurze Zeiträume sicher schützen Jetzt haben wir aber inzwischen die Situation, dass ein Großteil der aktiven (und damit für die Verbreitung sehr wichtigen Bevölkerung) bereits mehr oder weniger immun ist. Unterm Strich heißt das, es gibt Teile, die sich so gut wie gar nicht mehr anstecken, andere die nur ganz leicht krank werden, aber nicht mehr ansteckend und nur ganz wenige werden wirklich schwer krank. Damit ist eigentlich das ganze Konzept der Pandemiekontrolle über nicht pharmazeutische Maßnahmen in der Breite in meinen Augen nicht mehr sinnvoll. Masken und Tests im gesamten medizinischen Bereich sollten weiter selbstverständlich sein (auch jenseits der Pandemie), aber ich bezweifle, dass sie in der Masse noch viel Effekt haben. Denn wenn ich mir das Verhalten in der Bevölkerung anschaue und die Ausnahmen von der Maskenpflicht, die dazu kommen, ist die Käsescheibe „Maske“, um in Drostens Bild zu bleiben, sehr löchrig. In meinen Augen sollte die Strategie im Winter in der breiten Masse nicht auf Masken basieren. Damit macht sich die Politik einen schlanken Schuh, weil das viel wichtigere Instrument gegen Verbreitung und Krankheit politisch viel umstrittenener ist: Impfung. Wir wissen, dass der nicht-angepasste Impfstoff für einige Wochen einen passablen Schutz vor Infektion bringt, weil er eben kurzzeitig alle Antikörper nochmal pusht. Haben wir jetzt aber angepasste Impfstoffe, so pushen wir aufgrund der Art und Weise wie unser Immungedächtnis funktioniert vor allem jene Antikörper, die variantenunspezifischer sind. In den Studien mit den ersten Impfstoffen haben wir gelernt, dass zum Virus passende Antikörper dazu führen, dass man mehr als vielleicht 2-3 Monate hohe Schutzwirkung vor Infektion hat. Da der Großteil der Bevölkerung eben bereits ein Immungedächtnis gegen COVID hat, würde eine breite Anwendung angepasster Impfstoffe eben jene Antikörper pushen. Dies wurde wiederum dazu führen, dass wir dem Virus auf Schlag ein Bollwerk an vor Ansteckung immunen Menschen entgegen stellen würden. Denn der Anteil an Menschen die komplett immun sind, wäre schlagartig deutlich höher. Das wiederum dürfte viel mehr Effekt auf die Infektionen und die Krankenhäuser haben, als jede andere Maßnahme.
    Long Story Short: Wir sollten aufhören uns über großflächige Maskenpflichten Gedanken zu machen. Immunität und damit Impfstoffe sind das wichtigere Thema. Und wir sollten in dem Zuge lieber nochmal die Impfpflicht-Diskussion (gerne auch gegen Grippe) aufmachen, denn der Effekt der Immunität wird das Infektionsgeschehen viel mehr definieren als andere.

  4. Chris sagt:

    Hi,
    zum Thema Hitze noch eine Anmerkung und eine Frage:
    Wie hoch ist denn die Warscheinlichkeit auf ein Ereignis wenn es bis zu 30x warscheinlicher ist?
    Dann noch ein Hinweis. Hitze hat nichts mit Waldbränden zu tun. Trockenheit ist das Problem. Waldbrände kann es zu jeder Jahreszeit geben, auch im Winter.

  5. pommes sagt:

    Nachdem ich den Podcast in meiner App gelöscht und wieder hinzugefügt habe sind die Kapitel wieder da.
    Vielen Dank 🙂

  6. Nicole sagt:

    Ich habe zuvor zufällig den Podcast der „The New Zealand Initiative“ gehört mit dem Titel „Germany is stumbling towards an uncertain future“, wo ähnliche Themen wie die der letzten Wochendämmerungen besprochen wurden.
    Interessant, wie zwei Expats Deutschland aus der Ferne bewerten, da geht eigentlich alles den Bach bei uns runter.
    Und vor allem ist die letzte nennenswerte große Reform in Deutschland Hartz4, den Punkt haben sie glaube ich. Traurig!

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