Die Wochendämmerung

Mit Katrin Rönicke & Holger Klein

#178. Holgers neues Fmartphone

| 19 Kommentare


100 Jahre ist das Frauenwahlrecht nun alt und anlässlich dieses Jubiläums war Katrin zu einer Feierstunde im Bundestag; Holger hat derweil im Selbstversuch sein Fairphone googlefrei gemacht und berichtet, wie leicht oder schwer ihm das gefallen ist. Der Blick in den Journalismus zeigt einen neuen Märchen-Erzähler: Nach Relotius und Menasse soll auch der “Islamismus-Experte” Shams Ul-Haq vieles Erfunden haben, um seine reißerischen Bücher zu verkaufen. Das EU-Parlament hat uns am Dienstag einen lange gehegten Wunsch erfüllt: Endlich sollen Mitgliedsstaaten, die den Rechtsstaat einschränken, weniger Geld bekommen. Der Brexit bleibt ein Trauerspiel, ähnlich wie die sexistischen Fragen der Welt an Fußballtrainerin Imke Wübbenhorst und das bockige Verhalten Donald Trumps.

Kapitelmarken
0:00.000 Intro und Begrüßung
0:45.627 100 Jahre Frauenwahlrecht
9:14.818 Fmartphone
16:55.996 Der neue Märchenerzähler: Shams Ul-Haq
28:42.274 Neuer Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich
32:11.708 Europaparlament beschließt Kürzungen
35:02.819 Der Brexit-Wahnsinn diese Woche
37:54.740 Fußball
40:17.440 Fliegen
45:52.913 Weitere Warnstreiks an Flughäfen
49:15.026 Service-Hinweis
49:41.418 Danksagung und Verabschiedung

Links und Hintergründe

Gekillte Darlings

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19 Kommentare

  1. Lieber Holgi,

    zum Thema Warnstreik an Flughäfen möchte ich anmerken, dass die 50 % sich nicht auf die 20 € Stundenlohn beziehen, sondern auf den Ausgangslohn. Davon ausgehend handelt es sich also bei den am schlecht bezahltesten Angestellten um einen Lohn von circa 13,33 €/h.

    Zum mathematischen Hintergrund:

    Bei dem Stundenlohn von 20 € handelt es sich um 150 % des Ausgangslohns. Nach Anwendung des Dreisatzes (oder Division durch 1,5) ergibts sich der obengenannte Ausgangslohn.

  2. Hallo, vielen dank für die Review zum Fairphone. Ich habe mir zufälligerweise letzte Woche ein Shiftphone bestellt. Bin mal gespannt. Muss leider wohl bis März warten, kann dann aber gerne mal eine Update abgeben, wie es mit der deutschen Variante des fair produzierten ‘Handschmeichlers’ aussieht. Bitte weitere Erfahrungswerte zum Fairphone. Vielen Dank! Ich bin froh, dass es euren Podcast gibt! Macht weiter so!

  3. Zum Klassiker der Prozentrechnung mit geteilt durch 150% wollte ich auch grad was schreiben. Aber im Kern ja trotzdem richtig.

    Hat wer belastbare Zahlen, wie sehr andere Länder wie Frankreich und Spanien Lohnentwicklungen hatten, daß wir in den 20 Jahren Schritt für Schritt zum Niedriglohnland geworden sind? Immer wenn man mal im Ausland in den Supermarkt geht, sieht man ja Dinge…. 😉 Insbesondere zu Besuch in den nordischen Ländern.
    “Unser” Vorschlag ist jetzt, daß Frankreich jetzt auch mit Hartz4 die “Lohnstückkosten” herunterdumpen soll, damit sie wieder rentabel sind. Und dann sind wir wieder in 10 Jahren an der Reihe, weil das alles so toll ist in der Preispirale nach unten?!? Was soll denn das? Warum werden solche Vorschläge nicht öffentlich geohrfeigt?
    Vielleicht müssen wir einfach nur überall unsere Löhne um 50% oder gar 80% erhöhen (3% Inflation in 20 Jahren, 1.03^20, dabei natürlich sämtliche Freibeträge um diesen Faktor ergänzen, damit das Geld auch ankommt – dann ist vielleicht auch Frankreich nicht mehr Hochlohnland und sie sind wieder konkurrenzfähiger? (klingt arrogant als ob das nicht jetzt gute Leute wären).
    Und dann sind 20€ für solche Nonsensjobs vielleicht auch wieder angemessen. Im Vergleich stehen sie natürlich wieder genauso niedrig da (wie Pflegekräfte auch weiterhin), aber andere Kosten bleiben vielleicht gleich…
    Oder die 50.000€ für ein Elektroauto sind dann nicht mehr so ein vollkommen unlösbares Problem, sondern sind eher machbar?

    Beim Brexit verstehe ich einfach den Wahnsinn nicht. Es bewegt sich keiner, keiner tritt zurück, keiner macht was anderes, also ändern wir auch nichts und hoffen auf spätere Erfolge? Das ist doch vollkommener Blödsinn.

    • @David

      https://tivot.blog/2018/02/10/reallohnentwicklung-in-der-eu-zwischen-2001-und-2016/

      Das scheint mir auf seriöse Quellen zu beruhen. Danach sind die Reallöhne (also nach “Abzug” der Inflation) in Deutschland von 2001 bis 2016 geringfügig gestiegen. Die Kosten für eine Stunde Arbeit lagen im Jahr 2015 in Deutschland bei etwa 32 Euro. Das sind etwa 4 Euro weniger als in Frankreich und 11 Euro mehr als in Spanien. Deutschland gehört damit in Europa zum oberen Mittelfeld der EU (Platz 9 von 28) und liegt sowohl über dem EU- als auch dem Euroraum-Schnitt. Bei solchen Zahlen von einem Niedriglohnland zu sprechen, scheint mir doch etwas übertrieben.

      Auch ganz interessant: In Griechenland sind die Reallöhne von 2001 bis 2016 gesunken (was selbstverständlich nicht schön ist) – allerdings in diesen 16 Jahren insgesamt um doch einigermaßen überschaubare 4,57 %. Mit anderen Worten: Die wirklich empfindlichen Reallohnrückgänge seit der griechischen Finanzkrise haben im Wesentlichen “nur” die Reallohnsteigerungen von 2001 bis 2009 (plus 24,1 Prozent) aufgezehrt.

      • Danke!

        >Bei solchen Zahlen von einem Niedriglohnland zu sprechen, scheint mir doch etwas übertrieben.

        Aus deinem Link:
        >dass die deutschen Arbeitskosten im oberen Mittelfeld liegen: 8 EU-Staaten haben höhere Arbeitskosten, als Deutschland, 19 EU-Staaten haben niedrigere Arbeitskosten, als Deutschland).

        Und zu den 19 zählen halt die ganzen/vielen osteuropäischen Staaten, das sind ja recht viele/kleine.
        Ich will ja auch nicht sagen, daß wir das Schlußlicht sind, natürlich nicht – aber nicht Nummer eins – so wir uns aber in der EU benehmen und anscheinend selber sehen, wenn wir andern ständig diktieren wollen.
        Und wenn es so weiter geht, haben viele osteuropäische Staaten aufgeschlossen – was per se erst einmal nicht schlechtes ist.

        Aber mein eigentlicher Punkt ist – wie würde es den anderen Ländern gehen, wenn wir auf Kosten eigenes Erfolges in Sachen Arbeitslosigkeit an andere Länder abgeben, indem wir die anderen aber nicht in den Abwärtsspirale treiben, sondern unsere Löhne lieber einen ordentliches Stück aufwerten. Die Arbeitsplätze, die Arbeitsplätze!
        Und was bei uns dann als Lohn ausgezahlt wird, diffundiert ja nicht in die Bahamas oder Panama, sondern kurbelt auch hier erstmal die Binnenwirtschaft wieder gut an…

        • @David:

          >Und zu den 19 zählen halt die ganzen/vielen osteuropäischen Staaten, das sind ja recht viele/kleine.

          Zu den acht EU-Staaten mit höheren Arbeitskosten zählen ebenfalls sehr kleine Staaten wie Luxemburg und kleine wie Dänemark oder Finnland.

          >… wenn wir andern ständig diktieren wollen.
          >…, indem wir die anderen aber nicht in den Abwärtsspirale treiben,

          Ich sehe keine Anhaltspunkte dafür, dass Deutschland anderen Staaten “ständig diktieren will”, geschweige denn diese “in eine Abwärtsspirale treibt”. Es ist wahr, dass die Einführung des Euro solchen Volkswirtschaften Probleme bereitet hat, deren Funktionieren bislang beinhaltete, dass die nationale Währung regelmäßig gegenüber anderen europäischen Währungen abgewertet wurde, UND die glaubten, auch ohne diese Abwertungsmöglichkeit weiter wirtschaften zu können wie bisher.
          Deutschland hat aber weder diese Mitgliedstaaten in den Euro getrieben, noch hat es den Eindruck erweckt, dass die Eurozone sich dieses “Modell” einer regelmäßigen Abwertung zum Vorbild nehmen würde. Es bestand Einigkeit und wurde ausdrücklich festgelegt, dass der Euro eine stabile Währung werden sollte. Das begründete gerade für die Staaten mit ehemals “weicher Währung” die Attraktivität der Euro-Einführung und brachte diesen in den ersten Jahren der Währungsunion auch durchaus Vorteile. Dass es Vorteile nie umsonst gibt, gehört zum Basiswissen der Volkswirtschaftslehre.

  4. Ansonsten geht in den Shownotes ein Kursiv-Tag nicht zu, die Kommentare sind doch sonst nie kursiv.

  5. Hallo Holger, ein kleiner Tipp für dich. Ein deutscher Entwickler mit ethischen Ansprüchen, der Schlaufons anbietet, die zudem auch einen Handschmeichel-Faktor haben: https://www.shiftphones.com

    Danke für den Podcast. Ihr macht echt ne gute Mugge.

    • Das Shiftphone war auch Thema im Aufwachen Podcast A!342:
      https://youtu.be/HW4rxd5BtyA
      So ab der 30. Minute geht es darum. Es gibt auch ein Interview mit dem Hersteller. Die machen sich sogar Gedanken darum woher die Rohstoffe der elektronischen Bauteile kommen, die sogenannten seltenen Erden.

  6. Liebe Dämmerer!
    Schöner Aufreger von Holgi zum Thema Heilpraktiker.
    Ich als “Öl-ins-Feuer-gießer” habe eine kleine Ergänzung:
    Ich bin Physiotherapeut und dachte mal (kurz) darüber nach sektoraler Heilpraktiker zu werden für den Sektor Physiotherapie, weil ich dann Diagnosen stellen dürfte, was ich jetzt nicht darf. Nennen wir es “Arbeitsdiagnose” dann funktioniert das wieder, aber das ist eine andere Geschichte.

    Um Heilpraktiker zu werden müsste ich nur die Prüfungsunterlagen bestellen und bestehen. Prinzipiell kann ich also jetzt gleich die Unterlagen anfordern, die Prüfung ablegen, wegschicken und bin in wenigen Minuten/Stunden/Tagen Heilpraktiker (ob ich die Prüfung ohne vorigen Unterreicht tatsächlich bestehe steht auf einem anderen Blatt).

    Und nun ist es laut Heilpraktikergesetz so, dass es nur Heilpraktikern und Ärzten erlaubt ist zu “heilen” (ouch für die Physiotherapeuten). Da heilen auch operative Eingriffe beinhaltet und es nicht explizit verboten ist, dürfen Heilpraktiker operieren.

    Dabei sind nicht nur minimal invasive OPs gemeint, sondern auch OPs am offenen Herzen!
    Kleine Einschränkung: Heilpraktiker dürfen nicht öffnen und narkotisieren.
    Sprich: Wenn ich Heilpraktiker wäre und ich einen Narkosearzt und Chirurgen kenne, dann darf ich meinem Oppa auch die neue Herzklappe einsetzen, oder die neue Hüfte.

    Liebe Grüße aus dem schönen Trier
    Patrick

  7. Zum Linux bzw. freier Software: Die haben das klassische 80/20-Problem. Es ist relativ einfach, ein Computerprogramm zu schreiben, dass den Eindruck erweckt, es könnte die gleiche Funktionalität wie kommerziell erfolgreiche Software haben. Wenn dieser Punkt erreicht ist, verbreiten die Entwickler der freien Software dann schon ihre Programme im Netz mit einer 0.x-Versionsnummer. Der Weg von der Version 0.x zu einer 1.0, braucht dann aber leider noch den größten Teil der Arbeit. Die berühmten 80 Prozent. Wenn dann eine Linux-Distribution zusammengebaut wird, will man aber auf den neusten Scheiß nicht verzichten und kombiniert Software, die gut abgehangen ist, mit Software, die noch nicht ganz fertig ist.

    Der Command-Prompt (Shell) ist bei Linux noch ein spezielles Problem. Man kann mit dem Command-Prompt quasi alles machen und es ist nicht viel Arbeit sich da einzuarbeiten und wenn man es kapiert hat, ist es erstaunlich komfortabel. Deswegen gibt es immer wieder Tipps, wie man ein Problem durch eintippen von Befehlen auf der Kommandozeile lösen kann.

    Der Otto-Normalverbraucher will sich aber nicht erst einen Volkshochschulkurs belegen, bevor er mit der Arbeit am Computer loslegen kann. Außerdem hat er Angst etwas falsch zu machen, was er dann nicht mehr rückgängig machen kann. Das ist nicht unbegründet. Man kann eben vom Prompt aus, sein System auch zerstören.

    Erst wenn es ein Linux gibt, wo der Anwender gar nicht mehr den Command-Prompt aufrufen kann, wird sich Linux auf dem Desktop zu einem komfortablen Betriebssystem entwickeln. Dann kann aber auch keiner mehr Tipps zur Reparatur geben. Eine Reparatur geht dann nur über ein reguläres Update der Software. So wie das bei iOS eben auch ist.

  8. Hallo Holger und Katrin!

    Ich habe mich diese Folge ein paar Mal geärgert:

    Zum Fairphone: Ich benutze es seit Jahren und komme gut damit zurecht. Zu behaupten, das Fairphone tauge nur für Mutti-Nutzung, hat mich echt aufgeregt. Ich nutze es für sehr viele Sachen, zum Beispiel höre ich euren und viele andere Podcasts, organisiere alle Familientermine, es ist mein Notizblock, mein Rezeptbuch (Okay, das ist vielleicht ein bisschen “Mutti”), meine Zeitung, meine Mediathek, mein Reiseplaner, mein NFP-Tagebuch … Ja, sieht vielleicht nicht schick aus, aber darauf kommt es mir echt nicht an. Und Alternativen haben halt auch meistens einen Preis. Nun, es ist lobenswert, dass du es zumindest ausprobierst, lieber Holger, du Apple-Fanboy!

    So und dann habt ihr über den neuen deutsch-französischen Freundschftsvertrag gesprochen, ohne mit einer Silbe zu erwähnen, was gerade bei unseren Freunden und Nachbarn los ist: Das Volk erhebt sich und wird mit massiver Polizeigewalt niedergedrückt. Vielleicht habt ihr ja auch Angst vor dem Thema, weil ihr (noch) nicht wisst, wie die Bewegung der Gelbwesten einzuordnen ist, und ihr wollt nichts Falsches sagen.

    Aus meinem Blickwinkel (ich bin mit einem Franzosen verheiratet, unsere Kinder sind echte deutsch-französische Freundschaftsprodukte ;)) gibt es hier eine echte, authentische Bewegung, die wirklich aus der Bevölkerung, den Lohnarbeitern, Einzelkämpferm, Arbeitslosen kommt und deren Forderungen transportiert. Alle etablierten französischen Medien versuchen die Gelbwesten an allen Ecken und Enden zu verunglimpfen und unterstellen ihnen zum Beispiel Fremdenfeindlichkeit. Andere reden sie klein.

    Die Bewegung ist ein Ausdruck einer wirklichen Verzweiflung in großen Teilen der Bevölkerung, die einfach nicht mehr zurecht kommen und das Gefühl haben, von den Eliten ausgenutzt, bevormundet und letztlich sogar verspottet zu werden. Und was fordern diese Unverschämten? Eine zentrale Forderung ist das RIP oder RIC, Référendum d’Initiative populaire/citoyenne. Also ein Referendum, das aufgrund einer bürgerschaftlichen Initiative stattfindet.

    Und wie begegnet der französische Staat unter dem ach so netten und adretten Herrn Macron diesen Menschen? Mit massiver Polizeigewalt. Seine Antwort ist eine polizeiliche und keine politische. Es gab bereits Todesopfer und hunderte Verletzter, zum Teil für ihr Leben gezeichnete Demonstranten. Weil die französische Polizei sogenannte Flashballs verwendet, haben Gelbwesten ein Auge oder eine Hand verloren! Ich suche mal Zahlen:

    Der unabhängige Journaliste DAVID DUFRESNE (hier sein Twitter-Acount: https://twitter.com/davduf) schätzt bzw. hat gezählt 11 Tote, fast 2000 Verletzte, um die 100 davon schwer, 15 Menschen, die ein Auge verloren haben, einige, denen eine Hand abgerissen wurde… Nur so, um mal eine Größenordnung zu haben.

    Ich finde, das sind unerhörte Vorgänge bei unserem direkten Nachbarn, unseren Freunden. Meint ihr nicht, dass es vielleicht nicht immer so wichtig ist, jeden Pups aus dem Weißen Haus zu berichten, und anstatt dessen auch mal einen Blick zu unseren französischen Freunden zu richten, bei denen gerade die Hütte brennt? (Sorry, das war jetzt absichtlich etwas überspitzt formuliert.)

    So, jetzt bin ich fertig mit meinem Ärger-Post.

    Dennoch vielen Dank für eure Arbeit, ich höre euch regelmäßig.

    Beste Grüße,

    Natalie

  9. Ich möchte auch eine Lanze fürs Fairphone brechen – ich bin damit sehr zufrieden!! Wenn Du Dein Smartphone v.a. für die Arbeit nutzen möchtest, hast Du sicher andere Ansprüche daran als ich, Holger. Meine Arbeit kann und will ich mir nicht auf einem Smartphonebildschirm vorstellen 😉 Aber im Alltag nehme ich es sehr gerne: Mails checken, Öffi-App, Sprachlern-App, Wörterbuch-App, Kalender… nicht zu vergessen Podcasts hören. 🙂 Also ich möchte alle anderen Hörerinnen und Hörer dazu ermutigen, das FP auszuprobieren! In meinem Bekanntenkreis kenne ich drei weitere FP-NutzerInnen, die alle zufrieden damit sind. Allerdings nutzen sie es nicht für die Arbeit. Zum Preis: Natürlich bekommt man für das Geld z.B. von Samsung hochwertigere Telephon, aber daran sieht man doch nur, dass Samsung zu billig ist (dass wir uns günstige Telefone auf Kosten anderer leisten können!)

    • eine Rückfrage an euch: nutzt ihr das Fairphone denn googlefrei?
      Das scheint nämlich etliche Dienste einzuschränken…

      • Nein, ich nutze es (bisher) nicht googlefrei. Das ist natürlich ein Unterschied, ob man “nur” die Hardware von Fairphone hat und ansonsten ein gängiges Android-OS benutzt oder dann auch noch die Datenkrake Google umgehen möchte.

        Ich habe mir das für dieses Jahr vorgenommen. Ist aber echt ein großer Schritt.

  10. Hallo,
    kurzer Hinweis zum Thema Fairphone, auch wenn das nur am Rande kam:
    Ich hatte mich auch für das Gerät interessiert, weil ich ein neues Handy brauchte. Bin allerdings dann wie Holger dazu gekommen, das es keine gute Alternative ist, vor allem was die Technik angeht.
    Ich habe mir gerade ein Shiftphoen 6m gekauft (https://shop.shiftphones.com/shift6m.html) und finde die Idee, die dort umgesetzt wird, einen guten Schritt in die richtige Richtung.
    LG

  11. Hallo,

    na die Nachrichten über Klimawandel und so sind recht erschreckend. Vielleicht mal eine Nachricht zum aufmuntern, die grüne Suchmaschine Ecosia ist kurz davor ihren 50 Millionsten Baum zu pflanzen und haben so wohl 2,5 Millionen Tonnen CO2 gebunden.

    Ich will jetzt hier nicht eure Kommentarspalte zuspamen, ich wollte nur sagen, dass es auch positive Nachrichten gibt.

    Weitere Infos:
    50 Gründe Ecosia zu nutzen

    https://de.blog.ecosia.org/50-grunde-ecosia-zu-nutzen/

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