Die Wochendämmerung

Mit Katrin Rönicke & Holger Klein

#125. Über Gender Studies und das Netz-DG

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Katrin erklärt nach einem ellenlangen Cliffhänger endlich, warum sie findet, dass Gender Studies gut sind, was die eigentlich machen und welche Klischees in der Tat nur das sind: Klischees halt. Außerdem: Der neue Deutschlandtrend, der keine GroKo will und lieber Neuwahlen und der zeigt, dass die Deutschen immer noch einen Ausländer-Fetisch haben. Die Zukunft des Fliegens und fossile Rohstoffe.  Und Holgis unpopuläre Meinung zum NetzDG. Am Ende: Viel Gejammer und auch Dank (ja, wir reden wieder über Geld…).

Links und Hintergründe

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47 Kommentare

  1. Kann mir vorstellen, dass es ein phsychologisches Problem ist: die Leute sehen „Ahja, das ist ja so gerade finanziert, dann muss ich ja nicht auch was geben, die Folge gibts ja schon“.
    Ist halt die Frage, ob man die Forderung erhöht. Aber ich fände Werbung für free und ohne Wrerbung für Bezahler vollkommen okay.

  2. Hehe @holgi: Casper holt die Matratze übrigens nach deinem Test per Spedition bei dir ab. Du musst nicht mit dem riesen Ding zur Post ;).

  3. Ok – habt mich als Abonnent bekommen. Vorerst nen 5er im Monat.

    Eigentlich bau ich grad ein Haus und wollte jeden verdammten Cent bei mir behalten, ABER

    ich höre euch beiden sehr gerne beim Rumpalavern zu, und euer Podcast ist ein schöner anderer Blickwinkel auf das Geschehen im Vergleich zum Rumpalavern der Herren von der Lage der Nation (die ich weiterhin kostenlos hören kann, mir aber dafür für mich seltsam anmutende Werbung anhören muss).
    Kurz gesagt, hört bitte nicht mit dieser Sendung auf, denn Kaddas Lache (dieses reizende mäusehafte Gekicher :P) und Holgis (die etwas weniger, weil die kann man ja noch an diversen anderen Stellen genießen) sind ein fester Bestandteil meines Alltags geworden. Das ist mir trotz Hausbau auf jeden Fall nen 5er wert!

    • danke! wir fühlen uns sehr geehrt, aber ich hoffe, du hast dich nicht genötigt gefühlt durch unser Gejammer…

      • Doch a bisserl scho 🙂 Und zu Recht. Immer nur geilen Content kostenlos konsumieren ist auf Dauer schon ein wenig assi!

      • Ich habe mich genötigt gefühlt. Und womit? Mit Recht!
        Seit Jahren höre ich fast alles, was Holgi so an Podcasts absondert, seit Kürzerem das eine und andere von Kadda (wobei der Mengenunterschied nur daran liegt, dass Kaddas Themen mein Hirn und auch meine verfügbare Zeit stärker fordern, und ich mit dieser knappen Resource haushalten muss), und habe bis auf ein paar Naturalien genau nichts dafür zurückgegeben. DAS HAT HIERMIT EIN ENDE!! So. [lufthol]

  4. Hallo, Ihr beiden,

    dann auch mal mein Cent als bescheidener Unterstützer: ich finde den zweigleisigen Weg mit Werbung OK: wenn‘s klappt, bringt das mehr Sicherheit, beruhigt Eure Nerven und die Hörerinnen können entscheiden. Das sage ich jetzt nicht bloß aus Perspektive desjenigen, der bei Steady ein paar Euro einwirft. Ich höre z.B. auch die „Lage der Nation“ (laut Tobi Bayer ja wohl ein Konkurrenzformat ;)), dort allerdings in der freien Version seit zwei Ausgaben mit Werbung. Das ist OK und dort sogar ein (zugegebenermaßen schrecklich) klassischer Radiospot…
    Es ist doch wie Ihr sagt: Ihr steckt hier sehr viel Zeit und Arbeit rein (& das Ergebnis dieser Mehrarbeit kann man, finde ich, deutlich hören…), und die will bezahlt sein.
    Ich drücke Euch als Produzentinnen und Hosts und mir als Hörer die Daumen, dass das klappt!

    • danke dir 🙂

    • LdN (und auch schon ein paar andere Podcasts) habe ich in dem Moment beendet, in dem sie begannen, Werbung einzublenden. Ich höre Podcasts unter anderem genau deswegen, weil es da eben keine Werbung gibt (bzw. geben sollte), und ich lasse mich nicht gern zum Abo erpressen, um die Werbung damit zu umgehen.
      Holgi hat sich ja schon vor Längerem mal öffentlich um dieses Thema Gedanken gemacht, in irgend einem WRINT, iirc, und kam zu dem Schluss, dass Werbung im Blog entweder Fremdkörper wäre (siehe der grausliche Spot bei LdN) oder seine Glaubwürdigkeit gefährden würde. Genau das ist mein Problem damit.
      Bitte vermeidet Werbung, solange es irgend geht. Ich würde auch gern noch sehr lange hören können.

  5. Wenn ich auf Steady nachsehe, wird der aktuelle Unterstützerbetrag gar nicht gezeigt…es ist nur die Zahl der Unterstützer angegeben, aber nicht, welche Summe erreicht werden soll oder wird…

    Ich würde einiges darauf wetten, dass ich weniger Probleme mit Werbung in eurem Podcast habe, als Holgi selbst 😉 vielleicht funktioniert es ja, dass nur Katrin die Werbung vorliest? Ich fände es schade, wenn persönliche Überzeugungen so radikal über den Haufen geworfen werden müssten.

    Aber dass sich der Haufen Arbeit, den ihr beide in die Sendungen steckt, für euch auch langfristig bezahlt machen muss, ist unstrittig. Und ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass eure Sendungen in den letzten Wochen und Monaten tiptop waren…ihr seid mittlerweile der einzige Podcast, auf dessen neueste Folge ich schon sehnsüchtig warte und sie sofort starte, obwohl ich eine lange Liste ungehörter Folgen in meinem Podcatcher vor mir herschiebe.

    Also, nur zu…ich hoffe, ihr bekommt ein stabiles Finanzierungsmodell gebastelt!

    • Haben die Einstellungen auf steady wieder geändert. War ne blöde Idee, das auszublenden.

      Ganz lieben Dank für die Blumen – geht runter wie Öl 🙂

  6. Hallo Ihr beiden,

    im Prinzip finde ich an Werbung nicht schlimmes, gerade wenn sie von Euch eingesprochen würde. Dann ist sie genauso gepegelt wie der Rest des Podcasts und sticht nicht wie im Radio heraus – das stört zumindest mich meist mehr als die tatsache der Werbung selbst.

    Bestes Beispiel für gelungene Werbeintegration ist meiner Meinung nach Happy Shooting, zumindest die Fotogadgets interessieren mich ja grundlegend wenn ich diesen Podcast höre. Wenn es Euch gelänge, einen ähnlich passenden Partner zu bekommen, wäre das ein noch runderes Paket.

    • wir geben uns Mühe!

    • Mir geht es da irgendwie ganz anders. Eine eingesprochene Werbung hat bei mir stets einen Beigeschmack. Wenn die beworbenen Produkte auch noch inhaltlich mit dem Podcast zu tun haben, verstärkt sich dieses Gefühl noch bei mir. Wahrscheinlich bin ich da eher ein Einzelfall, aber in diesen Fällen schwingt bei den Dingen, die von den Podcasterinnen und Podcastern dann so geäußert werden, immer ein kleiner Zweifel mit.

      Bei “externen” Einspielern, insbesondere von großen Unternehmen, geht es mir da ganz anders. Klar, der Jürgen nervt sicher den ein oder anderen, aber ich kann so etwas komplett ausblenden und vom Podcast gedanklich trennen.

      Solltet ihr aber deutlich mehr von den Firmen bekommen, wenn ihr die Werbung selbst einsprecht, kann ich diesen Schritt durchaus verstehen.

      Das ist nur mal meine Sicht der Dinge. Es würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn es weiter geht. 🙂

  7. Hallo ihr zwei,

    meiner Meinung nach hat die ganze Finazierungssache folgenden Haken: ich mag Eueren Podcast zwar gerne, aber leider ist es letztendlich nicht mehr als eine nette Unterhaltung.
    Für eine gute Bezahlung fehlen einfach die Inhalte. Mal ehrlich, ich kenne keinen in meinem Umfeld, der sich für irgendein Protest im Iran interresiert. Vielmehr bewegen meine Mitmenschen Themen wie “wie geht es mit unserer Regierung weiter, warum geht da nichts und warum kann man in diesem Land nicht eine fundierte Disskusion über Zuwanderung führen.
    Ich bin persönlich sehr vom Jamaika-Aus enttäuscht.

    Es ist ja legitim mit Podcasten Geld verdienen zu wollen aber wenn ich jetzt mal kurz überschlage:
    4 Sendungen a 1 Std im Monat = 4 Stunden Sendezeit im Monat (außer er hat 5 Freitage)
    Vor – und Nachbereitung sagen wir mal 1 Tag pro Sendung = 4 respektive 5 Arbeitstage im Monat.
    Wunschvorstellung € 2500

    Klar muss auch noch das Eqipment bezahlt werden, aber für ein bischen “Kneipengespräch” ist das schon happig.

    Wie wäre es mit Werbung im Podcast? Beispiel Happy-Shooting: zwei Werbeblöcke, einer von Enjoyyourcamera und einer von Jimdo, etwas Eigenwerbung für seine Fotoreisen und jetzt kommts: KAPITELMARKEN zum Werbung überspringen! Das ist eine geniele Idee: Werbung soll ja eigentlich Verbraucherinfo sein und wer es mag, kann gerne die neusten Produkte sich anpreisen lassen, wer nicht springt einfach weiter.

    Die zwei haben ein, wie ich finde, gutes Verhältnis erwischt. Und wie gesagt, Geld verdienen ist ja legitim.
    Aber das funktioniert nur mit guten Inhalten.

    • Du vergisst MwSt und Gebühren für steady und die Tatsache dass die beiden zu zweit sind. Damit ist es dann eher 1600/2 = 800 für 4 Tage Arbeit. Wenn man noch Urlaub, Feiertage und Krankheit reinrechnet sind es eher 5 Tage. Das bedeutet ein Monatsgehalt von grob 3200 Euro BRUTTO. Das ist alles andere als übertrieben. Ich würde für das Geld nicht meinen Job kündigen….

    • Ist ja schön, das die den Arbeitsaufwand so berechnen kannst. Und die Logik, das nette Unterhaltung ja nichts bezahlenswrtes ist.
      Die Quelle von solchen Logiken ist ja meiner Meinung irgendwie das geistige Arbeit wie Recherche keine richtige Arbeit darstellt. Ich bin da anderer Ansicht, und liebe Kadda und Holgi habt da gerne ein breiteres Kreuz, das dafür auch Geld fließen sollte. Der Klempner hat neulich 100 € für eine Stunde gekostet, da stellt auch keiner in Frage, das der das nicht aus Spaß an meiner Gesellschaft und meinem ausgezeichneten Kaffee macht.
      Die in Aussicht gestellte Freemium Variante schließt keinen aus und ist damit für mich vollkommen OK. Als Werbepartner würde ich Wert darauf legen, das meine Spots nicht einfach weggeskipt werden, aber das ist nicht meine Domäne.
      Empfehlen möchte ich allen eventuell hier lesenden und noch zögernden außerdem das gute Gefühl, für eine gute Sache auch zu bezahlen, wenn das in den eigenen Finanzrahmen passt. Ist wie Wellness fürs Gewissen.

    • nochmal für alle: 2500 sind nach Abzug von steady-Gebühren und Umsatz-Steuern etwa 202 Euro pro Sendung pro Kopf. Brutto. Krankenversicherung und Einkommenssteuer sind noch nicht abgezogen. ok?

    • Ich sehe das ähnlich wie Michael.
      Die WD ist für mich nicht so hochwertig (z. B. auch recherechetehnisch), dass ich mir dafür die Mühe mache mich bei Steady anzumelden. Ein paar Euro via SEPA, kämen sicher ab und zu mal rüber. Wenn die Werbung nicht nervt, kann ich auch damit leben.
      Ich kann nicht nachvollziehen, dass Ihr so viel wert auf die Generierung von Umsatz legt, aber dann dem potentiellen Kunden einfacherer Bezahlmöglichkeiten (SEPA, etc.) verweigert. Zumal hier in den Kommentaren schon mehrfach angeklungen ist, dass z. B. SEPA doch noch den ein oder anderen Zusatzeuro bringen würde.

      • native, also von den Hosts gesprochene Werbung, ist auf jeden Fall besser bezahlt und wird von vielen Hörern auch als weniger störend empfunden.
        mir persönlich bleibt aber die Trennung wichtig: redaktioneller Inhalt ist unsers, Werbung wird ohne größere emotionale Einbindung gesprochen.
        ich muss zugeben, dass hier die Grenzen unter Umständen leichter verschwimmen. Je mehr du dich reinhängst, also das Produkt tatsächlich probierst und bestenfalls bejubelst, desto mehr wird gezahlt, oder desto sicherer ist dir der Kunde! Das finden ja gerade auch Youtube oder Instagram die Leute inzwischen völlig „normal“ – ich allerdings nicht! andererseits läuft man dann natürlich Gefahr, aufgrund fehlenden Enthusiasmusses den Werbekunden wieder zu verlieren… und zack ist da ne Schere im Kopf!
        Umso besser, dass allein in den vergangenen zwei Tagen die Hörschaft der Wochendämmerung so zugelangt hat mit steady-Abos, dass wir uns solche Sorgen bis auf weiteres nicht machen müssen – ganz großen Dank dafür! <3

  8. Werbung ist für mich ok. Ich halte das ja auch bei den amerikanischen Podcasts aus, auch wenn das echt eine ganze Weile für mich Naivling gedauert hat, bis ich die Masche verstanden hab…
    Bin jetzt endlich finanziell etwas besser aufgestellt und habe letzte Woche auch mit angefangen, euch ein bisschen zu unterstützen. Ich finde es natürlich schade, dass es so nicht klappt, andererseits ist dieses moderne Mäzentum ja auch ein zweischneidiges Schwert.
    Ich wundere mich schon länger, warum Rundfunkanstalten sich nicht mal anständige Podcasts leisten (oder tun sie das und ich habe sie nur noch nicht gefunden?) Bisher habe ich nur aufgewärmte Radio- oder Fernsehsendungen bei den öffentlich-rechtlichen gesehen. Das wäre doch mal was…

  9. Natürlich ein völlig irrelevantes Detail, aber war das Ziel am Anfang nicht mal 2400€? Zumindest klingt es hier so: https://hauseins.fm/von-0-auf-2400-in-acht-wochen/

    Ansonsten habe ich Holgi letztens etwas gespendet, aber vergessen im Verwendungszweck Wochendämmerung dazu zu schreiben. Ich benutze Steady nicht, weil ich an der Stelle meine deutsche Mismutigkeit und Prinzipienreiterei auslebe und mich weigere mich extra für sowas bei einer neuen Platform anzumelden. Ich weiß, es gibt gute Gründe weshalb ihr das so macht, wie ihr es macht aber naja – andere schreiben Falschparker auf, ich spende nur per SEPA 😉

    Unabhängig davon finde ich es großartig, dass ihr zum einen den Podcast macht und zum anderen bereit seit das Experiment “bezahlte, professionelle Inhalte im Netz” weiterzutreiben. Für mich sind es Menschen wie ihr, die das Internet zu einem einzigartigen Kulturraum machen!

    • SEPA an Holgi ist schwer abzurechnen, bzw. gar nicht, da die Dämmerung eine Hauseins-Produktion ist und Holgi uns Rechnungen schreibt.

      • Okay, ist nicht so schlimm – die Spende war eh eine Kombination für mehrere Podcasts von Holgi.

        Vielleicht könntet ihr ein Konto für Haus 1…äähh achistschongutichweißdassihreuchdarübermehralsgenugGedankengemachthabt…

  10. bzgl Gender Studies: Bei mir entsteht immer der Eindruck das der Aktivismus an erster Stelle steht und die Forschung soll den theoretischen Unterbau liefern der diesen Aktivismus begründet.

    Das power-to-gas/liquid jetzt wieder im kommen ist, ist ein Nebenprodukt der erneuerbaren Energien, denn es ergibt sich die Situation das es z.T. lokal Energie im Überfluss (aka für Umsonst) gibt und bevor man das Netz überlädt kann man besser andere brennbare Stoffe draus machen, da ist dann der Wirkungsgrad zweitrangig. Da gehören noch ein paar andere interessant Konzepte dazu wie z.B. “virtuelles gas” für Nahwärme statt Fernwärme. Es ist schon interessant was ein großer Haufen kostenloser Energie so alles für technologien möglich macht die vorher unsinnig waren.

    Ihr hattet ja früher das Duterte Segment, das ist ja zuletzt leider unter den Tisch gefallen.
    Der hat im Dezember nen 1A Troll gemacht und erzählt jetzt er finden Gay Marriage auf einmal gut.

    • viel besser: Dutertes Sohn ist jetzt tatsächlich als Vizebürgermeister von Davao zurückgetreten. Wir erinnern uns: Ihm wurden Verbindungen zum Drogenschmuggel vorgeworfen. Duterte hatte sogar einmal aufgerufen, auch seine Kinder sollten getöten werden, wenn sie mit Drogen handeln… uiuiui

  11. Ich hab euch schon eine Email geschrieben. Ich hab auf Liberapay hingewiesen. Die nehmen sich keine Gebühr und man kann Teams anlegen. Man kann auch mit Sepa zahlen. Ich würde euch auch gerne unterstützen, aber Platformen wie Steady oder Patreon unterstütze ich nicht. Die nehmen meiner Meinung nach Creators und Spender nur aus, und das für wenig Leistung. Von Premiumcontent halte ich wenig. Ich hab nichts dagegen, wenn ihr mal einen Spot einsprecht, solange es nicht übertrieben wird. Aber ihr seht doch, dass die Spendenbereitschaft da ist. Doch nutzt dafür doch einen ordentlichen und fairen Dienst. Holger ist doch auch bei LP, hat es nur nirgends erwähnt. Deshalb kommt da wenig zusammen. Einen Versuch wäre es jedenfalls wert.

    Gruß
    Thomas

  12. Da ich euch sowiseso 2 Jahre lang kostenlos auf Audible hòren durfte, hab ich mir einen Ruck gegeben und noch eine Schippe drauf gepackt. (iwerd’ mal versuchen das von der GEZ abzusetzen ;’-))

    Ihr macht das ganz Klasse ihr Zwei (also Du schon immer und Holgi erst seidem er nicht mehr so gehässig ist ;-))

    PS: keine Antwort erfoderlich – Du investierst schon genug Zeit

  13. Wenn mir Inhalte bei Podcasts gut gefallen unterstützte ich gerne. Ob es Steady sein muss, weiß ich nicht, es wird Vorteile haben. Aber warum kann ich dort nicht einen Betrag frei wählen? 5 Euro finde ich wenig, 12 Euro ist mir zu viel (und ich möchte natürlich nirgendwo namentlich erwähnt werden…). Ich verzichte auch gerne auf die Aufmerksamkeiten die Ihr anbietet, das spart ja vielleicht auch Zeit. Kann man das irgendwo angeben?

    • klar, da genügt ne kurze Mail 🙂
      ich werde bei steady mal individuelle Beträge anregen. ich glaube bei patreon geht das.

      LG

  14. Ob Ihr nun minutenlang über die Finanzierung zu redet oder Werbung läuft, ist eigentlich egal. Also keine Hemmungen Werbung einzublenden! Evtl. den Podcast noch auf Youtube hochladen?

  15. Hallo ihr 2,

    ich habe auch eine Weile über das “Finanzierungsproblem” nachgedacht. Prinzipiell hätte ich mit Werbung kein Problem. Die ist auch nicht “schlimmer” als immer die Namen der Spender vorzulesen. Allerdings: Um mal Holgi zu zitieren, “Werbung ist Mist, IMMER!”.

    Ich würde ja auch gern spenden, so wie ich das auch für viele andere Podcasts und andere Organisationen tue. Und überall da kann ich das per SEPA tun. Beispiele: Wrint, Metaebene, Lage der Nation, Einschlafenpodcast usw. Dort ist es ja auch möglich, das auszurechnen. Ich persönlich möchte mich nicht bei Steady anmelden, u.a. auch, weil dort meine Spende für das Projekt nicht voll ankommt. Aber das wurde ja schon häufig im Blog diskutiert. Danksagungen o.ä. in Podcasts oder auf Websites brauch ich auch nicht. Mir geht es ja darum, Projekte zu unterstützen, die ich mag und die es bitte weiter geben soll.

    Viele Grüße
    Ronny

  16. Ich glaube bei dem Gender-Thema gibt’s auf beiden Seiten genügend Schreihälse die eine ernsthafte Diskussion verhindern…
    Gibt da immer zwei Seiten. In vielen Bereichen macht ein Vorgehen gegen das “Patriarchat” durchaus Sinn, aber nicht blind und überall…

    Finde gerade das Thema Bezahlung da z.B. so spannend… Kenne das von meiner Branche (IT). Da ist das Gehalt stark Verhandlungssache. Hab da Fälle erlebt, bei denen Männer fast das Doppelte bekommen haben… Aber nicht weil die Unternehmen alle Frauen unterdrücken wollen, sondern weil diese einfach manchmal schlecht informiert sind und nicht verhandeln.

    Sowas löst man nicht mit irgendwelchen Quoten und Regelungen, sondern mit Aufklärung. Da muss sich in der Gesellschaft etwas ändern (zum Beispiel, dass man offen über Gehälter redet)…. Quoten machen imo in den Bereichen Sinn in die sonst kaum Frauen eindringen können (Management etc.).

    Wobei… hmmmm… ist ein spannender Gedanke, wenn die Firmen gezwungen wären, Gehälter zu veröffentlichen. 🙂
    Das würde glaube ich zu vielen lustigen Nachverhandlungen führen 😉

  17. Hallo ihr beiden,

    macht es für euch einen Unterschied, ob wie man bei steady bezahlt? Kommt zum Beispiel weniger bei euch an, wenn man Kreditkarte oder Paypal verwendet?

    LG,
    Stefan

  18. Liebes Hauseinsteam,

    ich habe eben die letzte Wochendämmerung angehört. Ich studiere selbst Geschlechterforschung inzwischen im Master und habe mich deswegen gefreut, dass ihr das Thema aufgegriffen habt, auch wenn ihr nicht wirklich auf den Hashtag „4genderstudies“ und dessen Hintergründe eingegangen seid. Der Aktionstag und dazugehörige Hashtag wurde initiiert, um sich unter anderem gegen Vorwürfe von beispielsweise der AfD zu „wehren“. Deswegen fand ich auch schade, dass ihr wenig auf Antigenderismus (gutes Beispiel war der von dir erwähnte sogenannte größte Wissenschaftsblog aller Zeiten) und beispielsweisen Vorwürfen wie „Unwissenschaftlichkeit“ oder „Genderideologie“ eingegangen seid. Manchmal hatte ich im Gespräch deswegen das Gefühl, dass ihr den Vorwürfen eher noch Nährboden gebt, statt zu erklären, warum die Geschlechterforschung wichtig sind. Ihr habt aufgezeigt, dass sich die Geschlechterforschung aus interdisziplinärer Perspektive mit der Analysekategorie Geschlecht befasst und zwar mit wissenschaftlichen Methoden und Theorien. Dabei kam meiner Meinung nach aber zu kurz, dass der Geschlechterforschung nicht „eine“ sogenannte Gendertheorie zugrunde liegt, sondern die Geschlechterforschung verschiedene Ansätze und Theorien (von sozialkonstruktivistischen Ansätzen über dekonstruktivistische Ansätze bis hin zu poststrukturalistischen Ansätzen, aber auch zunehmend postkoloniale oder queere Theorien) hervorgebracht hat. Ich werde wegen meines Studiengangs oft gefragt, was für mich Geschlecht sei. In dieser Frage spiegelt sich ganz gut das falsche Bild der Geschlechterforschung wieder. Denn mein persönliches Verständnis von Geschlecht hat so rein gar nichts mit meinem wissenschaftlichen Forschungsinteresse zu tun. Eine Klimaforscherin muss ja auch nicht zwangsweise eine Umweltschützerin sein. Das wäre auch nicht unbedingt das Ziel einer objektiven Wissenschaft. Die Geschlechterforschung stellt zwar Wissen und Daten über Geschlecht bereit, nimmt sich aber keinesfalls heraus, dieses Wissen selbst beispielsweise für politische Zwecke wie Feminismus zu nutzen. Ich denke daher auch, dass die „genderpropagierenden“ Menschen auf Twitter allenfalls Aktivisten und Aktivistinnen sind, aber in den seltensten Fällen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an Universitäten oder Forschungsinstituten sind.

  19. Hey,
    ich wollte mich mal zur Werbefinanzierung äußern: Ich persönlich würde eine Werbefinanzierung sehr gut finden, da ich denke, dass die Kosten einfach gedeckt sein müssen und ihr auch eine angemessene Bezahlung für eure Arbeit bekommen sollt.
    Ich zahle leider auch nichts für euch, aber das liegt auch daran, dass ich nur sehr wenig Geld habe (halbe Stelle usw.) – ich würde allerdings gerne eure Arbeit unterstützen und das könnte ich eben mit dem Hören der Werbung tun. (Ich kann mir nun nicht ganz so vorstellen, wie Holgi die Werbung dann vorliest, aber … ich kenne ihn ja nun auch schon ewig aus dem Radio 🙂 – so ganz schlimm stelle ich mir das nicht vor 🙂

    Für die Menschen, die euch gerne unterstützen würden, es aber nicht können, wäre das jedenfalls eine gute Sache.
    Liebe Grüße,
    Lenni

  20. Aber warum nur Steady? Hat das einen bestimmten Grund, oder bekämt ihr es nicht auf die Kette, Einnahmen von verschiedenen Quellen zu verwalten. Holger und viele andere Podcaster kriegen das doch auch hin. Oder seid ihr von Anfang an auf einen Premiumfeed aus? Mir tut sich trotzdem die Frage auf, was ihr mit nur einem Podcast wöchentlich verdienen wollt? Beim jetzigen Stand sollte man eigentlich nicht an Werbung denken. Ich finde die momentanen Einnahmen für eine Sendung wöchentlich angemessen. Keiner kann was dafür, daß Steady sich so hohe Gebühren nimmt. Es gibt Wege, euch 100% der Spenden zukommen zu lassen. Und da wäre ich auch dabei. Ich unterstütze jeden Podcast, den ich höre, auch Holger mit Wrint. Ich lehne aber Bezahldienste ab, die quasi keine Leistungen bieten. Mir hat es schon gereicht, was Patreon zuletzt versuchen wollte. Das kann der Podcaster Szene nur schaden. Katrin, Holger, Tim, ihr kennt euch doch alle, ihr wohnt doch in der selben Stadt. Redet doch mal miteinander, wie man das am besten lösen kann. Ihr habt genug Reichweite, um da was bewegen zu können. Momentan ist es jedenfalls katastrophal. Das nützt keinem. Ich hab euch dreien jeweils schonmal eine Mail geschrieben, wie es mit der Bezahlung weitergehen soll. Keiner hat bisher geantwortet. Jeder macht sein eigenes Ding. Ich will mich nicht bei so vielen verschiedenen Diensten anmelden, damit jeder was in den Hut bekommt. Ich hoffe, ihr findet eine bessere Lösung. Ich schlage jedenfalls nochmal Sepa oder Liberapay vor.

    Gruß
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      ja, du hast mir geschrieben und ich habe nicht gewusst, was ich da antworten soll. ich hab von Liberapay da zum ersten Mal gehört, einen Kollegen gefragt, der es auch nutzt, aber „keine Ahnung“ meinte…
      ja: mit dem jetzigen Stand ist die Sendung super finanziert – vor ner Woche war das eben wackeliger und als wir angefangen haben, in freier Wildbahn zu senden, war es null absehbar.
      ich bin hier inzwischen Chefin, trage die Verantwortung für den ganzen Krempel und hab mir wochenlang vorher Gedanken gemacht, wie man es am besten löst. ja, wir sind bei steady, weil man da auch die Möglichkeit hat, Premium-Content anzubieten. Ich habe nicht daran geglaubt, dass wir die Hörerfinanzierung einfach so schaffen. Aber wir sind dort auch, weil wir dann eine Buchung jeden Monat haben – nicht 600. Wir sind dort auch, weil die einen kurzen Kommunikationsweg haben und bislang jedes von mir vorgeschlagene Feature umgesetzt haben. Das alles ist eine Dienstleistung. Es erleichtert mir meine Arbeit und dafür bezahle ich diese Leute dann eben.
      Ob die Vorteile von Liberapay überwiegen? -Vielleicht! und dann kann man immer noch dazu übergehen, auch das anzubieten. Ich werde mir auch dafür die Zeit nehmen, es mir anzuschauen. Bis dahin: danke für Kritik und Input. Wir bleiben am Ball und ich kann nur hoffen, dass ihr mir glaubt, wenn ich sage: ich schaue es mir alles die ganze Zeit immer wieder von vielen Seiten an und im Rahmen meiner / unserer Möglichkeiten geben wir unser bestes, eure Laune oben zu halten, so gut es eben geht.

      Gruß
      Katrin

      • Ich weiss nicht, ob Liberapay die Lösung ist. Für mich sieht es jedenfalls sehr attraktiv aus, vor allem, weil sie sich über sich selbst finanzieren. Die meisten Podcasts, die ich höre, sind dort mittlerweile vertreten. Ich fühl mich damit etwas besser. Ich kann selbst bestimmen, was LP mir wert ist. Das Problem ist, dass LP von einigen Podcastern (zusätzlich) genutzt wird, sie es aber nirgends erwähnen, oder Buttons auf ihrer Seite platzieren. Und wenn keiner davon weiss, kommt auch nichts zusammen. Legt euch doch einfach mal einen Account an. Kostet ja nix. Ich sehe den Vorteil, dass ihr die gesamte Summe bekommt. Dazu ein kleiner Pledge für LP, und gut is. Ich denke, eure Spender folgen euch bei dem ein oder anderen Experiment. Es ist glaube ich in unser aller Interesse, das Thema Geld nicht ständig ansprechen zu müssen. Wenn’s nicht klappt, kann man sich immernoch was überlegen, oder zu Steady zurückkehren. Oder versucht vorläufig mal beides. Aber ihr müsst es dann auch in der Sendung erwähnen, bzw. auch erklären. Vielen ist es nämlich egal, oder nicht klar, wieviel von ihrer Spende tatsächlich bei euch ankommt.

        Gruß
        Thomas

        • aber wir haben nicht die Möglichkeit, Leuten, die über LP spenden, einen werbefreien Feed anzubieten, richtig?
          das ist zB ein wichtiger Punkt bei der Auswahl des Services für mich.

          • Vielleicht ist ein Premiumfeed auch gar nicht notwendig. Ich will und kann euch ja nicht vorschreiben, wie ihr euren Podcast machen sollt. Das soll ja nur eine kleine Anregung sein. Ich werd jetzt auch nicht mehr weiter damit nerven. Tut, was auch immer ihr für richtig haltet.

            Gruß
            Thomas

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